HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)
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Tübingen, 28. Januar 2011
erstellt: 18:05 Uhr, Stand 18:10 Uhr
KomMissionsbericht zur Gleichstellung:
Wahlfreiheit als Leitbild
– doch Frauen dürfen keinesfalls den „falschen Weg“ wählen
– Von den Sackgassen der Arbeitsmarktfixierung...
Unter geringer medialer Anteilnahme (HPL) hat die Sachverständigenkommission des Bundesfamilienministeriums diese Woche ihr Gutachten für den ersten Gleichstellungsbericht der Regierung vorgelegt (HPL). Nach mehr als zweijähriger Arbeit liefern die Experten/innen (HPL) darin nicht nur eine umfassende Bestandsaufnahme zur Lage der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern, sondern machen auch eine Reihe konkreter Vorschläge. Richtschnur dafür ist nach ihren Worten der Respekt vor der "Pluralität der Lebensformen" und das Ziel, "tatsächliche Wahlmöglichkeiten" entsprechend den individuellen Präferenzen von Frauen und Männern zu schaffen (HPL).
Nichtsdestotrotz sind die Sachverständigen der Meinung, daß junge Frauen und insbesondere Mütter - trotz intensiver Aufklärung - sich leider immer noch viel zu oft bei ihrer Berufs- und Lebensplanung falsch entscheiden...(HPL). Dem gelte es gerade auch durch entsprechende gesetzliche Regelungen abzuhelfen. Hauptziel müsse es vor allem sein, die Position gerade von Müttern auf dem Arbeitsmarkt noch deutlich zu verbessern (HPL). Das verspreche die Erschließung eines gewaltigen Potentials für die Wirtschaft, wie die Kommissionsvorsitzende ausdrücklich hervorhebt...(HPL).
Dieses Ziel und die einschlägigen Vorschläge wirken allerdings erstaunlich eindimensional, wenn man sie einerseits mit der mehr als ernüchternden Kommissions-Analyse der Arbeitsmarktwirklichkeit vergleicht (HPL) und andererseits mit den beschriebenen gesellschaftlichen Notwendigkeiten (HPL) - ganz abgesehen davon, daß die Bedürfnisse von Kindern (HPL) oder kinderreicher Familien keinerlei besondere Erwähnung finden.
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