HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

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 Tübingen, 9. März 2011

erstellt: 14:10 Uhr, Stand 17:15

 

 

Oberster Arbeitsmarktexperte

Schrumpf-Alterung schafft neue Beschäftigungschancen für Mütter 

– aber nur mit 24-Stunden-flexiblem Krippenkind

Die Schrumpf-Alterung des Landes bietet gerade Müttern neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Darauf hat der oberste Arbeitsmarktexperte der Republik anläßlich des internationalen Weltrauentags 2011 hingewiesen (HPL). Voraussetzung dafür sei allerdings ein flexibles Krippenarrangement, daß sich faktisch dem schwankenden Arbeitsanfall elastisch anpasse. Damit erweist sich die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) als Visionärin. Sie stellte diese Forderung bereits vor 6 Jahren auf (vgl. HBF 2005).

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Auch das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sieht sich zum Weltrauentag gefordert, an den "Gleichstellungsbeitrag" der EU-Kommission zu erinnern (HPL). Diese habe in ihrem neuen Fünf-Jahresplan (2010-2015) die Gleichstellung der Frauen, genauer der Mütter, als immer noch unzureichend erschlossene Kraftquelle für Europas Wirtschaftswachstum im Zeitalter der Vergreisung identifiziert. Ganz nach dem Motto "Gleichstellung durch Erwerbsarbeit" sieht die EU-Kommission (bzw. das Berlin-Institut) nur Nachholbedarf bei den Müttern - von einer stärkeren Beteiligung der Väter an der Familien- und Hausarbeit z.B. durch mehr qualifizierte Teilzeitarbeitsmöglichkeiten ist nicht die Rede. Im Gegenteil. Teilzeitarbeit, so die Kommission, sei im Vergleich zur Vollzeitarbeit durch negative Folgeeffekte geprägt: Niedrigere Stundenlöhne, niedrigere Renten und verbaute Karrierechancen.

Damit folgt das alte Europa weiterhin der Formel "Mehr Wachstum - aber nicht mehr Wohlstand" (HPL und HBF 07.03.11)

 

 

 

Zum Thema siehe auch:

 

 

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