HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

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 Tübingen, 3. Mai 2010

erstellt: 17:50 Uhr, Stand 18:45 Uhr

 

Mütter auf dem Arbeitsmarkt:

"Karriere und Kind(er) sind vereinbar!" - dieser frauenpolitische Glaubenssatz scheint hierzulande in Stein gemeißelt und beruft sich zugleich auf prominente Vorbilder. Den eindrücklichsten Beweis dafür schien Ex-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zu liefern. Stets strahlend präsentierte sie sich nicht nur als Mutter sieben gut geratener Kinder, sondern zugleich als Frau, die trotz der Kinderschar noch die höchsten Karrieregipfel erklimmt. 

Ihrer Nachfolgerin im Amt, Kristina Schröder, fällt es - auch nach eigenem Bekunden (HPL) - nicht nur sehr schwer, familienpolitisch überhaupt zu gestalten (vgl. dazu auch HBF 26.04.10). Vor allem räumt sie ein, daß sie als Ministerin praktisch rund um die Uhr gefordert ist und daher für ihr Privatleben kaum noch Platz ist - und das ganz ohne Kinder (HPL).  

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Anders als Jung-Ministerin Schröder, gibt es viele beruflich höchst erfolgreiche Frauen, die bereits die Probe aufs Exempel gemacht haben: Sie wollten "Karriere und Kind(er)" tatsächlich leben und sind dabei als Mütter beruflich abgestürzt (HPL). Für Experten der deutschen Arbeitswelt ist das freilich wenig überraschend.....(HPL).

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Genausowenig wie die Erfahrungen, die viele Alleinerziehende hierzulande machen. Bei den Regierungsparteien herrscht seit den Agenda-2010-Zeiten von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Konsens darüber, daß Alleinerziehenden und ihren Kindern mit Krippen- und Arbeitsplätzen am bestehen geholfen wäre. Daher hat auch Ursula von der Leyen, nunmehr in ihrer Funktion als Arbeitsminsterin, gerade eine Initiative zur besseren Arbeitsmarktmobilisierung dieser "Problemgruppe" gestartet (vgl. HBF 28.04.10). 

Wie die Arbeits- und Lebenssituation dieser "erfolgreich" in den Arbeitsmarkt integrierten Mütter, tatsächlich oft aussieht, ist einer eindrucksvollen Hörfunk-Reportage zu entnehmen. Sie zeigt den hohen Preis, den viele alleinerziehende Mütter und ihre Kinder zu bezahlen haben, wenn nur das politische Motto gilt "Hauptsache Arbeit!" (- koste es, was es wolle) ....(HPL)

 

 

Zum Thema siehe auch:

 

 

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