HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

 PRESSEDIENST

 

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 Tübingen, 24. Februar 2010

Erweiterte Überschrift 26.02.10 

 

Schrumpfende Altenrepublik Deutschland:

 

 

In Ostdeutschland werden 2060 voraussichtlich rund 37 Prozent weniger Menschen als im Jahr 2008 leben. Die erwerbsfähige Bevölkerung wird dabei um 50 Prozent (von 8 auf 4 Millionen) absinken - so die neuesten Vorausschätzungen des Statistischen Bundesamtes zur demographischen Entwicklung in den Bundesländern (HPL).

Für Westdeutschland sagen die Statistiker eine weniger dramatische, aber dennoch kräftig nach unten weisende Entwicklung voraus...(HPL).

Daß die Bevölkerung im Bundesgebiet 2060 auf 65-70 Millionen schrumpfen könnte, hatten die Wiesbadener Forscher bereits im November letzten Jahres gemeldet (vgl. HBF 16.11.09) und damit kein größeres öffentliches wie politisches Interesse gefunden. Auch die neuesten Daten sind (nicht nur) der amtierenden Familienministerin keinerlei Stellungnahme wert (HPL). 

Schließlich ist das Land ja in den letzten Jahrzehnten trotz niedriger Geburtenrate dank Einwanderung gewachsen (HPL). Außerdem entlastet der Bevölkerungsrückgang ja schon heute die Arbeitslosenstatistik spürbar (HPL). 

Daß diese Rechnung in Zukunft weiterhin so aufgehen könnte, ist allerdings höchst zweifelhaft (HPL). Die Wirtschaft hat das bereits erkannt und ist dabei, ihre für Deutschland wenig erfreulichen Konsequenzen zu ziehen (HPL).

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Dabei richten die Bundesstatistiker den Blick der Öffentlichkeit bislang nur auf ihre vergleichsweise optimistischen Varianten der geschätzten Bevölkerungsentwicklung (HPL). Aus fachlicher Sicht (HPL) spricht einiges dafür, daß der demographische Abwärtstrend sogar noch viel abschüssiger verlaufen könnte (HPL).

 

 

 

Zum Thema siehe auch: 

 

 

 

 

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Leiter des Büros: Kostas Petropulos - FACHBEIRAT: Wiltraud Beckenbach; Dr. Otfried Hatzold, Cycloplan, München; Christian Kennerknecht; Dr. rer. pol. Christian Leipert, Inst. für Sozialökologie (ISÖ, Bonn/Berlin), Europäisches Institut zur Aufwertung der Erziehungsarbeit (Berlin); Alfred Rollinger, Vizepräsident des Sozialgerichtes Trier a.D. und ehem. Vorsitzender Familienbund, Bistum Trier; - GESCHÄFTSSTELLE Eschbachstr.6, 79199 Kirchzarten, Tel: 07661-62062, Fax: -62338