HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

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 Tübingen, 28. Juli 2010

erstellt: 11:40 Uhr, Stand 13:00 Uhr

Ergänzung 29.07.10, 9:20 Uhr

 

Deutschland als Schlußlicht: 

Europäischer Geburtenvergleich kann Urlaubsruhe nicht stören

 

Die deutschen Geburtenzahlen 2009 markieren auch (vgl. HBF 17.05.10) im europäischen Vergleich einen historischen Negativrekord (HPL) - trotz der vermeintlich großen politischen Anstrengungen zur "Förderung" der Familien hierzulande.....(HPL). Die anhaltende Erfolglosigkeit der regierungsamtlichen Bemühungen zeigt sich besonders bei einer längerfristigen Betrachtungen der Entwicklung zwischen einzelnen Staaten (HPL). 

Das alles ist allerdings vielen Medien kaum noch (vgl. HBF 2009a) eine Meldung und erst recht nicht eine Einordnung wert (HPL). Und für die Bundesregierung samt zuständiger Ministerin offenkundig ebenfalls kein Anlaß - anders als im Vorjahr (HBF 2009b), sich in ihrer sommerlichen Urlaubsruhe stören zu lassen. Schließlich erlebt Deutschland einen unverhofften "Konjunkturaufschwung" (HPL) und seine Konsumenten fühlen sich nach der Fußball WM wieder in Kauflaune (HPL). 

 

 

 

Zum Thema siehe auch:

 

handelsblatt.com 29.07.2010

Ökonomenwarnung

GEBURTENRÜCKGANG BEDROHT WACHSTUM IN DEUTSCHLAND

Dass in Deutschland im europäischen Vergleich weiter die wenigsten Kinder zur Welt kommen, könnte langfristig schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande haben. Der Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sieht klare konjunkturelle Risiken und fordert von der Politik, zügig gegenzusteuern.

 

 

 

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