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 Tübingen, 30. November 2011, 

erstellt 17:20 Uhr

 

Alterung läßt Krankheitskosten nicht explodieren! 

– Kassenstudie schürt billige Illusionen

Kurzfassung:

Die Alterung der Bevölkerung wird die Kosten im Gesundheitswesen nicht überdurchschnittlich stark steigen lassen, so die Botschaft des neuesten AOK-Gesundheitsreports (HPL). Das steht im diametralen Gegensatz zur bisherigen, fest etablierten Auffassung (vgl. z.B. Expertenbericht der Bundesregierung 2011) und zur Kundenanwerbepraxis der Krankenkassen (vgl. z.B. die Pleite der City BKK - in: HBF 2011).  Tatsächlich ruht die überraschende AOK-Erkenntnis auf einer höchst fragwürdigen Argumentationsbasis (HPL) und lenkt damit den Blick auf eine zentrale Schlußfolgerung der Kassenvertreter: Der demografische Wandel darf nicht länger als Argument für die ständige Forderung nach mehr Geld und neuen Leistungen herhalten (HPL).

 

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Zum Thema siehe auch:

 

 

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