HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

 PRESSEDIENST

 

Überparteilich / Verbandsunabhängig / Spendenfinanziert

 

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 Tübingen, 31. März 2010

erstellt: 18:35 Uhr, Stand 19:05 Uhr

 

Wachsende Familienarmut

Weil der Staat Eltern bedingungslos beschenkt 

oder weil er sie ausbeutet? 

– Eine WELT-Debatte

 

Nach dem weitreichenden Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (vgl. z.B. HBF 10.02.10) fürchten Bund- und Länder vor allem neue Belastungen für ihre defizitären Haushalte. Einzelne Experten wiederum warnen aus grundsätzlichen Erwägungen heraus vor verschärften Fehlentwicklung des Sozialstaates. Besonders provokativ hat sich dabei der (emeritierte) Bremer Soziologie- und Ökonomie-Professor Gunnar Heinsohn zu Wort gemeldet (HPL). Mit Verweis auf  die Entwicklung in den USA warnt er (schon seit Jahren) vor einer staatlich geförderten Kinderarmut: Durch "hohe" Sozialleistungen würden gerade bildungsferne Mütter (mit und ohne deutschen Paß) dazu verleitet, sich ihren Lebensunterhalt durch die Dauer-Produktion von Nachwuchs zu sichern. 

Diese Einschätzung verkennt allerdings grundlegende Unterschiede zwischen der Entwicklung in den USA und Deutschland, wie Kritiker dem Bremer Un-Ruheständler entgegenhalten. In einem aktuellen WELT-Online Beitrag (HPL) legt ein langjähriger Praktiker dar, daß die seit Jahrzehnten wachsende Familienarmut hierzulande nicht das Produkt von zuviel, sondern eines ganz falsch konstruierten Sozialstaates ist: Er beute Familien systematisch aus und produziere so die Armut von Kindern und an Kindern..... 

 

 

Zum Thema siehe auch:

 

 

 

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Leiter des Büros: Kostas Petropulos - FACHBEIRAT: Wiltraud Beckenbach; Dr. Otfried Hatzold, Cycloplan, München; Christian Kennerknecht; Dr. rer. pol. Christian Leipert, Inst. für Sozialökologie (ISÖ, Bonn/Berlin), Europäisches Institut zur Aufwertung der Erziehungsarbeit (Berlin); Alfred Rollinger, Vizepräsident des Sozialgerichtes Trier a.D. und ehem. Vorsitzender Familienbund, Bistum Trier; - GESCHÄFTSSTELLE Eschbachstr.6, 79199 Kirchzarten, Tel: 07661-62062, Fax: -62338