HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

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 Tübingen, 25. Mai 2011

erstellt: 12:00 Uhr, Stand 13:48 Uhr

 

Kids außer Kontrolle: 

Wie ist die Jugendgewalt zu stoppen? 

- "Hart aber Fair" 25.05.11 und IDAF-Symposium  „Bindung- Bildung- Gewaltprävention", 22.06.11 in Dresden

 

Ende April schockierte die brutale Gewaltattacke eines Jugendlichen in einem Berliner U-Bahnhof die Öffentlichkeit (HPL). Ratlos macht dabei vor allem die Tatsache, daß der Täter nicht zu den einschlägigen Risikogruppen gehört, sondern bislang völlig unauffällig war und sogar aus einem sozial intakten Umfeld stammt (HPL). Solche und ähnliche Gewalttaten von Jugendlichen sind deshalb immer wieder Anlaß für  Öffentlichkeit, Fachleute und Politiker, sich mit den Ursachen und den Präventionsmöglichkeiten zu befassen. In der ARD-Diskussionsendung Hart aber fair ("Halts Maul, du Opfer - wer stoppt die jungen und gnadenlosen Gewalttäter?") wird dies heute Abend Fall sein. 

Weitaus ausführlicher und mit einer Reihe renommierter Fachleute aus der Wissenschaft (Hirn-, Bindungs- und Erziehungsforschung) und Praktikern/innen wird dies ebenfalls am 22. Juni 2011 auf dem Symposium "Bindung - Bildung - Gewaltprävention"  in Dresden der Fall sein. Veranstalter sind das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie (IDAF) und die sächsische Landesregierung.

 

 

Zum Thema siehe auch:

 


 

ARD Mi, 25.05.11, 22:45 Uhr Hart aber fair

Halts Maul, du Opfer - wer stoppt die jungen und gnadenlosen Gewalttäter?

Moderation: Frank Plasberg

 

Frank Plasberg diskutiert das Thema mit diesen Gästen:

 


 

Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie (IDAF)

Symposium 2011

Einladung zum Symposium

Bindung - Bildung - Gewaltprävention

Am 22. Juni 2011

im Landtag des Freistaats Sachsen, Dresden

 

Referenten des Symposiums des i-DAF am 22. Juni 2011:

Dr. Gordon Neufeld, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der University of British Columbia. Therapeut  als Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie gelehrt und war viele Jahre in eigener therapeutischer Praxis tätig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war über Jahre die Resozialisation von inhaftierten jugendlichen Gewaltverbrechern. International bekannt geworden ist Dr. Neufeld ist durch seine Forschungen über Bindung und Aggression; sein 2004 veröffentlichter Bestseller »Hold on to your Kids« ist inzwischen in 14 Sprachen übersetzt worden. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen vermittelt er weltweit in Reisen, Vorträgen und Seminaren an Eltern und Erzieher.

Dr. Albert Wunsch ist Diplom-Sozialpädagoge, Diplom-Pädagoge, Psychologe und promovierter Erziehungswissenschaftler. Er lehrt seit 2004 Konzepte der Eltern-Qualifizierung, Pädagogik der Kindheit, Methoden der Gesprächsführung, Konflikt-Management und Supervision an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät der Uni-Düsseldorf und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Zuvor leitete er über viele Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Er arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs- und Konfliktberater. Außerdem ist er in verschiedenen Feldern der Jugendhilfe und Erwachsenenbildung engagiert. Autor der Erfolgsbücher: „Die Verwöhnungsfalle" (mittlerweile auch in Korea und China erschienen) und „Abschied von der Spaßpädagogik", sowie zahlreicher Fach-Publikationen.

Dr. Diana Ziegleder ist Diplom-Soziologin und Master in Sociology of Law. Sie studierte Soziologie, Kriminologie und Sozialpsychologie in München und am International Institute for Sociology of Law in Spanien. Im Anschluss an ihre Promotion arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaften in Bochum. Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Referentin der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut in München.

Dr. Rudolf Hansel ist Diplompsychologe und war von 2001 bis 2007 Leiter der Staatlichen Schulberatungsstelle in München. Davor war er Institutsrektor an der Bayerischen Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung. Er ist anerkannter Experte auf dem Gebiet der Mediengewalt und Autor zahlreicher Buch-und Zeitschriftenartikel.

Dr. med. Ludwig Janus, M.D., Psychoanalytiker und ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg, außerdem Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse Frankfurt. Past-Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM), Past-Präsident der DeutschenGesellschaft für Psychohistorische Forschung. Mitglied psychoanalytischer (DPG, DGPT) und anderer Fachgesellschaften.

Prof. Dr. med. Matthias Franz ist Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und stellvertretender Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Er gehört zu den bekanntesten Väterforschern Deutschlands und hat unter anderem Präventionsprogramme für psychisch belastete alleinerziehende Mütter und ihre Kinder (Palme) entwickelt.

Dr. jur. utr. Albin Nees, Sozialrichter, Referatsleiter im bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung (1980-1990), Staatssekretär im Staatsministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie des Freistaates Sachsen (1990-2004), Mitverfasser eines Lehrbuchs zum Sozialhilferecht, Past-Präsident des Deutschen Familienverbandes.

Dr. Jörg Michaelis ist Präsident des Landeskriminalamtes in Sachsen.

 

 

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Leiter des Büros: Kostas Petropulos - FACHBEIRAT: Wiltraud Beckenbach; Dr. Otfried Hatzold, Cycloplan, München; Christian Kennerknecht; Dr. rer. pol. Christian Leipert, Inst. für Sozialökologie (ISÖ, Bonn/Berlin), Europäisches Institut zur Aufwertung der Erziehungsarbeit (Berlin); Alfred Rollinger, Vizepräsident des Sozialgerichtes Trier a.D. und ehem. Vorsitzender Familienbund, Bistum Trier; - GESCHÄFTSSTELLE Eschbachstr.6, 79199 Kirchzarten, Tel: 07661-62062, Fax: -62338