HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)
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HBF-Aktuell-Weltwirtschaftskrise - HBF-Aktuell-Weltwirtschaftskrise
Tübingen, 5. Mai 2010
erstellt: 12:40 Uhr, Stand 22:45 Uhr
Banken retten, statt in Kinder investieren
- Politakteure im Dauerstreß und in der Glaubwürdigkeitsfalle
Mitten in der tiefsten Finanzkrise seit Jahrzehnten hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder "frohe Botschaften" für Eltern: Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 bleibt unangetastet (HPL) und Verbesserungen beim Elterngeld soll es trotz des Vetos von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geben (HPL). Allerdings ist zweifelhaft, ob dieser "jugendliche Optimismus" der Ministerin besonders ansteckend auf potentielle Eltern wirkt.
Tatsächlich verschärft sich das Finanzdrama bei den öffentlichen Haushalten in hohem Tempo....(HPL).
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Das bringt die politischen Akteure nicht nur an den Rand der Leistungsfähigkeit (HPL). Ihre hastig zusammengezimmerten "Rettungskonzepte" bezahlen sie auch mit einem massiven Verlust an finanzpolitischer Glaubwürdigkeit bei der Bevölkerung (HPL) und bei ihren medialen Unterstützern (HPL).
Das ist freilich kaum verwunderlich, solange die Regierung Banken und Finanzmarkt - und nicht z.B. dem Nachwuchs - eine bedingungslose "Systemrelevanz" attestiert, die sie für die Basis wirtschaftlicher und damit gesellschaftlicher Stabilität hält (HPL).
Zum Thema siehe auch:
„Bankenlobby und Kinderarmut“ - Warum der Regierung Banken wichtiger sind als Familien. - Darmstädter Sozialrichter Jürgen Borchert im Gespräch mit FreieWelt.net (HBF-Lesetip (22:45 Uhr)
Kapital statt Kinder: Kein Geld für Griechenland! – Das Volk versteht nicht, wie sein Wohlstands- und modernes Alterssicherungsmodell funktioniert (HBF 28.04.10)
STRAFSTEUER FÜR FAMILIEN: Die Bundesregierung will Eltern entlasten, doch viele Städte erhöhen die Gebühren für Krippen und Kindergärten. DER SPIEGEL 19.04.10
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