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 Tübingen, 20. Dezember 2010

erstellt: 11:44 Uhr, Stand 17:00 Uhr

Ergänzung 29.12.10

 

 

Bundesfamilienministerin: 

Geburtenzahlen kein Gradmesser für Erfolg des Elterngelds! - Oder jetzt vielleicht doch? 

- Kristina Schröders neue Ansichten

Die Geburtenrate ist kein Maßstab für den Erfolg des Elterngeldes! - Seit ihrem Amtsantritt war Bundesfamilienministerin Kristina Schröder stets darum bemüht, einen direkten Zusammenhang zwischen der Einführung des Elterngelds und der Geburtenentwicklung zu bestreiten (HPL). Damit setzte sie sich deutlich von ihrer Amtsvorgängerin ab, die stets genau das behauptet hatte. Der Blick auf die Geburtenzahlen 2007 bis 2009 (vgl. HBF-Rubrik) hatte Kristina Schröder jedoch eines Besseren belehrt und sie dieses Thema komplett meiden lassen (vgl. HBF-Gastbeitrag bei ZEIT-Online). Selbst der Vordenker (nicht nur) des Elterngeldes zeigt sich geläutert und fordert nun sogar seine Abschaffung (HPL).

Seit Ende letzter Woche präsentiert sich die Bundesfamilienministerin komplett verwandelt. Die steigenden (vorläufigen) Geburtenzahlen im diesem Jahr (HPL) lassen das Elterngeld plötzlich doch noch zur "Erfolgsgeschichte" werden (HPL) und (offenkundig weihnachtlich gestimmte) Redaktionen (miß)verstehen das gar als Anstieg der Geburtenrate (HPL). 

Ein beachtlicher Erkenntnissprung der Ministerin. Allerdings könnte sie auch in dieser Frage von ihrer Vorgängerin lernen, die auf einschlägige, schmerzhafte Erfahrungen zurückblicken darf (HPL).

 

Zum Thema siehe auch:

 

 

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