HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)
PRESSEDIENST
TRÄGER: DEUTSCHER ARBEITSKREIS FÜR FAMILIENHILFE e.V., FREIBURG/BR
HBF-PRESSEDIENST, Biesinger Str. 16, 72070 Tübingen, Tel: 07071-400690, Fax: -400691, E-Post/Mail: FamilienbueroHD@kabelbw.de, www.heidelberger-familienbuero.de
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Tübingen, 24. Oktober 2008
Rente mit 67
– (K)Ein notwendiger Beitrag zum Generationenausgleich?
– Streitgespräch in Stuttgart mit HBF-Beteiligung
Rente
mit 67 - Betrug am Leben!
Der
„Cannstatter
Aktionskreis für soziale Gerechtigkeit“
und
myself
e.V. laden
ein.
Vortrag und Diskussion
mit
Kostas Petropulos (Journalist)
zum
Thema:
„Das
falsche Lamento vom
Krieg
der Generationen“
am:
Mittwoch, 29.Oktober 2008
um:
19:00 Uhr
in:
AWO-Begegnungsstätte,
Ostendstraße
83, Stuttgart-Ost
Pressemitteilung Cannstatter Aktionskreis, 19.10.08
Unterschriftenaktion zur Rente ab 67
Der „Cannstatter Aktionskreis für soziale
Gerechtigkeit“ und „myself e.V., Verein zur gegenseitigen Förderung am
Arbeitsmarkt“, veranstalten gemeinsam einen Abend mit dem
Thema „Das falsche Lamento
vom Krieg der Generationen“.
Referieren wird Kostas Petropulos, Journalist und Publizist aus Tübingen. Er ist Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen. Unter dem Titel „Jung gegen Alt- Warum das Lamento vom Kampf der Generationen falsch ist“, hat er am 22. Juni 2008 in SWR 2 in der Sendung „Aula“ einen Vortrag gehalten. Darin räumt er mit der These vom „drohenden Krieg der Generationen“ auf. Er bringt wichtige Argumente zum Thema „demografischer Faktor“, mit dem die Rente mit 67 begründet wird.
Zitat: „Aber ist diese Angst begründet? Verlaufen zentrale gesellschaftliche Konfliktlinien tatsächlich entlang der Generationengrenze? - Der genaue und unaufgeregte Blick auf den Rentenstreit legt eine andere Schlussfolgerung nahe. Was hier als Alt-gegen-Jung-Konflikt beschrieben wird, folgt tatsächlich ganz anderen Mustern.“
Gleichzeitig soll an diesem Abend ein von den Organisatoren der Veranstaltung initiierter „Stuttgarter Appell gegen die Rente ab 67“ vorgestellt werden.
Mit einer Unterschriftenaktion werden Bundesregierung und
Bundestag aufgefordert, die Rente ab 67 zurückzunehmen. Unterschrieben ist der
Appell von 15 Betriebs- und Personalräten, Gewerkschaftssekretären und in
sozialen Einrichtungen tätigen Personen aus Stuttgart.
Ziel ist es, bis zur Bundestagswahl 2009, möglicherweise
auch noch darüber hinaus bis zur Überprüfung des Gesetzes durch die
Revisionsklausel im Jahr 2010, möglichst viele Unterschriften zu sammeln.
Der Stuttgarter Appell ist ganz bewußt eine Aktion „von
unten“. Einer der Sprecher:
„Wir haben keine große Organisation hinter uns. Es muss
uns gelingen, eine Bewegung zu inszenieren, die sich nach dem Schneeballsystem
weiterverbreitet. Jeder ist aufgefordert, sich daran zu beteiligen,
Unterschriften zu sammeln, eigene Initiativen zu gründen oder Aufrufe zu
verfassen. Es genügt nicht, wenn der Widerstand sich in erster Linie nur auf
die Gewerkschaften beschränkt. Vom Renteneintrittsalter mit 67 sind alle abhängig
Beschäftigte betroffen.“
Die Veranstaltung findet
am Mittwoch, 29.Oktober 2008, um 19:00 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte
Stuttgart-Ost, Ostendstraße 83, statt.
Für den Cannstatter Aktionskreis
Peter Hanle
Nollendorfstr. 2
70499 Stuttgart
Tel. 0711/ 502 409 oder 0711/ 88 7 58 27
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den Initiatoren/innen des "Stuttgarter Appells" finden Sie HIER (PDF-Dokument)
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Leiter des Büros: Kostas Petropulos - FACHBEIRAT: Wiltraud Beckenbach; Dr. Otfried Hatzold, Cycloplan, München; Christian Kennerknecht; Dr. rer. pol. Christian Leipert, Inst. für Sozialökologie (ISÖ, Bonn/Berlin), Europäisches Institut zur Aufwertung der Erziehungsarbeit (Berlin); Alfred Rollinger, Vizepräsident des Sozialgerichtes Trier a.D. und ehem. Vorsitzender Familienbund, Bistum Trier; - GESCHÄFTSSTELLE Eschbachstr.6, 79199 Kirchzarten, Tel: 07661-62062, Fax: -62338