HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 Bundesweiter Presse- und INFORMATIONSDIENST  

Überparteilich - Verbandsunabhängig - Spendenfinanziert

TRÄGER: DEUTSCHER ARBEITSKREIS FÜR FAMILIENHILFE e.V., FREIBURG/BR

Leiter des Büros: Kostas Petropulos

Biesinger Str. 16, 72070 Tübingen, Tel: 07071-400690, Fax: 07071-400691, E-Post/Mail: FamilienbueroHD(at)kabelbw.de, www.heidelberger-familienbuero.de  

SPENDENKONTO: Bankhaus Mayer (Freiburg), Kto.-Nr. 1415280 (BLZ 680 300 00), IBAN: DE65 6803 0000 0001 4152 80, BIC: BKMADE61XXX  - Kennwort: Familienbüro"

 

Neueste HBF-Meldungen

HBF nach Sachgebieten / Familienpolitik nach Stichworten (z.B. Kindergeld, Elterngeld, Ehegattensplitting, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit u.a.)

Familie in Zahlen

  (Statistiken)  

Stand 11.06.2014

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(Stand 21.08.2015)

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Schluß mit dem HBF am 28. Februar!

 - 20 Jahre Klartext-Information des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit sind zu Ende!

 

Neue HBF-Internetseite ab 2014!

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HBF-Echo

in den Medien und die öffentliche Debatte

(Auszug)

 


Zeit-Online Serie:

Das demografische Experiment

November 2010 - August 2011

von Kostas Petropulos


SWR2 WISSEN Donnerstag, 3. Oktober 2013, 8:30-9:00 Uhr 

Aula:

Populäre Irrtümer zur Demografie

Warum Deutschland seinen Kinderschwund nicht stoppt

Von Kostas Petropulos


SWR2 Wissen: Sonntag, 22.06.2008, 08:30-9:00 Uhr

Aula:

Jung gegen Alt

Warum das LAMENTO VOM KAMPF DER GENERATIONEN falsch ist

Von Kostas Petropulos

 


2015


Faz.net 21.08.2015

°

DEMOGRAFISCHE TRENDWENDE?

So viele Geburten wie seit zwölf Jahren nicht mehr

In Deutschland entscheiden sich wieder mehr Paare für Kinder. 2014 stieg die Zahl der Babys zum ersten Mal seit 2004 wieder über 700.000. Auch andere Zahlen des Statistischen Bundesamtes überraschen.

°

siehe dazu:


Faz.net  25.06.2015

Debatte bei der SPD

GABRIEL WILL DIALOG MIT POLITIKFRUSTRIERTEN FÜHREN

Der SPD-Vorsitzende empfiehlt seiner Partei, anstelle von „Elitendialogen“ sich der Alltagswirklichkeit“ und der arbeitenden Mitte zuzuwenden. In seinem Thesenpapier „Starke Ideen für Deutschland 2025“ plädiert Gabriel für ein patriotisches Selbstverständnis.

 (....)  In der Innenpolitik müssten sich die Sozialdemokraten stärker um „bezahlbaren Wohnraum“, die „Verunsicherung durch Alltagskriminalität“, die Pflege älterer Menschen  sowie um den wachsenden ökonomischen „Druck auf die arbeitende Mitte“ kümmern.

Demographie und Digitalisierung

Weiter fordert er, auf die beiden „großen D-Trends“ politische Antworten zu finden: Gemeint sind der demographische Wandel und die Digitalisierung der Wirtschaft.  (...)

  

Siehe dazu: 

DIE WELT KOMPAKT 12.06.15

"Markt vor Staat!"

Thüringens linker Regierungschef Bodo Ramelow über Geburtenpolitik und die rot-rot-grünen Chancen im Bund

 

°
(...) haben wir in Thüringen die höchste Kita-Dichte, die höchste Hortdichte und die beste Schüler-Lehrer-Relation in ganz Deutschland. Wir schaffen also die Voraussetzungen für mehr Geburten.
(....) Wenn allein das Angebot von Kita-Plätzen zu einer Geburtenfreude führen würde, müsste Thüringen einen ständigen Geburtenüberschuss haben.
°
 
Siehe dazu: 

STUTTGARTER NACHRICHTEN  08.04.2015
 

Kindergeld

SPD-Chef Gabriel will bei Familien umsteuern

SPD-Chef Sigmar Gabriel will notfalls die Verfassung ändern, um das System der staatlichen Familienförderung grundlegend zu ändern.

°
 
siehe dazu:

 

DIE WELT 28.03.15

Vereinbarkeit?

DIESES GEREDE IST NICHTS ALS LÜGE

Die neuen Väter: Marc Brost und Heinrich Wefing zeigen in dem Buch "Geht alles gar nicht", wie schwer es ist, Karriere, Kinder und Beziehung unter einen Hut zu bringen

 

siehe dazu:


Bertelsmann Stiftung 27.03.2015

ARBEITSMARKT BRAUCHT KÜNFTIG MEHR EINWANDERUNG AUS

NICHT-EU-STAATEN

Die Deutschen werden weniger und älter. Der demographische Wandel befeuert auch die derzeitige Debatte um Einwanderungsgesetz und Willkommenskultur. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung analysiert, wie sich der Bedarf an Zuwanderung bis 2050 entwickeln wird.

 

siehe dazu:


DER SPIEGEL 14.03.2015, Nr. 12

Spiegel_Titel_140315k

Zukunft – 2030

 

Es kommen härtere Jahre: Nach Jahrzehnten chronischer Geburtenschwäche steht Deutschland vor dem Umbruch: Die Babyboomer erreichen die Rente – und ein ganzes Land muss zittern, ob das wirklich gut gehen kann. SPIEGEL-Serie über das Megathema Demografie (Teil 1)

°

 siehe dazu:

 


 

morgenweb.de, Mittwoch, 04.03.2015, 16:00 Uhr

MANNHEIM: SCHARFE KRITIK AN KINDERGELD-PLÄNEN

 

Mannheim. Das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF) hat die Kindergeld-Pläne der Regierung scharf kritisiert. "Die späte und bescheidene Kindergelderhöhung dokumentiert den fehlenden Willen der schwarz-roten Bundesregierung, die wirtschaftliche schwierige Lage vieler Familien spürbar zu verbessern", sagte HBF-Leiter Kostas Petropulos dem "Mannheimer Morgen". Damit vergrößerten sich die Einkommensnachteile von Eltern gegenüber Kinderlosen unterm Strich noch weiter. "Die deutsche Nachwuchsmisere wird so eher noch gefördert", so Petropulos. (red)

 


F.A.Z., Donnerstag den 26.02.2015 Politik 1

 

DIE GROSSE REPARATUR

Über die Ursachen des Mangels an Fachkräften wird geschwiegen – es fehlen Kinder.

Von Jasper von Altenbockum

°

siehe dazu z.B.:


WDR5, Politikum 19.02.15, 19:05-19:30 Uhr

Rezension -

"Die überforderte Generation" Keine Zeit für Kinder

Von Kostas Petropulos

 

Eine "gehetzte Generation" hat sie die SPD genannt: die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen. Innerhalb kürzester Zeit sollen sie Berufseinstieg, Partnerfindung und Familiengründung unter einen Hut bringen.

(....)

 

Hans Bertram  / Carolin Deuflhard: Die überforderte Generation. Arbeit und Familie in der Wissensgesellschaft (2014)

 


SPIEGEL Online 15. Januar 2015, 13:20 Uhr
 

Kolumne

DAS ISLAM-MISSVERSTÄNDNIS

Der Anschlag von Paris war kein "Angriff auf den Westen". Wir erzeugen uns den "Islam", vor dem wir uns fürchten, selbst. Wenn der Westen in der Religion die Ursachen des Terrors sucht, wird er ihn nie besiegen können.

Eine Kolumne von Jakob Augstein

°
siehe dazu:

DIE WELT 09.01.15

NEUE UNTERSTÜTZUNG FÜR SCHWESIGS FAMILIENARBEITSZEIT

Vor einem Jahr wurde die Ministerin für ihren Vorschlag noch abgekanzelt. Jetzt wollen auch SPD-Spitze und Grüne Eltern entlasten

°

siehe dazu:


2014


Bundeskanzleramt 31. Dezember 2014

Neujahrsansprache von

Bundeskanzlerin Angela Merkel

zum Jahreswechsel 2014/2015

 

(...)

Es ist und bleibt der Zusammenhalt, mit dem wir auch in Zukunft die großen Herausforderungen meistern können:

(...)

- Die Zuwanderung von Menschen, die ein Gewinn für uns alle ist.

°

siehe dazu:

 


ZEIT Online  24. Dezember 2014  18:08 Uhr

°

Pegida

SCHÄUBLE SIEHT PEGIDA ALS FOLGE SOZIALER ÄNGSTE

Hinter mitunter ausländerfeindlichen Demonstrationen stehe fehlendes Vertrauen in die Politik, sagt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Dies müsse man ernst nehmen.

 

(...) Dass Pegida davor warne, dass Deutschland überfremdet werde, deute auf soziale Ängste hin, sagte Schäuble. "Eine moderne, freiheitliche Gesellschaft hängt davon ab, dass die Menschen das Gefühl haben, es geht in ihr fair zu. Wenn diese Grundvoraussetzung für sozialen Zusammenhalt verloren geht, wird das Gesamtsystem geschwächt." (...)

°

siehe dazu:


SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 20.12.2014, S. 1

Die Bärenfalle

EUROPAS SANKTIONEN schwächen Russland, trotzdem bleibt Wladimir Putin in der Ukraine-Krise unnachgiebig. UNTER DEN EU-REGIERUNGSCHEFS WÄCHST DIE ANGST VOR DER EIGENEN COURAGE – UND UM IHRE WIRTSCHAFT

°

 

STUTTGARTER ZEITUNG 18. Dezember 2014

Kommentar (zur russischen Wirtschaftskrise)

SPIEL MIT DEM FEUER

Die Krise breitet sich aus. Das mag die Befürworter von Sanktionen freuen. StZ-Wirtschaftsredakteur Michael Heller befürchtet jedoch, dass jetzt ein Flächenbrand droht.

°

F.A.Z., Donnerstag den 18.12.2014, S. 17

RUSSISCHE WIRTSCHAFTSKRISE ALARMIERT BERLIN UND BRÜSSEL

EU-Kommission: Niemand hat Interesse daran, dass Russland in eine tiefe Depression stürzt / Rubel stabilisiert

°

F.A.Z., Donnerstag den 18.12.2014 Politik 2

Neue Sanktionen Washingtons gegen Russland

siehe dazu:


epd-Südwest/Bevölkerung/Statistik 09.12.2014

 GEBURTENRATE IM SÜDWESTEN UNTERDURCHSCHNITTLICH

 

Stuttgart, Tübingen (epd). Entgegen anderslautender Meldungen bleibt die Geburtenrate in Baden-Württemberg unterdurchschnittlich. Die Zahl der Geburten pro Frau lag im vergangenen Jahr im Südwesten bei 1,39, während sie im Bundesdurchschnitt 1,41 betrug, teilte das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit am Dienstag in Tübingen mit. (....)

°

HBF-Infodienst 09.12.2014
 

BADEN-WÜRTTEMBERG VORN?

- "Geburtenrate über dem Bundesdurchschnitt"

- DEMOGRAPHISCHE ANALPHABETEN sitzen nicht nur bei der DPA-NACHRICHTENREDAKTION 

 


BERTELSMANN STIFTUNG 27.11.2014 10:04

SOZIALSTAAT PROFITIERT VON ZUWANDERUNG

Ausländer haben den Sozialstaat 2012 um 22 Milliarden Euro entlastet – 3.300 Euro pro Kopf. Noch stärker profitieren könnte Deutschland, wenn es mehr in Bildung investiert und auf qualifizierte Zuwanderung setzt.

°

siehe dazu:


Google 11.11.2014, Ergebnisseite 1

 

siehe dazu:


Bundesfamilienministerium, Do 06.11.2014

Mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung

BUND UND LÄNDER GEBEN GEMEINSAMEN STARTSCHUSS

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, und die Fachministerinnen und Fachminister der Länder haben sich auf der Konferenz zur frühen Bildung am 6. November auf einen Prozess zur Entwicklung gemeinsamer Qualitätsziele in der Kindertagesbetreuung geeinigt.

°

siehe dazu:


Ludwig Verlag (Random House-Gruppe), Erscheinungstermin: 27. Oktober 2014

Rainer Stadler

Vater, Mutter, Staat

Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung

- Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don't need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen. Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

siehe dazu:


SWR2 Impuls, 21.10.14

16:05 - 17:00 Uhr

Das Wissensmagazin

Eizellen einfrieren, um irgendwann Mutter zu werden: ein Zukunftstrend?

Christine Ricken im Gespräch mit Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit e.V.

 


Max-Planck-Institut für demografische Forschung 16.10.2014

HOHES EINKOMMEN, VIELE KINDER

Die DÄNINNEN entscheiden sich vor allem dann für Kinder, wenn sie beruflich fest im Sattel sitzen und ein GESICHERTES EINKOMMEN haben.

 

siehe dazu:

ZEIT Online 9.8.2010 - 15:47 Uhr

Familie

Geburtenrate

MIT SICHERHEIT MEHR KINDER

Ein beliebtes Argument: Eine flächendeckende Ganztagsbetreuung erhöhe die Geburtenrate. Das ist ein Trugschluss. Wichtiger sind sichere Jobs.

Von Kostas Petropulos


SPIEGEL Online 13. Oktober 2014, 06:01 Uhr

Kommentar zur Großen Koalition

REGIERUNG OHNE RICHTUNG

Die Konjunktur lahmt, und plötzlich setzt die Große Koalition alles auf Wachstum. Die hektische Kurskorrektur zeigt: Schwarz-Rot macht Politik nach Stimmungslage.

Ein Kommentar von Veit Medick

 
siehe dazu:

DIE ZEIT 9. OKTOBER 2014, N° 42 , Titel: Die Wut der Männer WIRTSCHAFT

AUTOMATISCH NACH OBEN

Gegen die gesetzliche Frauenquote gibt es eine Menge Einwände - allerdings nur wenige gute

Von Elisabeth Niejahr

 

1. Frauen steigen vor allem dann nicht in höhere Positionen auf, wenn sie Kinder haben. Deshalb müsste es eigentlich eine MÜTTERQUOTE geben.

Viele Untersuchungen zeigen, dass sich Babypausen nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft auf die Höhe des Gehalts und die Aufstiegschancen von Frauen auswirken. (..) Umgekehrt ist auch erwiesen, dass Frauen mit Führungsverantwortung seltener Kinder haben als Männer in vergleichbaren Positionen — und auch öfter kinderlos sind als andere Frauen. (....) Hinzu kommt: EINE MÜTTERQUOTE WÄRE EINE ZUMUTUNG FÜR ENGAGIERTE VÄTER. Je mehr Männer wegen ihrer Kinder zeitweise im Beruf aussetzen, desto schlechter ist zu begründen, dass berufliche Nachteile wegen des Engagements für die Familie nur bei Frauen durch eine Quote ausgeglichen werden sollen.

°

siehe dazu:

DeutschlandRadio ORTSZEIT 13.07.2010 · 07:20 Uhr, POLITISCHES FEUILLETON

 

ELTERNQUOTE STATT FRAUENQUOTE

Für mehr Teilzeitarbeit in den Chefetagen

Von Kostas Petropulos


FOCUS Nr. 40 vom 29. September 2014

REPORT

VERRAT AN DER FAMILIE

Der Staat drängt Mütter in den Job - und Kinder da in die Krippe. Doch nicht alle Eltern wollen das so einfach hinnehmen und leisten Widerstand

Ulrike Plewnia

siehe dazu:


 

DeutschlandRadio Kultur, Zeitfragen  | Beitrag vom 18.09.2014

Familie und Karriere

Das "Alles ist möglich"-Mantra ist eine Lüge

Zwei "Störenfriedinnen" über den alltäglichen Wahnsinn berufstätiger Mütter

......

°

Pantheon-Verlag:

Susanne Garsoffky, Britta Sembach

Die Alles ist möglich-Lüge

Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind

Erscheinungstermin: 8. September 2014

siehe dazu:

 


Deutschlandfunk  Markt und Medien 13.09.2014

Magazine

Selbstfindungskrise bei Magazinen

NACHRICHTEN-BLÄTTER STRAUCHELN

Von Brigitte Baetz

(....) Mehr denn je müssten diese Magazine das Besondere suchen, vielleicht auch in der Provokation gegen den immer wieder beklagten Meinungsmainstream. Sie müssten einen kreativen Mehrwert finden, der das Publikum wieder zur Stammkundschaft macht. Dazu bräuchte es Verantwortliche mit Ecken und Kanten, Überzeugungen, Persönlichkeit - und die sind nicht nur in der Medienbranche rar gesät. Man muss also kein Futurologe sein, um zu sagen: Eine Trendwende bei Spiegel, Stern und Focus ist nicht abzusehen.

°

siehe dazu:


ARD, REPORT MAINZ 12.08.14

Betreuungsgeld absurd

KAMPF DER IDEOLOGEN AUF KOSTEN DER ELTERN

....Und wie sieht die Bilanz nach einem Jahr Betreuungsgeld tatsächlich aus? Vor wenigen Tagen macht diese Studie Schlagzeilen. Das Bundesfamilienministerium hat sie vorab an die Presse lanciert. Darin steht, dass Familien mit Migrationshintergrund und geringer Bildung ihre Kinder eher zu Hause lassen – wegen des Betreuungsgeldes.

°

siehe dazu:


epd (Bundesdienst) Wissenschaft/Familie/Kitas/INT – 05.08.14, 11:53 Uhr

epd-Gespräch: Marcus Mockler

Familienexperte nennt Betreuungsgeldstudie manipulativ

Tübingen (epd). Der Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, Kostas Petropulos, hat den Autoren der jüngsten Studie zum Betreuungsgeld eine manipulative Fragestellung vorgeworfen.....

 


Deutschen Jugendinstitut (DJI), DJI News 01.08.2014, Google-Erfassung – 19:37 Uhr

Stellungnahme zur Rezeption der Studie

„Kommunale Bedarfserhebungen“ im Hinblick auf das Betreuungsgeld

°

Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, 1. August 2014  

°

Die Aussagen zum Betreuungsgeld aus einer Untersuchung des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund haben in den vergangenen Tagen eine umfangreiche Berichterstattung in den Medien und zahlreiche Nachfragen ausgelöst. Teilweise konnte der Eindruck entstehen, der Forschungsverbund habe zwei unterschiedliche Fassungen der gleichen Studie herausgegeben, habe fehlerhafte Berechnungen veröffentlicht und eine Auftragsarbeit für das Bundesfamilienministerium durchgeführt.

Dieser Eindruck ist falsch:

• Es gab und gibt keine zwei vom Forschungsverbund veröffentlichten Fassungen dieser Studie.

• Die Studie war keine Auftragsarbeit für das Bundesfamilienministerium; das Ministerium stellte auf Antrag des Dortmunder Forschungsverbundes lediglich Forschungsmittel zur Verfügung.

• Diese Forschungsförderung wurde nicht in der Amtszeit der jetzigen Regierung, sondern in der Amtszeit der Vorgängerregierung bewilligt.

• Die Studie war keine „Betreuungsgeld-Studie"; sie hatte die elterlichen Betreuungsbedarfe auf kommunaler Ebene im Blick, wobei einer von mehreren Aspekten die geplante Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes war. (....)

°

siehe dazu:


 

HBF-AKTUELL Tübingen 30. Juli 2014, erstellt 17:45 Uhr

„Betreuungsgeld-Studie“ als polit-mediales Debakel:

FAZ zerlegt pseudowissenschaftliche Auftragsarbeit des Deutschen Jugendinstituts (DJI)

/ Medienkarawane zieht (noch) ungerührt weiter

°

Siehe dazu:


SPIEGEL Online 27. Juli 2014, 15:25 Uhr

Kinderbetreuung

SCHWESIG VERSCHIEBT KITA-QUALITÄTSGESETZ UM JAHRE

In vielen Kitas werden Kinder mehr verwahrt als gefördert. Doch Familienministerin Schwesig verschiebt nach Informationen des SPIEGEL ein geplantes Qualitätsgesetz, das mehr Personal garantieren soll, auf nach 2017. Die Länder fürchten die Kosten besserer Betreuung.

°

Siehe dazu:


Bertelsmann Stiftung Pressemeldung  Gütersloh, 25.07.2014

Zu wenig Erzieherinnen in Kitas

QUALITÄT BLEIBT IN DER FRÜHKINDLICHEN BILDUNG OFT AUF DER STRECKE

Die Bildungschancen innerhalb von Deutschland unterscheiden sich erheblich. Auffällig ist besonders ein Gefälle zwischen Ost und West.

°

Siehe dazu:


Google-Suche "Rentenlaufzeiten" und "Angst", Ergebnisanzeige 13.07.10:30 Uhr, Seite 1

 

 

siehe dazu:


Google-Suche "Familienleitbilder", Ergebnisanzeige 05.07.18:30 Uhr, Seite 1

 

siehe dazu:


SPIEGEL Online 04. Juli 2014, 07:28 Uhr

Personalschlüssel in Kitas

VERWAHREN STATT BETREUEN

Eine Studie über die Situation in Hamburg zeigt exemplarisch die Mängel beim Krippenausbau: Es fehlen massenhaft Erzieher, viele Kitas behelfen sich mit Praktikanten. Die Qualität der Betreuung für die Kleinsten ist mittelmäßig.

Von Lisa Erdmann

(...) Die Hamburger Wohlfahrtsverbände, selber Betreiber von mehr als 500 Kitas, haben eine Studie zur Situation in ihrem Bundesland vorgelegt. Die Verfasser (...) untersuchten besonders den Personalschlüssel - und zwar den tatsächlichen im Alltag, nicht den theoretischen laut Stellenplan. Ihr Ergebnis: Die Lage ist noch viel schlimmer als gedacht.

siehe dazu:

  • Neues vom KITA-Ausbau (2): Statistik und Lebenswirklichkeit bei der Krippenbetreuung: Billige PR-Erfolge der Politik wichtiger als Kindeswohl / Elternvertretung entsetzt (HBF 02.07.14)


 

Süddeutsche Zeitung Montag, den 30. Juni 2014

ALLES SO SCHÖN BUNT HIER

Eine STUDIE DER KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG zur  Familienpolitik bricht mit so ziemlich allem, was konservativen Politikern bisher heilig war. Die Politik solle den Menschen keine Leitbilder vorgeben, sondern die Vielfalt des Lebens vorbehaltlos akzeptieren, heißt es da

Von Ulrike Heidenreich

(...) Wirtschaftliche Interessen stehen deutlich vor denen der Familien: „Es mangelt am unbedingten Willen, die Arbeitswelt in Deutschland familienfreundlicher zu gestalten....

°

siehe dazu:


Die Welt 27.06.14

Elterngeld verändert das Familienleben nachhaltig

Mütter kehren schneller in den Job zurück, verzichten aber auf weitere Kinder.

Neigung zum Heiraten geht zurück

Dorothea Siems

°

siehe dazu:


Presse-Hintergrundinformationen der Autorengruppe Bildungsberichterstattung zum Bildungsbericht 2014, 16. Juni 2014

 

Das deutsche Bildungswesen zwischen Bewegung und Stillstand: Wichtige Ergebnisse des Bildungsberichts 2014 und ihre politische Relevanz

°

Zentrale politische Herausforderungen

(...)

Ein erstes Handlungsfeld stellt die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung dar. Im Zuge des quantitativen Ausbaus sind Fragen der Qualität weitgehend offen geblieben, etwa die nach einem kind- und altersgerechten Personalschlüssel oder die nach der für die Förderung der Kinder am besten geeigneten Altersstruktur in den Gruppen. (...)

°

siehe dazu:


F.A.Z., Freitag den 13.06.2014 Briefe an die Herausgeber 14

NUR SCHEINBAR MEHR ZEIT FÜR DIE FAMILIE

Zu „Kabinett billigt ,Elterngeld Plus“ (F.A.Z. vom 5. Juni):

(...) Die Möglichkeit, früher in den Beruf wieder ein- beziehungsweise nur teilweise auszusteigen, mag dem beruflichen Fortkommen der Eltern dienen und den Interessen der Arbeitgeber entgegenkommen. Denen der Kinder läuft sie zuwider. (....) Denn durch die doppelte Teilzeittätigkeit gehen 50 Stunden plus, durch einfache Vollzeittätigkeit 40 Stunden „verloren“. (...)

Der Partnerschaftsbonus belohnt darüber hinaus die doppelte Berufstätigkeit der Eltern – am stärksten dann, wenn beide Partner ab dem neunten Lebensmonat ihres Kindes für zehn Monate parallel arbeiten, vier davon mit einem Stundenkontingent von 25 bis 30 Stunden pro Woche.

°

Katrin Konrad, Verband Kinderreicher Familien e.V., Landesverband Thüringen, Weimar

 °

siehe dazu:


F.A.Z., Dienstag den 03.06.2014, Briefe an die Herausgeber

EINWANDERUNG UND GEBURTENRATE

Die OECD-Studie zum Einwanderungsland Deutschland wirft Fragen auf, ob diese Einschätzung, Einwanderungsland zu sein, wirklich im internationalen Vergleich so einfach zutrifft (F.A.Z. vom 21. Mai). (....)

(....) Seit vier Jahrzehnten leben wir mit einem Überschuss an Gestorbenen und mit einer Reproduktionsrate, die ein Drittel unter dem Erhalt der Bevölkerung liegt. Um es markant auf den Punkt zu bringen, sei formuliert, dass wir, wenn wir derartig stark von der Zuwanderung leben, damit von reproduktiven Leistungen anderer Länder profitieren – ohne gleichzeitig selbst für diese reproduktive Leistung im eigenen Land ausreichend gesorgt zu haben. (....)

Dass die deutsche Gesellschaft diese Entwicklung einfach hinnimmt, stellt eine unerklärliche Herausforderung dar. Denn mit dieser asymmetrischen Figur oder Struktur sind wir nicht zukunftsfähig. Wir, Politik wie Gesellschaft, müssten uns längst um eine Demographiewende kümmern. Die Demographiestrategie der Bundesregierung versagt hier vollkommen, wenn überhaupt von ihr noch die Rede sein kann. Sich darum zu kümmern, warum es zu diesem Nachwuchsmangel kommt, wäre die erstrangige Aufgabe. (....)

 

Professor Tilman Mayer, Rheinbreitbach (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie)

 

siehe dazu:


SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Wissen 02.06.2014

DIE WOLLEN DOCH NUR SPIELEN

Krippe oder Familie? Der Streit über die Betreuung von Kleinkindern wird oft ideologisch geführt. Viel wichtiger wäre es, auf die QUALITÄT DER EINRICHTUNGEN zu achten

°

siehe dazu:


FOCUS Online 22.05.2014, 21:26

VERFASSUNGSGERICHTSPRÄSIDENT: WANDEL STELLT EHE AUF DEN PRÜFSTAND

Der gesellschaftliche Wandel stellt nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, den Schutz der Ehe auf den Prüfstand. Dies zeige die immer wieder aufflammende Debatte, ob es einen Abstand zwischen der Ehe und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geben müsse, sagte er am Donnerstag bei den Karlsruher Verfassungsgesprächen. Das eigentlich drängende Problem sei aber die sinkende Bereitschaft, andauernde Bindungen einzugehen oder dauerhaft aufrecht zu erhalten. In der Konsequenz führe dies zu einer wachsenden Zahl von Alleinerziehenden - vor allem Frauen.

°

siehe dazu:


 

Österreichisches Institut für Ehe und Familie (IEF) Newsletter Nr. 18/2014 (22.05.14)

INHALT

 

Familien- und Gesellschaftspolitik - Österreich und International:

(....)

D / Familienwahlrecht als Ausweg aus der gerontokratischen Falle? - Familienministerium bestätigt beim DFV-Jubiläum Diskussionsbereitschaft

 

HBF-Aktuell, 19.5.2014 - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ist zur Diskussion über das Familienwahlrecht bereit. Das bestätigte ihre parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (SPD) am 16. Mai in Karlsruhe beim 90. Jubiläum des Deutschen Familienverbandes....

°

siehe dazu:

°

Der Spiegel 12.05.2014, Nr.20

Der rasante Kita-Ausbau geht zulasten der Qualität

°

siehe dazu:


F.A.Z., Mittwoch, den 07.05.2014

ANLEITUNG ZUM WENIGERSEIN

Ob man, wie die Schweiz, den Zuzug begrenzen will oder darauf hofft, dass Einwanderung die demographischen Probleme löst – die europäischen Länder sollten damit rechnen, dass ihre Bevölkerung schrumpft. Das wird schwer genug.

Von Reiner Klingholz*

 

* Reiner Klingholz ist Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

°

siehe dazu:

 


ATKearney 361grad 28. April 2014

FAMILIENPOLITIK ALS WIRTSCHAFTSPOLITIK – KEINE ZEIT MEHR FÜR FAMILIE

Birgit Kelle

Eltern sollen sehr früh und am besten in Vollzeit wieder zurück in den Job. Dabei werden sie regelrecht von der Politik auf den Arbeitsmarkt gedrängt, weil es finanziell für die meisten keine Alternative gibt, sagt Birgit Kelle. Dabei wollten viele Eltern gar nicht so schnell wieder arbeiten, wie zahlreiche Studien behaupten. Eltern wünschen sich vor allem eines, sagt unsere Kolumnistin: Mehr Zeit für die Familie. (...)

 

siehe dazu:

 


Die Welt 24.04.14

Gastkommentar

Mehr Zeit für die Familie

Die 35-Stunden-Woche ist eine zeitgemäße Reaktion auf unsere Bedürfnisse

Von Carola Reimann

 

(....)

 

Die Autorin ist stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

°

siehe dazu:

  • 35-Stunden-Woche für Eltern: Kein Beitrag zur Familienfreundlichkeit! – Neue Regierungsstudie dokumentiert die Fakten (HBF 24.04.14)

°


Schwarzwälder-Bote, 12.04.14

Freudenstadt

 Familien wollen vor allem eines: Zeit

Podiumsdiskussion: Nicht nur Krippenplätze und Ganztagsschule machen eine Kommune interessant und lebenswert

 

Den Impulsvortrag hielt Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen.

Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Petra Haubold Freudenstadt.

Das Bündnis für soziale Gerechtigkeit lud unter dem Motto "Brennpunkt Familie" zahlreiche Interessierte zu einer Veranstaltung in den Kienbergsaal ein. Die Lebensbedingungen für Familien und der demografische Wandel waren Schwerpunktthemen für Referent Kostas Petropulos. (...)  Als Gastredner machte Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, den Auftakt mit seinem Impulsreferat über die Lebens-, Arbeits- und die finanzielle Situation der heutigen Familie in Deutschland. (...) die "schrumpf-alternde" Bevölkerung brauche Fachkräfte. Seit 1970 sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen (...) um 28 Prozent zurückgegangen. Wer sich als Region behaupten wolle, müsse heute um junge Menschen kämpfen, erklärte der Redner.

(...) Die wirtschaftliche Situation sei nicht unbedingt verantwortlich für den Geburtenrückgang im Land, vielmehr gehe es um die gesellschaftliche Akzeptanz von Kindern, sagte Landrat Klaus Michael Rückert. Um junge Familien in die Region zu bekommen, müssten natürlich auch Breitband- und Straßeninfrastruktur stimmen, genauso wie die gesundheitliche Versorgung, so Rückert. (....)

°

siehe dazu:

  • Kommunen im demographischen Abstiegskampf: Familienpolitik von unten als Rettung? – Impulsreferat von Kostas Petropulos in Freudenstadt (Ba-Wü) 10.04.14 (HBF 09.04.14)

  • Hauptsache Arbeit! – Das Patenrezept gegen Landflucht und Kinderarmut? / Fakten zu einem politischen Denkfehler (HBF 11.04.14)

°


Handelsblatt vom 03.04.2014

PISA

OHNE VERSTAND

Bevor wir uns gewohnheitsmäßig selbst kasteien, sollten wir kurz mal nachdenken, fordert Norbert Häring.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine neue Pisa-Rangliste veröffentlicht, diesmal zur Problemlösungsfähigkeit von 15-Jährigen im Alttag. Wie die Pawlow'schen Hunde sind wir wieder darauf angesprungen. Deutschland lag nur knapp über dem Durchschnitt der Industrieländer und enttäuschte nicht näher beschriebene Erwartungen. Daraus folgern Leitmedien unter anderem, dass die verkürzte Schulzeit ein Fehler war und dass die Schulpolitik die Lehrpläne entstauben muss. Weil Jungen besser abschnitten als Mädchen, sollen wir beide Geschlechter gleichermaßen zu Spitzenleistungen anspornen.

Wer in die Studie des Industrieländerklubs schaut, fängt an, sich zu wundern. (....)

 

siehe dazu:

 


Badische Zeitung 26. März 2014

Leitartikel

Europa und die USA - Chance für einen Neuanfang

 Das Verhältnis zwischen EU und den Vereinigten Staaten von Amerika war kein einfaches in den zurückliegenden Monaten. Und jetzt? Ersetzt die gemeinsame Ablehnung von Putins Krim-Politik eine positive Agenda?

Dietmar Ostermann

 

siehe dazu:


Welt Online 22.03.14, 07:40

Familienpolitik

DIE WIRTSCHAFT LOBT SCHWESIGS NEUES ELTERNGELD

Die geplante Reform des Elterngelds stößt bei Industrie und Wirtschaft auf ein positives Echo. Allerdings fordert DIHK-Präsident Schweitzer auch Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers.

Von Miriam Hollstein und Martin Greive

(...) Ziel müsse es sein, "dass Eltern den Kontakt zur Arbeitswelt schon während der Elternzeit gar nicht erst verlieren und vollzeitnahe Arbeitszeitmodelle unter dem Strich die Fachkräftepotenziale von Eltern besser heben".

 

siehe dazu:

 

 


taz 14.03.2014

ÖKOLOGIE

Für einen Zeit-Wohlstand

Über Umweltschutz wird neu diskutiert - und dabei auch die Verbindung hergestellt zwischen Burnout und Ausbeutung der Erde

Bernward Janzing

 

siehe dazu:

  • Anders wachsen: Zeitwohlstand für Familien durch ein ErziehungseinkommenMAIN-POST-Interview mit dem HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO (HBF 26.04.13)

 


Der Spiegel 01.03.2014 / Nr.10

 

Sackgasse Uni

Nie hatte Deutschland mehr Studenten, doch der Wirtschaft fehlen gute Auszubildende. Die Regierung will das Problem mit einer Imagekampagne lösen

 

Siehe dazu:

 


Frankfurter Allgemeine Zeitung, Samstag, den 01.03.2014

VEREINBARKEIT IST EINE LÜGE

Kinder und Karriere zusammen gibt es nicht. Trotzdem glauben wir an die Illusion

Judith Lembke

Siehe dazu:

 


Deutschlandfunk, Interview 28.02.2014

Sozialwort der Kirchen

"Das Papier ist weichgespült"

Friedhelm Hengsbach im Gespräch mit Gerd Breker

Kirchen kritisieren Maßlosigkeit (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Die Kirchenoberen würden den Schulterschluss mit den wirtschaftlichen und politischen Eliten suchen.

"Das gegenwärtige Papier ist eine Ohrfeige gegenüber dem gemeinsamen Sozialwort vor 17 Jahren", sagte der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach im DLF.

°

Friedhelm Hengsbach: …im Grunde denkt doch die bürgerliche, vor allen Dingen die bürgerliche Kirchenleitung, bildungsbürgerliche Kirchenleitung gar nicht anders als die Mehrheit der Deutschen. Also: Erwerbsarbeit steht im Zentrum, das Geschlechterverhältnis wird überhaupt nicht diskutiert, die starke Akzentuierung auf die Industriearbeit wird nicht infrage gestellt im Hinblick auf die personalen Dienste, die im Gesundheitsbereich, Bildungsbereich und eben im Pflegebereich dringend also gefördert werden müssten.

 

siehe dazu:

 

 


Die Welt 24.02.14

KINDERGELD HAT MEHR ALS FÜNF PROZENT AN KAUFKRAFT VERLOREN

 Streit über Erhöhung in der Koalition. SPD will lieber Mittel für Kinderzuschlag und Kitas ausgeben

Von Martin Greive und Miriam Hollstein

siehe dazu:

 

 

DIE ZEIT, 20.02.14, Nr. 9

Lisa liebt Leslie, Leo liebt Lars

Warum ist plötzlich Homophobie wieder ein Talkshow­Thema?

Die gesellschaftliche Mitte ist verunsichert und fürchtet das eigene Verschwinden

Von Christine Lemke-Matwey

 

 

siehe dazu:

°

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 18.02.2014

Volksabstimmung in der Schweiz

 ENDE DER WIRTSCHAFTSHÖRIGKEIT

 Das Votum gegen die Masseneinwanderung ist nicht wirklich mit dem Argument von der Fremdenfeindlichkeit zu erklären. Es ist vor allem eine Entscheidung gegen Wirtschaftswachstum um jeden Preis - und für Schweizer Verhältnisse gefährlich kapitalismuskritisch.

Ein Kommentar von Wolfgang Koydl

 

siehe dazu:

 

 

SPIEGEL Online 09. Februar 2014, 18:45 Uhr

Schweiz stimmt "gegen Masseneinwanderung"

Land des Geldes, Land der Angst

Der Schweiz geht es blendend, doch sie fürchtet sich vor dem Abstieg. Mit dem Ja zu härteren Zuwanderungsregeln zieht sie jetzt die Grenzen hoch. Im Verhältnis zur EU droht eine Eiszeit - und eine neue, noch radikalere Abschottungsinitiative ist bereits geplant.

Von David Nauer

siehe dazu:

 

HBF-Infodienst Tübingen, 27. Januar 2014

 

Mehr Teilzeit für Eltern

- aber nur wenn sie gemeinsam länger arbeiten!

/ Hilfreiche Klarstellungen aus Politik und Fachwelt

 

siehe dazu:

 

DER SPIEGEL 13.01.2014

DEMOGRAFIE

„Grössere unsicherheit“

Der Leiter des  Berlin-Instituts für  Bevölkerung und Entwicklung, Reiner Klingholz, 60, über das erneute Wachstum der Bevölkerung in Deutschland und die Schwierigkeit demografischer Vorausberechnungen

 

(...)

Klingholz: Im Moment haben wir ungewöhnlich viele Zuwanderer, deshalb gibt es ein kleines Wachstum. (....) Daran,  dass die Bevölkerung langfristig schrumpfen wird, kann kein Zweifel bestehen.  (...) Wir müssten Jahr für Jahr  immer mehr Zuwanderer gewinnen und sie dauerhaft halten, damit sie hier auch Familien gründen. (...) Solche hohen Zahlen hat es dauerhaft noch nie gegeben. Sie sind deshalb sehr unwahrscheinlich. In dieser Größenordnung würde auch die Integration Probleme bereiten.

 

siehe dazu:

 

ZEIT Online  10. Januar 2014  19:57 Uhr

NEUE VÄTER, NEUE PROBLEME

Moderne Väter nehmen Auszeiten und reduzieren den Job. Davon profitieren Kinder, Frauen und die Gesellschaft. Aber es bahnt sich ein ganz neuer Konflikt an.

von Kostas Petropulos

 

 

2013

 

WDR5, 23.12.13, Politikum 19:25-19:30 Uhr

Kommentar

Gleichberechtigung in Krisenzeiten:

Frauen und Männer

Kitaausbau, Herdprämie und Frauenquote – 2013 stand erneut zur Debatte, ob und wie Frauen Gleichberechtigung im Arbeitsleben erreichen können. Eine allzu ökonomische Debatte, wie ein Kommentar in WDR 5 Politikum im Sommer bilanzierte.

Von Tanja Busse

Unterstützung bekommen Frauen zur Zeit ausgerechnet aus der Wirtschaft, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht. Das Argument: Im verschärften internationalen Wettbewerb können wir es uns nicht mehr leisten, auf die Hälfte unserer hochqualifizierten Bewerber zu verzichten, nur weil sie Frauen sind. Wir brauchen die Besten, nicht die besten Männer, sondern die besten von allen. Auch, wenn sie Frauen sind.

(...) Gleichzeitig braucht unsere Volkswirtschaft aber auch mehr Kinder. Als zukünftige Rentenzahler nämlich. Weil unser Rentensystem nur funktioniert, wenn es etwa gleich viele Erwerbstätige und Rentner gibt. Frauenkarrieren wie Kindergeburten dienen dem Erhalt des bundesrepublikanischen Wohlstands in einer krisengeschüttelten Weltwirtschaft, und deshalb kümmert sich jetzt die Politik um Ganztagsschulen und Frauenquoten.

 

siehe dazu:

 

F.A.Z., Donnerstag, den 12.12.2013 Feuilleton 25

KINDERWUNDER NEBENAN

Warum Frauen im belgischen Eupen und Malmedy mehr Babys bekommen als ihre deutschen Nachbarinnen.

 

siehe dazu:

  • Rezept für mehr Kinder: Krippen wichtiger als Kultur! / Bevölkerungsforscher präsentieren flotte Theorie – und blenden bundesdeutsche Wirklichkeit komplett aus (HBF 11.12.13)

 

"Eine Politik, die das "Glück durch Erwerbsarbeit" in den Mittelpunkt stellt, macht wenig Lust, sich auf das lebenslange Abenteuer Kind einzulassen."

Moderatorin Petra Ensminger in der Sendung "Wie, du gehst nicht arbeiten? Das Leben als Hausfrau".  DEUTSCHLANDFUNK, Lebenszeit, 06.12.2013, 10:10-11:30 Uhr

zitiert aus:

Demografie: Arbeitsmarkt- statt Familienpolitik. - Kaum jemand trauert dem Abschied von der Hausfrau als Leitbild der Familienpolitik nach. Aber die moderne Familienpolitik könnte den Kinderschwund noch verschärfen. Von Kostas Petropulos. Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit. ZEIT Online 23. Februar 2011  16:48 Uhr. - Aus der Zeit-Online-Reihe "Das demografische Experiment" von Kostas Petropulos

 

 

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Bundesverband 02.12.2013

ÖDP zur Mütterrente

Müttern wird nichts geschenkt – sie haben es verdient!

Die massive Kritik der Wirtschaft an den angeblichen Geschenken für Mütter aus den Rentenkassen, die die Koalition plant, zeigt nach Auffassung der Sprecherin des Bundesarbeitskreises Frauen in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Roswitha Bendl, dass leider zunehmend überhaupt nicht mehr verstanden wird, dass unser auf dem Umlagesystem beruhendes Rentensystem nur dann funktionieren könne, wenn es in Deutschland Frauen und Männer gibt, die bereit sind, Kinder in die Welt zu setzen und zu erziehen. „Es ist auch eine Schande, wie derzeit öffentlich mit falschen Zahlen operiert wird!“ so Bendl.

Tatsache ist, dass die Rentenversicherung seit 1999 bis 2012 rund 156 Mrd. Euro Bundeszuschuss für die Erziehungs-Leistung erhalten hat, die sie überwiegend gar nicht für den gedachten Zweck, nämlich die Finanzierung der Babyjahre für Geburten ab 1992, eingesetzt hat, sondern die vollständig in den allgemeinen Rententopf geflossen sind. Dadurch wurde der Rentenbeitrag künstlich niedrig gehalten, um grundlegende Strukturprobleme des Gesamtsystems zu verdecken. (...)

 

 

siehe dazu:

 

F.A.Z., Montag, den 25.11.2013 Wirtschaft 19

KARRIERE WICHTIGER ALS KINDER

Nur wenige Männer stecken im Beruf für die Familie zurück

schä. FRANKFURT, 24. November. Trotz Elterngeld, Krippenausbau und Frauenquoten-Diskussion hat sich die Einstellung der Deutschen zu Beruf und Familie in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert. (....)

SPIEGEL Online 25. November 2013, 15:19 Uhr

Geschlechterstudie

Er macht Karriere, sie hütet die Kinder

Deutsche Paare denken erstaunlich konservativ. Einen Gang zurückschalten, damit Frauen im Beruf vorankommen? Dazu sind Männer laut einer neuen Studie immer weniger bereit. Und selbst Frauen wünschen sich eine Rollenumkehr seltener als noch vor 20 Jahren.

 

WAZ.de 25.11.2013 | 18:40 Uhr

Familie und Beruf

ANGEBLICH KLEBEN FRAUEN UND MÄNNER AN TRADITIONELLEN ROLLEN

 Glaubt man der aktuellen Vorwerk-Familienstudie, dann hat sich bei der Koexistenz der Geschlechter nichts verändert: Männern ist demnach der Job wichtiger als alles andere, Frauen unterwerfen sich dieser Karriereplanung. Ein Wissenschaftler zweifelt allerdings an der Wissenschaftlichkeit dieser Ergebnisse.

 (…)

 

Experte: „Studie ist oberflächlich“

°

Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, hält die Studie für zu allgemein und oberflächlich, um Rückschlüsse auf veränderte Einstellungen von Vätern und Müttern zuzulassen. Dass die Einkommen von Männern und Frauen unterschiedlich hoch seien, werde bei der Studie nicht berücksichtigt. Die Interpretation des Auftraggebers Vorwerk und der Allensbach-Forscher, wonach die Gesellschaft bei der Rollenverteilung stehen geblieben sei, „ist weltfremd“, sagte Petropulos der Funke Mediengruppe. Obendrein zeige die Studie ja, dass Väter durchaus engagierter in der Familie seien, so der Experte.

 

siehe dazu auch:

 

 

ARD Presseclub - So. 17.11.13, 12.00 - 13.00 Uhr

Kleiner Zins, große Rentenlücke

– was gegen die schrumpfende Altersvorsorge getan werden muss

 

BILD 16.11.2013

Wirtschafts-Experten diskutieren

WENIGER RENTE FÜR KINDERLOSE?

Um Altersarmut vorzubeugen, müssen Kinderlose durch privates Ansparen vorsorgen

 Foto: mast3r - Fotolia

Berlin – Experten diskutieren, wie unsere Renten in der Zukunft gerechter gestaltet werden können.

Kern der Debatte: Kinderlose sollen künftig weniger staatliche Rente erhalten als Senioren, die Kinder großgezogen haben.

„Künftige Rentenansprüche von heute jungen Personen müssen auch von der Kinderzahl abhängig gemacht werden“, verlangt beispielsweise Sozialexperte Jochen Pimpertz vom Institut IW Köln.

Der Chef des renommierten Ifo-Instituts, Prof. Hans-Werner Sinn (65), will Kinderlose verpflichten, stärker in die private Altersvorsorge (Riester-Rente) zu investieren. Familien sollen dagegen einen Extrazuschuss aus der gesetzlichen Rentenkasse bekommen. Ziel: mehr Kinder, gerechtere Renten! (...)

 

SÜDWEST PRESSE 16.11.2013, Seite 1

Ansturm auf Pflege-Bahr

Obwohl Verbraucherschützer die neue Pflegepolice kritisch beäugen, wird sie zum Renner. Schon 330 000 Verträge sind unterzeichnet.

 

Siehe dazu:

 

Der Westen 07.11.2013 | 13:46 Uhr

 Geburten

 Familienförderung versagt - Zahl kinderloser Frauen steigt

 Die Zahl der Geburten in Deutschland will und will nicht steigen: Auch 2012 wurden nicht mehr Kinder geboren als in den Vorjahren. Und die Zahl der Frauen, die sich freiwillig oder unfreiwillig gegen eine Schwangerschaft entscheiden wächst sogar noch. Letztlich heißt das: Die teure Familienpolitik ist gescheitert.

 

Siehe dazu:

 

Welt Online Meinung  04.11.13 / Die WELT 05.11.13, S. 3

Koalitionspläne

BEI DER RENTE DROHT EIN KRIEG DER GENERATIONEN

SPD und Union gefährden mit ihren absurd teuren Rentenplänen die Stabilität der Alterssicherung. Bei dieser einseitigen Politik für die Senioren und gegen die Jugend droht das System zu kollabieren.

Von Dorothea Siems

Siehe dazu:

 

 

 

 

 

 

Programm SWR2 WISSEN Donnerstag, 3. Oktober 2013, 8:30-9:00 Uhr 

Aula:

Populäre Irrtümer zur Demografie

Warum Deutschland seinen Kinderschwund nicht stoppt

Von Kostas Petropulos

 

Der anhaltende Nachwuchsmangel lässt die Bevölkerung immer schneller altern und in absehbarer  Zeit auch kräftig schrumpfen. Das hat Folgen für die Gesellschaft, den Sozialstaat und die Wirtschaft.  Trotzdem stößt die Forderung nach einer grundlegenden, familienorientierten Neuausrichtung des  Gemeinwesens weiterhin auf taube Ohren. Stattdessen pflegt das Land kollektiv die Hoffnung, den  sogenannten demografischen Wandel gestalten zu können. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um  populäre Irrtümer, denen die Politik, die Medien, die Bevölkerung und die tonangebenden Experten  anhängen. Welche Mythen das sind, erläutert Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für  Familienfragen und soziale Sicherheit.

 

Phoenix Mi. 02.10.13, 11.00 - 12.00 Uhr

VOR ORT: u.a.

Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen

Zum Livestream

ca. 11.00 Uhr - Berlin:

 Bericht zur Gesamtevaluation familienbezogener Leistungen. Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, des ifo Instituts und des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

 

Moderation:

  • Thomas Bade

 

Im Studio:

  • Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF)

 

 

 

DeutschlandRadio POLITISCHES FEUILLETON 20.09.2013r

DIE RENTE IST NICHT SICHER

Nach der Wahl wird eine grundlegende Rentenreform fällig

Von Mathias Greffrath

 

(….) Vor allem würde es die ungerechte doppelte Belastung von Familien beseitigen. (…) Das Verfassungsgericht hat in einer Reihe von Urteilen dem Gesetzgeber aufgetragen, diese Ungleichverteilung der Lasten zu korrigieren. Bis heute blieben die Mahnungen des Gerichts folgenlos. (…)

Die Indolenz der Parlamentarier bleibt also schwer verständlich. (…) Oder sollte es daran liegen, dass rund 40 Prozent der Volksvertreter und 70 Prozent der Journalisten kinderlos sind, und deshalb kein Interesse an Zukunft haben? Man möchte nicht glauben, dass es so einfach ist. So vulgärmaterialistisch einfach.

 

Siehe dazu:

 

 

 

Mo, 2.9.13, 20 bis 22 Uhr Gunda-Werner-Institut

Heinrich Böll Stiftung

Kröten zählen statt Prinzen küssen?!

Freie Wahl für alle Lebensmodelle oder Subvention der Ehe?
StreitWert - Politik im Dialog

 

Mit:

  • Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

  • Ramona Pisal, Präsidentin Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb)

  • Claudia Roth, Bundesvorsitzende von B 90/Grüne

  • Dag Schölper, Geschäftsführer Bundesforum Männer

 

Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

 

 

HBF-Nachtrag (16.09.13):

  • Das Video zum kontroversen Streitgespräch ist seit dem 04. September auf YouTube zu sehen.

 

 

 

 19. August 2013, Riemann Verlag

 

Jürgen Bochert:

Sozialstaatsdämmerung

KAPITEL 3 (Seite 87ff)

 

Die Spiegel-Ente vom »200-Milliar-den-Irrtum« oder Wie der Staat den Familien die Sau vom Hof klaut und drei Koteletts zurückbringt

 

 

siehe dazu:

 

DER SPIEGEL 05.08.2013, Nr. 32

FAMILIE

Mehr erwerbstätige Mütter

Der Rechtsanspruch auf einen KitaPlatz für unter Dreijährige wird die Erwerbstätigkeit von Müttern signifikant erhöhen.

 

siehe dazu:

  • Kita-Anspruch und Betreuungsgeld: Altenrepublik jetzt familienfreundlicher und bald kinderreicher – oder doch nur gelungene „Fachkräftesicherung“? (HBF 02.08.13)

 

 

Die Welt 19.07.13, Seite 1

Wirtschaft und DGB: Ganztagsschule für alle

DIHK-Präsident Schweitzer fordert einen Rechtsanspruch für Schüler bis zum Jahr 2020. Derzeit nur 30 Prozent der Schüler versorgt

 

siehe dazu:

  • Kita-Rechtsanspruch läßt pädagogische Träume der Experten platzen – Ganztagsschulen als nächstes (Illusions)Projekt (HBF 15.07.13)

DER SPIEGEL 15.07.2013, Nr. 29

BAUEN WIE BLÖDE

Ab August haben schon einjährige Kinder das Recht auf öffentlich geförderte Betreuung, Hunderttausende Plätze wurden deshalb geschaffen. Doch eine große Studie zeigt: Die Qualität vieler Krippen und Kindergärten ist unzureichend.

(…) Dass es auch an Klasse fehlt, belegt eine große Studie, die erstmals komplett vorliegt. Wer sie liest, weiß nicht, was ihn mehr umtreiben muss: der darüber, dass das eigene Kind womöglich gar nicht in die Kita gehen kann, oder die Angst davor, dass es ihm dort schlechtgeht.

 

 

siehe dazu:

  • Kinder-Republik Deutschland: Vom Recht auf - zur Drohung mit einem „Krippenplatz“ / Vorauseilender Optimismus des 7. Familienberichtes nicht bestätigt (HBF 16.01.13)

 

 

 

 

TAGESSPIEGEL  08.07.2013

Positionen

DER STAAT VERDIENT AN DEN FAMILIEN

Teuer und ineffizient ist die Familienpolitik - das bescheinigten der Bundesregierung unabhängige Experten. Doch nicht nur das: Netto zahlen Familien trotzdem drauf, sagt unser Gastautor.

von Kostas Petropulos*

Im Regen stehen gelassen. Der Staat gibt viel Geld aus für Familien, aber er holt es sich an anderer Stelle zurück, schreibt unser Gastautor. - Foto: dpa

°

Nach fünfjähriger Kleinarbeit haben Experten der deutschen Familienpolitik ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt: Extrem teuer und dabei an der Grenze zur Wirkungslosigkeit. Das hat ein gewaltiges polit-mediales Echo ausgelöst. Nahezu unisono beklagen jetzt die Opposition und viele Redaktionen eine astronomische Verschwendung von Steuergeldern und eine wirre, ja widersprüchliche Politik. Für die Bundesregierung im Wahlkampfmodus sind dagegen die heutigen vielfältigen Förderinstrumente, namentlich das Kindergeld, alles in allem wirkungsvoll – selbst wenn die politisch erwünschte Geburtenwende weiterhin auf sich warten lässt.

Tatsächlich liefern alle gemeinsam ein Lehrstück zu einer der größten bundesdeutschen Lebenslügen: Eltern und Kinder leben eben nicht in dem seit Jahrzehnten statistisch gemalten Familienparadies, das sie pro Jahr mit über 200 Milliarden Euro überschüttet.(....)

 

*Der Autor leitet das „Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit“.

 


 

 

WirtschaftsWoche.de 04.07.13

Bertelsmann-Studie

 Beim Kitaausbau geht Masse vor Klasse

Erst kommt der Ausbau, dann vielleicht auch die Erzieher: Um ab kommendem Monat den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz zu erfüllen, haben Länder und Gemeinden sich ins Zeug gelegt. Doch unter dem massiven Aufwuchs leidet die Qualität: das Personal hält nicht Schritt.

 

siehe dazu:

 

WDR2 20.06.2013, Interview 12:15 Uhr, Stand 13.51 Uhr

WDR 2 Interview zur Familienpolitik:

 Nicht nur "effizientes Wegorganisieren"

 Jährlich 200 Milliarden Euro gibt der Saat für Familienpolitik aus, doch die Geburtenrate sinkt. Der Tübinger Experte Kostas Petropulos spricht auf WDR 2 über die Fehler und Versäumnisse der Bundesregierung.

"Es ist schlicht und einfach die Lebenslüge der deutschen Familienpolitik, dass Familien hier mit Milliardengeschenken des Staates angeblich in einem familienpolitischen Paradies leben würden", das habe mit der Lebenswirklichkeit nichts zu tun, so der Leiter des unabhängigen Heidelberger Büros für Familienfragen. (....)

 

 

 

Bundesverfassungsgericht - Pressemitteilung vom 6. Juni 2013

Ausschluss eingetragener Lebenspartnerschaften vom Ehegattensplitting ist verfassungswidrig

 

siehe dazu:

 

 

Tagesspiegel 02.06.2013 17:20 Uhr / Print 03.06.13

Krankenversicherungsbeiträge

Auf Kosten der Familien

Eine Studie belegt: Die beitragsfreie Mitversicherung in den gesetzlichen Krankenkassen ist eine Mogelpackung. Die meisten Eltern bezahlen über ihre Beiträge weit mehr, als sie an Leistungen erhalten.

von Rainer Woratschka

 

Siehe dazu:

 

 

 

WDR5, POLITIKUM, Sendung vom 14.05.2013, 19:05 bis 19:30 Uhr

Wird der demografische Wandel schöngerechnet?

Ein Gespräch mit Publizist Kostas Petropulos

Den demografischen Wandel nicht nur als Problem, sondern auch als Chance sehen - diese Parole hat Bundeskanzlerin Merkel vor dem heutigen Demografiegipfel der Bundesregierung ausgegeben. Und einige Studien aus der jüngeren Zeit scheinen die positive Sicht zu stützen, dass sich das Schrumpfen der Bevölkerung letztlich ganz gut bewältigen lässt: weil zum Beispiel bessere Kinderbetreuung sowohl zu einer höheren Geburtenrate führt als auch dazu, dass mehr Mütter dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Doch Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit hat den Eindruck: Hier werden die Probleme nur schöngerechnet.

 

 

 

 

 

DER SPIEGEL 29.04.2013, Nr. 18

WOHLSTAND

 Propheten des Weniger

 Die Ökonomen blenden die ökologischen Folgen des Wachstums bisher weitgehend aus. Eine zunehmende Zahl von Kritikern fordert deshalb den radikalen Umbau des Wirtschaftssystems.

Siehe dazu:

 

Main Post 26. April 2013, Seite 2

 „1200 EURO PRO KIND“

Familienexperte Kostas Petropulos plädiert dafür, Erziehungsarbeit zu bezahlen

Kapital statt Kinder sei die Leitlinie der aktuellen Politik, sagt Kostas Petropulos, der Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit. Am Samstag referiert er auf der Benediktushöhe in Retzbach (Lkr. Main-Spessart) zum Thema Erziehungsgehalt. Im Interview spricht Petropulos über seine Ideen.

 

 

 

Gruner + Jahr, Pressemeldung 09.04.13

FAMILIENPOLITIK GEHT AN BEDÜRFNISSEN DER ELTERN VORBEI

Ergebnisse der repräsentativen forsa-Studie "Wenn Eltern die Wahl haben" im Auftrag von ELTERN und ELTERN FAMILY – vorgestellt in Berlin

Berlin/München, 9. April 2013 – Was wünschen sich Eltern im Wahljahr 2013 von der Familienpolitik? Jedenfalls nicht das, was viele Politiker derzeit denken. Während die Parteien über die Abschaffung des Ehegattensplittings und einen schnellen Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf diskutieren, spricht sich eine Mehrheit der Eltern in Deutschland für das Ehegattensplitting (81 Prozent) aus, und immerhin 42 Prozent sind für eine Job-Pause von drei Jahren oder mehr nach der Geburt. Grundsätzlich wünschen sich Eltern mehr Chancengleichheit, Wahlfreiheit sowie einen Staat, der die richtigen Rahmenbedingungen für Familien schafft….

 

Siehe dazu:

 

 

 

Factor C, Das christliche Wirtschaftsmagazin, Heft 1, März 2013

Titel-Thema Demographie

"Die populärsten Irrtümer zur Demographie"

«Kinder bekommen die Leute sowieso», mit diesem Argument fegte Kanzler Konrad Adenauer die Forderung nach einer gezielten Familienförderung vom Tisch. Ein historischer Irrtum: Seit Mitte der 70er liegt die Geburtenrate in Deutschland mit rund 1,4 Kindern pro Frau auf einem rekordverdächtigen Niedrigniveau. Aber auch heute ist die gesellschaftliche Diskussion von Irrtümern beherrscht. Es wird Zeit, die fünf größten aufzuklären.

von Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen uns soziale Sicherheit

 


 

 

Radio Bremen, Nordwestradio Journal 12.03.13, 7:10 Uhr

 

 

Familiengipfel 2013 zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf:

Dazu ein Gespräch mit Kostas Petropulos,

Heidelberger Büro für Familienfragen

 

 

 

 


 

Nordwest Zeitung 21.02.13, Seite 1

Gesellschaft

 Experte: Familien entlasten Staat

 Kostas Petropulos wirft Politikern im NWZ -Gespräch ein Spiel mit falschen Zahlen vor 

Eltern zahlten 54 Prozent der Familienleistungen des Staates aus eigener Tasche. Niedersachsen will mehr Krippenplätze.

von Gunars Reichenbachs  und Marco Seng

°

Berlin/Hannover -  In der Debatte um die staatliche Familienförderung von jährlich 200 Milliarden Euro wirft der renommierte Familienexperte Kostas Petropulos den Politikern ein Spiel mit falschen Zahlen vor. Tatsächlich würden Familien den Staat entlasten. „Der Staat bedient sich regelrecht bei Familien“, kritisiert der Leiter des Heidelberger Instituts für Familienfragen im Gespräch mit der NWZ ....

 

Interview, siehe: Hintergrund S.6

 

 

 

 


 

Die Welt 18.02.13, Seite 2

Gastkommentar

Gemolkene Familien

Unsere Familienpolitik ist eine Einladung zur Kinderlosigkeit

Von Kostas Petropulos*

Das vernichtende Votum von Regierungsexperten zur Wirksamkeit der Familienpolitik hat ein gewaltiges polit-mediales Echo ausgelöst. Nahezu unisono beklagt jetzt die Opposition samt vielen Redaktionen die "verschwenderische Familienförderung in astronomischer Höhe" und deren Fruchtlosigkeit – ganz, wie es ihnen der "Spiegel"-Titel nahelegt.....

 

 

*Der Autor ist Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF).

 

 

 


 

ARD, REPORT München 12.02.2013

Kinderfeindliches Deutschland

 Die Sorgen von Millionen Familien

 In Deutschland sinkt die Geburtenrate - die Familienpolitik steht auf dem Prüfstand. So schlagen Politiker und Experten unter anderem vor, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Viele Familien fürchten, dann weniger Geld in der Tasche zu haben.  (...)

(...) „Ehegattensplitting abschaffen“, das „Kindergeld reduzieren“ oder manchmal soll die „kostenlose Mitversicherung weg“.

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück macht damit Wahlkampf:

Peer Steinbrück: „Die SPD wird dafür eintreten, dieses Ehegattensplitting abzuschaffen und zu ersetzen.“

Komisch: Dabei sagte er vorher noch als Bundesfinanzminister:

Peer Steinbrück: „Diejenigen, die von einer Abschaffung des Ehegattensplittings betroffen wären, sind im weit überwiegenden Maße Ehepaare mit einem Verdiener und einem oder zwei Kindern. Also eigentlich genau der Teil der Gesellschaft, für den wir etwas tun wollen.“   

Denn ein Jahr zuvor veröffentlichte das damals SPD-geführte Bundesfinanzministerium einen Bericht. Dort heißt es zum Ehegattensplitting im Fazit:

Wegen der steuerlichen Belastungen „sind die Spielräume für Änderungen bei der Ehegattenbesteuerung wohl sehr eng“. (...)

 

Siehe dazu:


 

Phoenix, Mo, 04.02.13, 23.00 - 00.00 Uhr

 

DER TAG

 

Moderation: Simone Fibiger (Quelle: PHOENIX)

 

ca. 23.00 Uhr - Den Haag:

 Europol zu illegalen Spielabsprachen im internationalen Fußball

 

anschl. - Tübingen (23:28-23:35 Uhr):

Interview mit Kostas Petropulos (Familienexperte, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit) zum Thema Familienpolitik in Deutschland im Hinblick auf die Bundestagswahlen

 

(Über „Deutschlands gescheiterte Familienpolitik“ – Nach dem SPIEGEL-Titel bringen sich die Parteien für die Bundestagswahl in Stellung, 23:18-23:35 Uhr – HBF-Ergänzung vom 05.02.13)

 

 

 

 

 

DEUTSCHLANDFUNK Informationen am Morgen, 04.02.13

6:50 Uhr Interview 

"Spiegel" berichtet über eine Studie im Auftrag von zwei Bundesministerien

- Gespräch mit Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

 

 

DER SPIEGEL 04.02.2013, Nr. 6

Titel:

DER 200-MILLIARDEN-IRRTUM

 Kaum ein Land Europas gibt so viel für Familien aus wie Deutschland, doch die Geburtenzahl sinkt. Eine Regierungsstudie zeigt: Der Großteil des Geldes wird verschwendet. Stattdessen müsste in Kinderbetreuung und Bildung investiert werden.

 

 

Siehe dazu:

 

 

 

DER SPIEGEL 04.02.2013, Nr. 6 Briefe

 Familie braucht Zeit

 Nr. 4/2013, Die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen wird zum Thema im Wahlkampf

°

 An der Entgeltungleichheit sind auch die Unternehmen schuld (....) Warum werden Unterbrechungszeiten generell als Dequalifizierung angesehen, und warum wird aller hehren Reden zum Trotz noch immer nicht akzeptiert, dass Familie auch Zeit braucht und nicht nur Betreuungseinrichtungen? Und dies nicht immer nur zu Lasten der Arbeitnehmerinnen gehen darf?

 

Renate Schmidt, Nürnberg, Bundesfamilienministerin a. D.

 

Siehe dazu:

 

 

 


 

DER TAGESSPIEGEL 25.01.2013

 

Gastbeitrag

EHEN ENTLASTEN DEN STAAT

SPD und Grüne möchten das Ehegattensplitting abschaffen. Doch dabei vergessen sie: Steuervorteile für Verheiratete zahlen sich am Ende für alle aus.

 

Von Kostas Petropulos

 

 

Eltern und Ehepaaren geht es hierzulande paradiesisch: Mit bis zu 200 Milliarden Euro werden sie jährlich vom Staat überschüttet und per Verfassung ist dieses Goldprivileg auch noch gegen Eingriffe besonders geschützt....

 

Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen.

 

 

 

siehe dazu auch:

  • Neue Töne im Familienreport: Die Familienförderung beträgt 55 Milliarden Euro. Sind auch die Medien lernfähig? - Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie (iDAF e.V.), IDAF Nachricht der Wochen 3-4 / 2013, Freitag 25.01.13, 19:51 Uhr

 

Süddeutsche.de 16. Januar 2013 18:19

Familienreport 2012

 Mehr Akademikerinnen bekommen wieder Kinder

 Kinderlose Uni-Absolventinnen waren ein Sinnbild des demographischen Wandels. Jetzt bekommen diese Frauen wieder Kinder - so steht es zumindest im Familienreport 2012.

 

siehe dazu:

 

 

 

BILD 16.01.2013

Riesen-Zoff

EHEGATTEN-SPLITTING SOLL WEG!

Riesen-Zoff um das Ehegatten-Splitting! Die SPD will die Steuerbegünstigung für alle künftigen Ehen abschaffen.....

 

 

siehe dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung, 11. Januar 2013, Seite 1

 

CDU kritisiert SPD-Pläne zum Kindergeld

 

Berlin - Die CDU lehnt die Vorschläge der SPD zur Reform des Kindergeldes ab. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte der Süddeutschen Zeitung (...) Die Sozialdemokraten wollten 'Familien gegeneinander ausspielen'. (....) Umverteilung zwischen Familien mit geringen und mittleren Einkommen'. Zudem stehe die von der SPD verlangte Abschaffung der Absetzbarkeit von Betreuungskosten 'im krassen Widerspruch zu Aussagen des Verfassungsgerichts'.

 

siehe dazu:

 

BILD 05.01.2013

Diese Professorin fordert

MÜTTER-QUOTE FÜR DEUTSCHLAND

Hat sie recht – oder ist die Idee durchgeknallt?

Die Bremer Soziologie-Professorin Hilke Brockmann setzt sich für eine Mütter-Quote ein (Foto: dpa Picture-Alliance)

 

Siehe dazu:

 

 


2012

 

WIRTSCHAFTSWOCHE Online 30.11.12

DEUTSCHLAND BEUTET EUROPA DEMOGRAFISCH AUS 

Aus lauter Freude über die zuwandernden Fachkräfte aus Südeuropa verschließen wir die Augen vor den Folgeproblemen für die Herkunftsländer. Ein neuer innereuropäischer Konflikt könnte sich anbahnen.

 

Siehe dazu:

  • Fachkräftemangel: EINWANDERUNG IST KOLONIALISMUS - Gut ausgebildete Menschen sollen im Ausland abgeworben werden. Doch ist das moralisch zu vertreten und ökonomisch vernünftig? Mit einem Beitrag von Kostas Petropulos startet unsere neue Serie zur Demografie. ZEIT ONLINE 30.10.2010 (Gastbeitrag HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO)

 

 

TAGESSPIEGEL 26.11.12

Zuschuss für Putzhilfen

Weg vom Herd

CDU-Politikerinnen wollen Müttern Gutscheine für Haushaltshilfen geben, damit sie leichter wieder in den Beruf einsteigen. Doch damit machen sich die Politikerinnen zu Handlangern von Unternehmen. (…)

von Rainer Woratschka

 

 

 

(...) Interessanter ist die Begründung. Der Politik geht es offenbar weniger ums Familienwohl als um Arbeitgeberinteressen. Mit dem Gutscheinsystem könne man dem Fachkräftemangel begegnen, freut sich Wirtschafts-, pardon Familienministerin Kristina Schröder als allererstes.

 

 

Siehe dazu:

 

Arbeitsmarkt- statt Familienpolitik:

 

WELT Online 18.11.12, 17:48

Familienpolitik

ARBEITGEBER WOLLEN ELTERNZEIT RADIKAL KÜRZEN

 Die BDA will Mütter schneller in den Job zurückholen. Sie sollen nur noch zwölf Monate zu Hause bleiben statt drei Jahre. Ministerin Schröder hält nichts davon: Familien seien keine "Verfügungsmasse".

 

Siehe dazu:

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU Leute - 16 | 11 | 2012

Jesper Juul

„DIE DEBATTE IST NICHT EHRLICH“

Der dänische Familientherapeut Jesper Juul spricht im Interview über die Nachteile des Krippenausbaus und die Trennungsängste von Kleinkindern.

Für jedes Kind einen Krippenplatz? Jesper Juul, der Familientherapeut, hält das nicht für wünschenswert und warnt vor Zwangsbetreuung. In seiner neuesten Streitschrift fragt er, wem unsere Kinder eigentlich gehören. Die Empörung über das Betreuungsgeld versteht er nicht.

 

Zum Thema siehe auch:

 

F.A.Z., Samstag, den 10.11.2012, Politik 1

WOLLEN ODER KÖNNEN

Von Jasper von Altenbockum

 

Die Debatte über das Betreuungsgeld (...) selbst wenn eines Tages die noch zur Erfüllung des Rechtsanspruchs fehlenden Kita-Plätze eingerichtet sind, wird es eine nicht unbedeutende Minderheit von Eltern geben, die „nicht wollen oder können“, wie es im Gesetz heißt, die also davon nichts haben (oder nichts haben wollen, was ihr gutes Recht ist). Für diese Minderheit ist das Betreuungsgeld eine Kompensation. (...)

Von der evangelischen Kirche bis in die Wirtschaft wird eine soziale Familienpolitik als ungerecht diffamiert, die einem schrumpfenden Teil der Gesellschaft das Recht zugestehen möchte, jenseits ökonomischer und gesellschaftspolitischer Zwänge zu entscheiden, wie er seine Kinder fördern möchte. (...)

 

 

siehe dazu:

 

 

TAGESSPIEGEL (Berlin) – Positionen 18.10.2012

 

Gastbeitrag

RETTET DAS RENTENSYSTEM

Statt all der familienpolitischen Milchmädchenrechnungen: Kinderlose sollen weniger Rente bekommen, Eltern dafür mehr!

Von Kostas Petropulos*

 

*Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit.

 

Zum Thema siehe auch:

 


 

DIE ZEIT 11.10.2012

VON WEGEN VEREINBARKEIT

Ehe und Familie werden dem Arbeitsleben untergeordnet, und alle finden es modern - warum nur?

Von Norbert Blüm

 

(...) Doch die Programme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf drohen die Familie sanft, aber bestimmt unter die Knute der Erwerbsgesellschaft zu stellen. (....)

 

NORBERT  BLÜM, ist 77 Jahre alt und seit 1950 Mitglied der CDU. Von 1982 bis 1998 war er Arbeits- und Sozial minister in der schwarz-gelben Koalition unter Helmut Kohl

siehe dazu:

 

 

 

HBF-Infodienst 05. Oktober 2012

Kinder als Gewinn für Eltern! 

- Führende Bevölkerungsforscher fordern (materielle) Anreize 

als Mittel gegen Schrumpf-Alterung der Republik

 

 

siehe dazu:

 

 

DIE WELT 21.09.12

Kommentar

GELD MACHT KEINE KINDER

Die Familienpolitik verpufft. Der Sozialstaat droht zu deformieren.

Von Dorothea Siems

 

... Elterngeld, Krippenoffensive und höheres Kindergeld haben keineswegs den erhofften Babyboom zur Folge. Im Westen bekommen die Frauen wieder genauso wenig Kinder wie vor der familienpolitischen Neuausrichtung, die Ursula von der Leyen 2005 eingeläutet hatte. Und im Osten ist der Nachholeffekt, der im Anschluss an den historischen Einbruch in den Neunzigerjahren die Statistik aufgebessert hatte, schon wieder vorbei.....

 

siehe dazu:

 

 

«Lust auf Kinder macht das nicht» 

- Drei Fragen an das Heidelberger Familienbüro zur erneut gesunkenen Geburtenrate. 

epd-Gespräch 20.09.12

 

 

 

Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 20.09.2012

LEICHTER RÜCKGANG DER GEBURTENZIFFER 2011 AUF 1,36 KINDER JE FRAU

  

WIESBADEN – Die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2011 betrug in Deutschland 1,36 Kinder je Frau. Damit lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) niedriger als im Vorjahr (1,39) und etwa auf dem Niveau von 2009....

 

siehe dazu:

 

DIE ZEIT 30. August 2012

Tut das nicht!

Vier ehemalige Ministerinnen, zwei Parteien, ein gemeinsames Urteil: Das Betreuungsgeld schadet den Familien

VON CHRISTINE BERGMANN, URSULA LEHR, RENATE SCHMIDT, RITA SÜSSMUTH

....Das Betreuungsgeld soll eine Geste der Wertschätzung familialer Erziehungsleistung sein, doch diese Geste erscheint uns äußerst problematisch. Sie ist strukturell unwirksam, beschämend und diskriminierend für die Frauen, denn das Betreuungsgeld ist nicht mehr als ein monatliches Taschengeld....

 

siehe dazu:

Trierischer Volksfreund 17. Mai 2012

Themen des Tages

"Eltern brauchen mehr als nur ein Taschengeld"

Betreuungsgeld und Kita-Ausbau gehören zusammen. Damit werde jungen Eltern ermöglicht, selbst zu entscheiden, wie sie ihr Kind betreuen, sagt Kostas Petropulos. Er ist Leiter des renommierten Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF)

 

 

HBF-Infodienst  29. August 2012 

(Mehr)Arbeit statt Glück: 

Das (gelebte) Leitbild der modernen Familienpolitik hat seinen persönlichen Preis 

– Ernüchternde Forschungsstudie

 

DER SPIEGEL 20.08.2012

EMANZIPATION

FRAUEN KÖNNEN ALLES HABEN

Sie sollten nur viel früher Kinder bekommen.

Von Claudia Voigt

 

In einem feministisch bewegten Leben nehmen deshalb eine gute Ausbildung und selbständig verdientes Geld einen hohen Stellenwert ein. Als Bedingung dafür gilt der Verzicht auf die Mutterrolle in jungen Jahren. Das ist der feministische Pakt. Er wurde Ende der sechziger Jahre besiegelt. Mehr als vierzig Jahre später ist es an der Zeit, ihn noch mal genauer zu betrachten. 

Heute könnte es eine sehr gute Idee sein, ein Kind mit Anfang zwanzig zu bekommen. Oder auch zwei. Vor allem für angehende Akademikerinnen....

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. Januar 2005

Familienpolitik
Alles gleichzeitig geht nicht 
Beruf, Partnerschaft und Familiengründung sind gleichzeitig nicht möglich. Staatliche Ganztagsbetreuung dient vor allem einer um Fachkräfte ringenden Wirtschaft sowie der Entlastung der Staatskasse. 
Von Kostas Petropulos

 

Über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird derzeit politisch wie gesellschaftlich auf breiter Ebene diskutiert. Zu unserem Feuilleton-Beitrag FAZ.NET-Spezial: Wie geht es der Familie? vom 7. Januar hat Kostas Petropulos, Sprecher des partei- und verbandspolitisch unabhängigen „Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit“, eine Gegenschrift verfaßt.

 

 

 HBF-Infodienst 03. Januar 2011

Feminismus in der Arbeitsmarktfalle

– FREITAG-Interview mit dem HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO 

zum neuen „Babyboom“ und der modernen Familienpolitik

 

 


 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 05.08.2012

WIE FÖRDERT MAN ARME KINDER?

Geld hilft nicht viel, und Intelligenz lässt sich nur schwer lernen. Es geht ums Benehmen.

Von Patrick Bernau

Kinder aus reichen Elternhäusern haben es leichter, im Leben weit zu kommen, als Kinder aus armen Elternhäusern - so viel ...

 

siehe dazu:

 


 

 

 

TRIERISCHER VOLKSFREUND 23. Juli 2012, Seite 1

Familienpolitiker warnen: Finger weg vom Elterngeld!

Weg mit dem Elterngeld – das fordern einige Unionspolitiker. Grund: Trotz Einführung der finanziellen Unterstützung für Eltern sinkt die Geburtenzahl. Auch in der Region sieht es nicht anders aus. Experten warnen jedoch davor, das Elterngeld abzuschaffen.

Bernd Wientjes

(....)Die rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt (Grüne) kritisiert die Diskussion über das Elterngeld: „Das Elterngeld ist keine Geburtsprämie“, sagte die Ministerin dem Volksfreund. „Das Elterngeld ist eine wichtige familienpolitische Maßnahme, um Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können“, sagte Alt. (.....)

Der Leiter des Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos, warnt hingegen davor, das Elterngeld nur unter Arbeitsmarktaspekten zu sehen. Das Elterngeld, so der Familienexperte, soll Eltern die Möglichkeit schaffen, finanziell zumindest abgesichert, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Er fordert, das Elterngeld auf die volle dreijährige Elternzeit auszudehnen...

 

KOMMENTAR SEITE 2
THEMEN DES TAGES SEITE 3

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE  19. Juli 2012

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Die Krippen-Krux

Die Politik hat den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz beschlossen - ohne Standards zu definieren. Nun zwingt die Angst vor Klagen viele Kommunen, an der Qualität zu sparen, denn das System ist chronisch unterfinanziert. Experten sehen nur einen Ausweg: das Stichdatum zu verschieben.

 

siehe dazu:


DIE ZEIT, 12.07.2012

Sind Kinder und Karriere vereinbar?

Eine amerikanische Spitzenpolitikerin gibt ihr Amt auf - und entfacht eine Debatte neu

(Ein Pro und Contra)

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. Januar 2005

Familienpolitik
Alles gleichzeitig geht nicht 
Beruf, Partnerschaft und Familiengründung sind gleichzeitig nicht möglich. Staatliche Ganztagsbetreuung dient vor allem einer um Fachkräfte ringenden Wirtschaft sowie der Entlastung der Staatskasse. 
Von Kostas Petropulos

 

Über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird derzeit politisch wie gesellschaftlich auf breiter Ebene diskutiert. Zu unserem Feuilleton-Beitrag FAZ.NET-Spezial: Wie geht es der Familie? vom 7. Januar hat Kostas Petropulos, Sprecher des partei- und verbandspolitisch unabhängigen „Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit“, eine Gegenschrift verfaßt.

 


HBF-Infodienst 25. Juni 2012, erstellt 11:30 Uhr 

Bildungsforscher dementieren Kritik am Betreuungsgeld: 

Inhaltliche Ablehnung der neuen Familienleistung nur ein Medienkonstrukt

 

 

siehe dazu:

 


HBF-Infodienst 15. Juni 2012 

Guten Morgen, SPIEGEL Online! : 

„Mehr Kitas statt Betreuungsgeld“ 

– (Mediale) Krippenvorkämpferinnen auf dem Weg in die 

ernüchternde Wirklichkeit

 

 


FAZ.NET 04.06.12

FAZ.NET-Frühkritik: „Günther Jauch“

 Kratzer am Kita-Lack

Bei „Günther Jauch“ wurde die Frage nach der Qualität der Krippen zum unfreiwilligen Argument für die Wahlfreiheit und das Betreuungsgeld.

 

siehe dazu auch: 

 

 

 

 


SPIEGEL ONLINE  26. Mai 2012

Erzieher-Mangel

Kommunen wollen Hilfskräfte in Kitas einsetzen

Eltern haben ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz, vielerorts aber fehlen Erzieher. Die Städte und Gemeinden wollen nun ungelernte Hilfskräfte einstellen. Der Kinderschutzbund spricht von einem "katastrophalen Vorschlag"

 

siehe dazu auch: 

 

 

 

Trierischer Volksfreund 17. Mai 2012

Themen des Tages

"Eltern brauchen mehr als nur ein Taschengeld"

Betreuungsgeld und Kita-Ausbau gehören zusammen. Damit werde jungen Eltern ermöglicht, selbst zu entscheiden, wie sie ihr Kind betreuen, sagt Kostas Petropulos. Er ist Leiter des renommierten Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF)

 

siehe dazu auch: 

 

DIE ZEIT, 18.5.2012 Nr. 21

IMMER SCHLIMMER

Ansichten einer Kulturpessimistin

DER MEGAKONSENS

Von Susanne Gaschke

°

Irgendwie sind mir Themen verdächtig, bei denen alle in die gleiche Richtung rennen. So wie beim Betreuungsgeld. .... Mir scheint das Betreuungsgeld ein letztes, fast verzweifeltes Symbol gegen einen Megakonsens zu sein, der in den vergangenen zehn Jahren mit viel Lobbydruck durchgesetzt wurde: dass nämlich alle Frauen in die Produktion gehören. Und alle Kinder in die Betreuung....

 

siehe dazu: 

 

 

TAGESSPIEGEL 07.05.12

Gastbeitrag

Vielfalt ermöglichen!

Familien sollen die freie Wahl haben darüber, wie sie ihren Alltag organisieren. Deshalb ist das Betreuungsgeld ein gerechte Idee.

Von Kostas Petropulos

 Der Streit ums Betreuungsgeld eskaliert: Seine zahlreichen Gegner beschimpfen es in immer neueren Varianten – von „Kita-Fernhalteprämie“ bis „Unfug-Gesetz“. Sogar Arbeitgeber und Gewerkschaften reihen sich in seltener Einmütigkeit in die Abwehrfront mit der Warnung vor Schäden für den Wirtschaftsstandort ein – und die CSU erweckt den Eindruck, als stünde die Regierung vor dem Aus, wenn die Koalitionsvereinbarung nicht buchstabengetreu umgesetzt wird.....

Der Autor ist Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit.

 

 

Mütterzentren Bundesverband 27.04.2012, Aktuelles

 

Interview mit Kostas Petropulos

„Es kann doch nicht ein einziges Lebensmodell zum Standard der Gesellschaft erklärt werden!“

 

Unermüdlich fordert Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, dass der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts  endlich eingehalten wird. Der lautet:  „Es ist Aufgabe des Staates, für Eltern die Wahlfreiheiten bei der Art der Kinderbetreuung in ihren tatsächlichen Voraussetzungen zu schaffen.“

 

 

taz 24.04.2012

SPIELRAUM GLEICHBERECHTIGUNG

Eine Verfassungsklage gegen das Betreuungsgeld ist nicht zwingend erfolgreich. Die Richter geben dem Staat in der Familienpolitik große Gestaltungsmöglichkeit

Von Christian Rath

 

(...) Am Gleichheitssatz dürfte das Betreuungsgeld wohl kaum scheitern

 

siehe dazu: 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.04.2012

Arbeitgeber und DGB gegen das Betreuungsgeld: 

FAMILIENMINISTERIUM: BEMERKENSWERTE ALLIANZ VON VOLKSWIRTEN UND VOLKSERZIEHERN

 

siehe dazu: 

 

HBF-Infodienst, Tübingen 04. April 2012

Kritische Studie zum Thüringer "Betreuungsgeld": 

Fragwürdige Datengrundlage - trotzdem entschiedene Aussagen

 / IZA-Forscherin verteidigt ihre Studie 

 

 

 

Pressemitteilung des Familiennetzwerkes Deutschland 04.04.12

(www.familie-ist-zukunft.de)

 

KRIPPEN ALS BILDUNGSINSTANZ ÜBERSCHÄTZT!

Die  Warnung des 8. Familienberichts wird überhört und ignoriert

       Mittelschichtkinder verlieren an Entfaltungschancen / Selbst bei „Risikokindern“ nur geringe Effekte  

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE  26. März 2012

Männliche Erzieher dringend gesucht

Allein unter Frauen

 

Zehntausende Erzieher werden Deutschland in den kommenden Jahren fehlen. Die Lücke sollen auch Männer schließen, das Familienministerium gibt Millionen Euro für eine entsprechende Initiative aus. Doch die grundsätzlichen Probleme bleiben: geringes Gehalt und Vorurteile.

 

siehe dazu: 

 

 

DeutschlandRadio POLITISCHES FEUILLETON 26.03.2012

Kinderlose sollen zur Kasse gebeten werden, findet Annette Rollmann. (Bild: picture alliance / dpa)

Kinderlose sollten höhere Abgaben zahlen

Ein Beitrag zur familienpolitischen Gerechtigkeit

Von Annette Rollmann

siehe dazu: 

 

 

 

B.Z. (Berlin) 14. März 2012 15.40 Uhr

Mein Ärger

Der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius

Machen Krippen und Ganztagsschulen unsere Kinder also doch nicht schlauer?

°

"Krippen machen Kinder schlauer!" Diese Nachricht beschäftigt seit vier Jahren ganz Deutschland. Die Bertelsmannstiftung hatte in einer Studie herausgefunden, dass auch ganz kleine Kinder in der Tagesbetreeung besser lernen als bei ihren Eltern. Vorgestern erschien nun eine neue Bertelsmann-Bildungsstudie, die den umgekehrten Schluss nahelegt. Dieses Ergebnis blieb weitgehend unbeachtet. Mich machte das "Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF) darauf aufmerksam....

 

siehe dazu: 

 

SWR2 Forum Donnerstag, 8.3. | 17.05-17.50 Uhr

Vater Staat im Kinderzimmer – Ist die Familienpolitik noch zeitgemäß?

 

Es diskutieren:

  • Heide Härtel-Herrmann, Frauenfinanzdienst, Köln

  • Elisabeth Niejahr, Wirtschaftsredakteurin der Wochenzeitung "Die Zeit", Berlin

  • Kostas Petropulos, Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit

Gesprächsleitung: Eggert Blum

°

Steuervorteile von jährlich über 20 Milliarden Euro für verheiratete Paare. Soviel leistet sich der Staat allein beim Ehegattensplitting. Kindergeld, Elterngeld, Freibeträge und Zuschüsse kosten weitere Milliardenbeträge – Viel Geld, für zum Teil unklare und widersprüchliche Ziele. 152 verschiedene Maßnahmen zur Familienpolitik verwirren selbst Experten. Moderne Familienbeziehungen, wie unverheiratete Paare mit Kindern, Patchwork-Familien und berufstätige Ehepaare werden dabei kaum berücksichtigt. Welche Familienpolitik brauchen vor allem Frauen, die Karriere, Kind und Partnerschaft gleichzeitig leben wollen?

 

DIE WELT kompakt 28.02.12

FAMILIENBERICHT FORDERT KÜRZUNG DER ELTERNZEIT

Berlin - Zur Entlastung der Unternehmen wird im Achten Familienbericht eine Verkürzung der Elternzeit gefordert.....

 

siehe dazu: 

 

 

WDR5, POLITIKUM, Sendung vom 15.02.2012, 19:05 bis 19:30 Uhr

 

Zur Debatte über Zusatzabgaben für Kinderlose

 Sonderabgabe für Kinderlose?

Wer keine Kinder will, muss die Konsequenzen tragen

 

°

Kaum war der Vorschlag auf dem Tisch, wurde er von berufener Stelle wieder weggefegt: Sowohl Familienministerin Schröder als auch Bundeskanzlerin Merkel haben sich gegen den Vorschlag junger Unionsabgeordneter gewandt, eine Zusatzabgabe für Kinderlose einzuführen. Die Spitzenpolitiker scheuen die Konfrontation mit der wachsenden Gruppe der Menschen, die ohne Nachwuchs bleiben, konstatiert Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit. Dabei liegt für ihn auf der Hand: Kinderlose müssen Verantwortung übernehmen.

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE  14. Februar 2012, 15:37 Uhr

Vorstoß von Unions-Abgeordneten

MERKEL LEHNT ABGABE FÜR KINDERLOSE AB

Ein Vorschlag von einer Gruppe junger Unionsabgeordneter sorgt für Zoff: CSU-Politiker befürworten eine finanzielle Abgabe für Kinderlose, Bundeskanzlerin Merkel weist die Idee zurück. Auch die SPD lehnt den Vorstoß ab - ein Lebensentwurf ohne Nachwuchs dürfe nicht bestraft werden.

 

siehe dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 23. Januar 2012

Alte in die Produktion

Zweifel an den Rezepten gegen den Arbeitskräftemangel

Von KOSTAS PETROPULOS

 

Die Bevölkerungsabnahme und Überalterung hierzulande ist für geübte Berufsoptimisten eine Chance. Selbst gegen den befürchteten Arbeitskräftemangel haben sie Patentrezepte, die man im neuen Sammelband 'Wer macht die Arbeit morgen?' nachlesen kann. Herausgeber sind die agile Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und der Essener Politologe Karl-Rudolf Korte.

(....)

 

URSULA VON DER LEYEN, KARL-RUDOLF KORTE (Hrsg): Wer macht die Arbeit morgen? Berlin University Press, Berlin 2011. 160 Seiten, 19,90 Euro.

 

Kostas Petropulos leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF).

 

 

 

HBF-Infodienst 16.01.2012

 

Chefarchitekt der modernisierten Familienpolitik

Unser Konzept ist gescheitert! – Politische Weichen auf Verschärfung der 

Chefarchitekt der modernisierten Familienpolitik: Unser Konzept ist gescheitert! – Politische Weichen auf Verschärfung der Nachwuchskrise gestellt  

- Selbst Familienministerin gerät ins Grübeln

 

siehe dazu:

 

 

 

2011

 

 

SÜDWEST PRESSE 20.12.2011, Seite 1

Pfleger nur noch mit Abitur

Kommission will Anforderungen an Berufseinsteiger EU-weit anpassen

Geht es nach der EU, sollen Hebammen und Krankenpfleger künftig zwölf Jahre Schulausbildung vorweisen müssen. Hierzulande reichen bisher zehn.

 

siehe dazu:

 

 

 

epd-Südwest 23. Nov 11, 13:00 Uhr

Familienexperten: Nur 16 Prozent der Paare nutzen Elterngeld gemeinsam

 

Heidelberg/Berlin (epd). Die Zahl der Paare, die das Elterngeld gemeinsam nutzen, ist Familienexperten zufolge «irritierend niedrig»......

 

siehe dazu:

 

 

 

DER SPIEGEL 14.11.2011

Familie: Das Betreuungsgeld sorgt für Krach in der Koalition

IM REICH DES UNSINNS

 

....Fast 190 Milliarden Euro gibt der Staat jedes Jahr für Kinder, Paare und Familien aus. Bei den Investitionen in Kindergärten, Schulen und Betreuungseinrichtungen reicht es international zwar nur für einen Platz im Mittelfeld. Doch bei den Direktzahlungen liegt die Bundesrepublik immer noch weit vorn.  Ein für das Jahr 2008 veröffentlichter Bericht der Bundesregierung listet 157 Subventionen und Fördermaßnahmen auf. (...) "Familienpolitik mit Gießkanne" nennt das der Bielefelder Sozialforscher Klaus Hurrelmann. Egal wie man mit Kindern lebt, der Staat zahlt. 

Aber das hilft nicht viel. Bei der Geburtenziffer belegen die Deutschen nach einem OECD-Ranking den fünftletzten Platz....

 

siehe dazu:

 

 

DEUTSCHLANDFUNK  08.11.2011, 19:08 Uhr

KOMMENTAR 

 

 

KITA-PLÄTZE STATT BETREUUNGSGELD

Das Recht auf frühkindliche Bildung ist nicht verkäuflich

Von Frank Capellan, Deutschlandfunk

 

 

siehe dazu:

 

taz 31.10.2011

QUOTE

IHR VERGESST DIE BASIS

Jetzt Frauen per Gesetz in Vorstände und Aufsichtsräte bringen zu wollen, ist falsch. Die Diskussion lenkt von den eigentlichen Problemen ab

Von CLAUDIA PINL

siehe dazu:

 

Hamburger Abendblatt 11.10.2011

Betreuungsgeld

Familienministerin Schröder zwischen allen Stühlen

Mit ihren Plänen fürs Betreuungsgeld erntet Kristina Schröder vor allem Kritik. Der Gegenwind kommt auch aus den eigenen Reihen.

siehe dazu:

 

 

 

 

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 19.08.11, Seite 2

Tagesthema

„KINDER GELTEN BEI UNS IMMER NOCH ALS STÖRFAKTOR“

Das Heidelberger Familienbüro sieht in der gestiegenen Geburtenrate keinen Grund zum Jubeln – Forderungen an die Familienpolitik

siehe dazu:

 

 

taz 06.08.2011 Leserinnenvorwurf

Breivik ist kein isolierter Täter

Sehr geehrte Frau Scheub, wenn man in Ihrem Artikel "Krieger wider die Gleichheit" vom 4. 8. 11 statt "Breivik" "katholische Kirche" oder "SPD-Mitglied Sarrazin" oder "fundamentalistischer Muslim" einsetzt, passt's auch. ....

taz-Antwort:

EMPATHISCHE VERBINDUNG VERLOREN

Sehr geehrter Herr Lutz Arnold, danke für Ihren Kommentar.

Keine Frage, es gibt bei den verschiedenen Glaubensgemeinschaften viele höchst intolerante Menschen. Und ich habe ja selbst darauf hingewiesen, dass der Osloer Attentäter ganze Textabsätze von christlichen Fundamentalisten und Islamhassern in sein Manifest übernommen hat, seine Überzeugungen also nicht isoliert im Raum standen. Aber es gibt ja wohl einen wichtigen Unterschied zwischen Denken und Handeln - in diesem Falle mörderischem Handeln. Wer so wahllos Menschen abknallt, der hat jede menschliche und empathische Verbindung zu ihnen verloren oder gekappt - und das spricht für eine tiefe soziale Isolierung des Täters.

Freundlichst, Ute Scheub

siehe dazu:

 

 

Der Tagesspiegel 23.07.2011, Seite 6

POSITIONEN
150 Euro Betreuungsgeld reichen nicht
Die Politik kümmert sich zu viel um Kitas – und zu wenig um Eltern

von Kostas Petropulos

.....

Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen

 

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) 19.07.11

EIN 8-PUNKTE-KATALOG FÜR EINE BESSERE FRÜHKINDLICHE BILDUNG

Der in Deutschland besonders enge Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg muss vor allem durch eine frühe Förderung weiter entkoppelt werden. Darüber herrscht mittlerweile in Politik und Gesellschaft Konsens; dennoch ist angesichts knapper öffentlicher Kassen zu beobachten, dass über dem quantitativen Aufbau der Betreuung - vor allem für Kinder unter drei Jahren - der qualitative Ausbau zu Bildungseinrichtungen vernachlässigt wird.

 

siehe dazu:

 

 

Zeit Online 14.06.2011 - 15:34 Uhr

DEMOGRAFIE

Die Alterslast sollen andere tragen

Schon heute wollen manche Krankenkassen Alte und Kranke nicht aufnehmen. Dabei zeigen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels erst langsam.

VON: Kostas Petropulos

 

 

 

DER SPIEGEL 30.05.11, Nr. 22, Seite 68

 

MUTTER-KIND-KUREN:

"Willkür und Beliebigkeit"

BUNDESRECHNUNGSHOF und Gesundheitsministerium streiten über die Mutter-Vater-Kind-Kuren. (...) In einer Prüfungsmitteilung an das Ministerium beanstandet der Rechnungshof nun mangelnde Transparenz bei der Bearbeitung der Anträge. Die Entscheidungen "erwecken den Anschein der Willkür und Beliebigkeit"...

 

siehe dazu:

 

NEUE CARITAS, Infoservice 25.05.2011

Angst vor Armut prägt Familienmodelle

Experten fordern Innovationen für eine familienfreundliche Gesellschaft

 

(...) So kommt die Vorsitzende der Expertenkommission, Liz Mohn, zu der eher schlichten Erkenntnis: "Um der drohenden Altersarmut zu entgehen, brauchen wir mehr Vollzeitstellen für Mütter oder zumindest flexiblere Teilzeitarbeit. Voraussetzung hierfür ist eine Ausweitung der Kinderbetreuung nach der Elternzeit bis weit in die Sekundarstufe I hinein".

Hier ist zu hoffen, dass der Achte Familienbericht „Zeit für Verantwortung in Familie“, der im Herbst veröffentlicht werden wird, kreativere Lösungen erarbeitet,(....)

 

siehe dazu:

 

 

Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung 20.05.11

Work-Life-Balance heißt ebenfalls, den Interessen von Kindern gerecht zu werden. Dies kann nicht in Form einer rund um die Uhr verfügbaren Kinderbetreuung geleistet werden. Kinder benötigen auch verlässliche Zeiten mit ihren Eltern.

 

siehe dazu:

HBF-Infodienst 9. Mai 2011

 

Sehnsucht nach schlichten Weltbildern: 

(Alt-) NEUES DEUTSCHLAND entlarvt 

Hartz-IV-Richter Borchert und 

Heidelberger Familienbüro als Reaktionäre!

 

 

 

Handelsblatt 04.05.2011

(Interview mit)

Kristina Schröder:

"Die Kinderwünsche nehmen sogar zu"

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) glaubt nicht, dass verbesserte Kinderbetreuungsangebote und die wirtschaftliche Sicherheit der Eltern (per Elterngeld*) allein die Lust der Deutschen auf Kinder deutlich steigern können.

 

 

siehe dazu:

 

*HBF-Ergänzung

 

 

BILD am SONNTAG 24.04.2011

BILD am SONNTAG hat erfragt, wie die Deutschen wirklich über Familie denken

Familie, Wohin?

MACHEN KINDER WIRKLICH GLÜCKLICHER ALS KEINE?

 

siehe dazu:

 

 

 

DEUTSCHLANDFUNK KOMMENTAR 28.03.2011, 19:08 Uhr

 

Glaubwürdigkeit besteht

Baden-Württemberg 2011 enthält Botschaft an den Zeitgeist

Von Christoph Heinemann

 

(...)

Atomkraft - adieu! Drohen nun Stromausfälle? Werden die Lichter im Südwesten ausgehen? Wenn ja, dann am besten in den Abendstunden. Auf diese Weise könnte uns die Baden-Württemberger auch noch vormachen, wie wir unser Demografieproblem in den Griff bekommen ...

 

siehe dazu:

 

 

SPIEGEL ONLINE 17. März 2011

Hohe Abbrecherquote

INGENIEUR IST UNS ZU SCHWÖR

In Informatik, Naturwissenschaften und in Ingenieurstudiengängen brechen besonders viele Studenten ab

siehe dazu:

 

slate.fr MONDE - Dimanche 6 mars 2011

EN ALLEMAGNE, LA CROISSANCE NE FAIT PAS D'ENFANTS*

 

 «L’Allemagne ne doit créer aucun stimulant qui encouragerait les femmes à quitter leur activité professionnelle», c’est le conseil que l’ancien conseiller du gouvernement Bert Rürup avait donné au monde politique en 1999. Et depuis, l’activité professionnelle des mères de famille est devenue la pierre angulaire d’une croissance constante. Et de cette croissance, l’Allemagne en a bien besoin pour surmonter les coûts grandissants de la faible démographie du pays.

Kostas Petropulos, journaliste à Die Zeit, livrait récemment une analyse de la situation:.....

* In Deutschland bringt Wirtschaftswachstum nicht mehr Kinder

 

 

 

 

 

ISF München - Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. 02.03.2011

 

FRAUENQUOTE ALLEIN GENÜGT NICHT: 

KARRIEREMECHANISMUS VERÄNDERN!

 

(....) Möglicherweise bekommen lediglich ein paar „Vorzeigefrauen“ Vorstands- und Aufsichtsratspositionen, während sonst alles beim Alten bleibt. Es besteht sogar die Gefahr, dass sich dabei die Möglichkeiten für die große Mehrheit der Frauen verringern....

 

TAGESSPIEGEL 23.02.2011, Seite 6

Gastkommentar

DIE FRAUENQUOTE IST FALSCH – EINE ELTERNQUOTE IST RICHTIG

Paare mit Kindern sind im Beruf wirklich benachteiligt. Von einer Mütter- oder Elternquote ist bei Bundesfamilienministerin Schröder aber nichts zu hören.

Von Kostas Petropulos*

 

*Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen.

 

 

ARD Mo, 14.02.11 | 21:00 Uhr

Deutschland unter Druck (1)

Die überforderten Kinder

 

siehe dazu:

 

 

 

 

DIE ZEIT, 10.2.2011 Nr. 07, Wirtschaft, Seite 21-23

WAS BRAUCHT EINE FAMILIE?

MIT DER GROSSEN GIESSKANNE

Ob Oberschicht oder Unterklasse, alleinerziehend oder zu zweit, mit Job oder ohne Job: Der deutsche Sozialstaat hilft fast jeder Familie — und damit keiner richtig

 

siehe dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 10. Februar 2011 , Seite 1

Verfassungsgericht soll bei Hartz IV eingreifen

Nach geplatzten Gesprächen erwägen Sozialgerichte, Karlsruhe anzurufen / Regierung hofft auf Bundesrat

(...) Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen über die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nach Einschätzung von Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Hessen, die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Sozialgerichte das Bundesverfassungsgericht anrufen. (....) Aus Borcherts Senat stammte einer jener Fälle, die zum Hartz-IV-Urteil führten. (....)

 

siehe dazu:

 

 

F.A.Z., 09.02.2011, Nr. 33 / Seite 1

KEINE "KAUF- UND BESTECHUNGSAKTIONEN" BEI HARTZ IV

Regierung: Einigung nicht um jeden Preis / Merkel kritisiert Haltung der Opposition

 

DIE WELT 08.02.2011 , Seite 1

Kommentar

UNWÜRDIGER KUHHANDEL

 

In der Schlussrunde der zähen Hartz-IV-Verhandlungen hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen eine Überraschung aus dem Hut gezaubert. Der Bund will die Kommunen künftig von den stark steigenden Kosten für die Grundsicherung für arme Rentner entlasten. Die klammen Städte und Gemeinden können mit einem Milliardensegen rechnen - wenn denn SPD und Grüne der umstrittenen Hartz-IV-Reform im Bundesrat zustimmen. Mit Hartz IV hat dies zwar nur noch am Rande zu tun. (....)

 

siehe dazu:

 

 

F.A.Z., 03.02.2011

MACHTWORT DER KANZLERIN VERHINDERT FRAUENQUOTE

Arbeitsministerin von der Leyen: Damit ist das Problem frauenfreier Zonen nicht weg

 

siehe dazu:

 

 

HBF-Infodienst, 28. Januar 2011

Die Vollbeschäftigungsformel: Weniger Kinder?

  • Der neue Traum vom Verschwinden der Arbeitslosigkeit - Pro und Contra von BA-Vorstand Heinrich Alt und Kostas Petropulos, Heidelberger Büro für Familienfragen in PUBLIK-Forum

 

 

TAGESSPIEGEL 17.01.2011, Seite 4

DER HAUSFRAUEN-RABATT

Das Ehegattensplitting kostet den Staat Jahr für Jahr 18 Milliarden Euro. Kritiker sehen darin eine Subvention eines antiquierten Familienmodells

(...) Allerdings schätzte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung 2003, dass nur rund zwei Drittel des Entlastungsvolumens Eltern zu Gute kommt, die ihre Kinder tatsächlich noch versorgen müssen.(...)

Denn das Splitting fördert die Ehe selbst – ob mit oder ohne Kinder. Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, findet genau das richtig: „Ehepartner müssen füreinander einstehen, ob bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Deshalb muss der Staat die Ehe besonders fördern“, sagt er. In der Tat spart der Staat an Eheleuten – etwa bei den Hartz-IV-Regelungen.(...)

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 14.01.2011

WENIGER DEUTSCHE

 

.... Die Statistiker gehen bei ihren vorläufigen Berechnungen von 665.000 bis 680.000 Geburten im Jahr 2010 aus. Das wären maximal 15.000 mehr als im Vorjahr. Möglicherweise waren es aber auch nur exakt so viele wie 2009, als mit 665.000 Geburten ein Rekordtief erreicht worden war. dpa

 

siehe dazu:

 

 

Der Freitag Nr. 1,  06.01.2011, Seite 5

 Familienpolitik

"Das ist der feministische Grundirrtum"

Elterngeld und Kitaplätze sollen nur die Eltern dem Marktdiktat unterwerfen, sagt Kostas Petropulos vom Heidelberger Familienbüro. Er fordert ein Erziehungsgehalt

(Interview Ulrike Winkelmann)

 

siehe dazu:

 

 

ZEIT ONLINE 29.12.2010 - 09:30 Uhr

Zeitgeschehen

DIE DEBATTEN DES JAHRES

Was man dieses Jahr noch sagen durfte

Worüber wurde 2010 auf ZEIT ONLINE diskutiert? .....

 

(...)

Und sonst noch? Die Nachricht, dass Deutschland die geringste Geburtenrate Europas hat, wurde im Juli in über 500 Kommentaren erörtert. Warum nur haben die Deutschen keine Lust aufs Kinderkriegen? Liegt es an der finanziellen Situation deutscher Familien? Oder eher an ihrer Mentalität?

Der Wissenschaftler Steffen Kröhnert griff die häufigsten Thesen in seinem Artikel auf – woraufhin ihm der Publizist Kostas Petropulos widersprach.

Die Geburtenrate-Debatte ist eines der besten Beispiele dafür, wie Leserkommentare in der Redaktion zu neuen Ideen und Artikeln führen.....

 

 

 

 

2010

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 29. Dezember 2010 , Seite 1

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes

IN DEUTSCHLAND KOMMEN MEHR KINDER ZUR WELT

Zwischen Januar und September 2010 wurden fast 20.000 Babys mehr geboren als ein Jahr zuvor

siehe dazu:

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE 06. Dezember 2010, 16:00 Uhr

EU-Vorstoß

SCHRÖDER LEHNT LÄNGEREN MUTTERSCHUTZ AB

Die EU-Mitgliedstaaten lehnen die geplante Ausweitung des Mutterschutzes auf 20 Wochen ab. Familienministerin Schröder bezeichnete die Pläne des EU-Parlaments als zu teuer. In Deutschland gilt das europäische Minimum von 14 Wochen.

 

siehe dazu:

 

 

 

taz 01.12.2010

Juristen: Hartz-IV-Sätze sind verfassungswidrig

GRUNDSICHERUNG Koalition hat unsauber gerechnet, sagen Sozialrechtler vor Beschluss im Parlament

 

siehe dazu:

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 30.11.2010

Familienpolitik

Viel Rauch, wenig Feuer bei Frau Schröder

Ein Jahr ist Kristina Schröder als Bundesfamilienministerin im Amt. Doch in der Familienpolitik hat die 33-Jährige bislang wenig bewegt. Sie leidet an der starken Vorgängerin und setzt auf Randthemen - und provokative Äußerungen.

 

siehe dazu:

 

DIE WELT 23.11.2010 , Seite 7

GROSSFAMILIEN SIND DIE VERLIERER

Mit dem Elterngeld will die Politik für mehr Nachwuchs sorgen. Doch ausgerechnet Familien mit vielen Kindern werden benachteiligt - und klagen jetzt in Karlsruhe

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.11.2010

INDER SIND BILLIGER ALS KINDER

Zuwanderer sind ein gutes Geschäft: Ihre Ausbildung haben andere bezahlt, ihre Arbeitskraft bringt Steuern und Wachstum. So günstig macht es der eigene Nachwuchs nicht. Eine provokante Bilanz.

 

siehe dazu:

 

SPIEGEL ONLINE 15. November 2010, 11:51 Uhr

Feminismusdebatte

Hauptsache, es macht Krach

 

Kristina Schröder macht viel Lärm und wenig Politik - ihre Kommentare zum Feminismus sind Beleg ihrer Ahnungslosigkeit. Erstaunlich ist nur, dass nun schon die zweite Unionsfrau einen Gegenentwurf zu der modernen CDU liefert, für die Ursula von der Leyen und Angela Merkel stehen.

Ein Debattenbeitrag von Meredith Haaf

 

siehe dazu:

 

 

HBF-Infodienst 12. November 2010

 

Mehr Krippen 

- aber wieder sinkende Geburtenrate im Jahr 2009

 

siehe dazu:

 

 

DER SPIEGEL 08.11.10, Nr.44

WELTWIRTSCHAFT: 

RÜCKSCHLÄGE AUF BREITER FRONT

Handelshürden, Währungskrieg, Kapitalkontrollen: Drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise mehren sich die Spannungen zwischen den Industrienationen, der freie Welthandel gerät unter Druck. Die protektionistischen Maßnahmen treffen besonders Export-Vizeweltmeister Deutschland.

siehe dazu:

 

DIE WELT 08.11.2010 , Seite 6

Gastkommentar: Demografie muss kein Schicksal sein

Am Ende kommt es anders

Florian Keisinger

 

(...) Prognosen über die Entwicklung der Bevölkerung haben sich in der Vergangenheit niemals bewahrheitet. (...)

 

Der Autor ist Historiker und Referent des Bundestagsabgeordneten Christian Lindner (FDP).

°

 

siehe dazu:

 

 

 Tübingen, 30. Oktober 2010

 

 

ZEIT-Online-Serie "Das demografische Experiment" (1):

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 19.10.2010

EU-Parlament will Mutterschutz verlängern

ZEIT ZUM DURCHATMEN

Die vom EU-Parlament geforderte Verlängerung des Mutterschutzes ist richtig. Wer über Fachkräftemangel klagt, muss auch etwas dafür tun, dass künftige Fachkräfte geboren werden.

 

siehe dazu:

 

SPIEGEL ONLINE 15. Oktober 2010, 12:59 Uhr

Faktencheck zur Migration

Die Bundesrepublik ist Auswanderungsland

 

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.10.2010

DEUTSCHLAND WIRD TROTZ FAMILIENPOLITIK SCHRUMPFEN

Mehr Kitaplätze, Elterngeld – alles schön und gut, sagen Wissenschaftler. Doch die Entscheidung, ob eine Frau Kinder bekommt oder nicht, beeinflusst das ihrer Ansicht nach kaum.

 

siehe dazu:

 

 

TAGESSPIEGEL 03.10.2010

Hartz-IV-Debatte

WER NICHT ARBEITET, SOLL NICHT ESSEN

Die Stimmung in Deutschland wird prekär: Warum die Diskussion um Hartz IV so beunruhigend ist - nicht nur für Herz-Jesu-Sozialisten und notorische Gutmenschen.

Von Tissy Bruns

 

(....) Was geschieht aber, wenn Millionen von Menschen den Anschluss an den Arbeitsmarkt verlieren? Dann steht der Solidaritätsgedanke vor einer Bewährungsprobe. Und was, wenn mit den Eltern eine wachsende Zahl von Kindern – mittlerweile 15 Prozent – von den Erfahrungen der leistungsorientierten Arbeitsgesellschaft abgehängt wird? Dann steht die Zukunft dieser Gesellschaft auf dem Spiel. (...)

 

siehe dazu:

 

 

 

TAGESSCHAU.de 20.09.2010 15:05 Uhr

 

Zum "Weltkindertag"

SCHRÖDER FORDERT FAMILIENFREUNDLICHE ARBEITSWELT

 

Anläßlich des Weltkindertages hat appelliert Familienministerin Schröder an die Wirtschaft, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu gestalten. (....)

Bisher gehe es nur darum, wie Familie mit dem Berufsleben zu vereinbaren sei. Es müsse aber darum gehen, wie die Arbeitswelt den Bedürfnissen von Familien und Eltern kleiner Kinder entsprechen könne.(...)

 

siehe dazu:

 

 

 

WELT ONLINE: 18.09.2010 16:13 Uhr

KINDER SIND KEIN ROHSTOFF FÜR DIE MARKTWIRTSCHAFT

Deutschland braucht eine Bildungsoffensive. Dabei geht es aber um viel mehr als um Wohlstand, nämlich um das Wohl der Kinder.

Von Petra Gerster und Christian Nürnberger

siehe dazu:

 

 

 

 

DIE WELT: 17.09.2010, Wirtschaft, Seite 9

 

BUNDESGERICHTSHOF NIMMT KINDER IN DIE PFLICHT

Sohn muss Pflegekosten für seine Mutter übernehmen - Verbände mahnen Besserstellung von Familien mit Kindern an

°

Von Inga Michler

°

Berlin - Familienexperten und Sozialverbände haben das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber ihren Eltern begrüßt. Die Experten mahnten allerdings Korrekturen des Steuer- und Sozialversicherungssystems zugunsten von Familien mit Kindern an.

(...)

Nach Ansicht des Leiters des gemeinnützigen Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos, stärkt das Urteil "den Gedanken der Solidarität innerhalb von Familien". Petropulos forderte allerdings, Familien mit Kindern im bisherigen Sozial- und Steuersystem besserzustellen. "In unserer Rentenversicherung fährt man am besten, wenn man selbst keine Kinder hat", sagte der Familienlobbyist. Das sei ein schwerer Fehler im System.

Der hessische Sozialrichter Jürgen Borchert nannte das Urteil des BGH "konsequent und nachvollziehbar". ......

 

 

 Pressedienst des Heidelberger Familienbüros 10.09.2010

 

Krippenfans erschrecken über eigene Erfolge: 

ZEIT beklagt Verlust der (Wahl)Freiheit von Eltern 

– Führender Jugendexperte warnt vor Entmündigung von Müttern und Vätern

 

siehe dazu:

 

 

ZEIT Online 9.8.2010 - 15:47 Uhr

   

Familie

Geburtenrate

MIT SICHERHEIT MEHR KINDER

Ein beliebtes Argument: Eine flächendeckende Ganztagsbetreuung erhöhe die Geburtenrate. Das ist ein Trugschluss. Wichtiger sind sichere Jobs.

°

Am Anfang stand eine kurze Meldung: "Deutsche mit wenig Lust aufs Kinderkriegen" titelten wir am 27. Juli. In keinem europäischen Land, so lautete die Botschaft des Artikels, wurden 2009 so wenig Kinder geboren wie in Deutschland. ZEIT ONLINE-Leser diskutierten die Meldung leidenschaftlich in mehr als 500 Kommentaren. Die wichtigsten Thesen unserer Leser haben wir dem Sozialwissenschaftler Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung vorgelegt. Er forderte insbesondere eine bessere Ganztagsbetreuung, um den Deutschen wieder mehr Lust auf Kinder zu machen. Jetzt widerspricht Kostas Petropulos, Publizist und Leiter des Heidelberger Büros für Familie und soziale Sicherheit: .....

...   

 

 

WELT ONLINE: 03.08.2010 13:28 Uhr (Wirtschaft)

Zuwanderungsdebatte

CSU-Politiker fordert Begrüßungsgeld für Babys

CSU-Politiker Singhammer hat ein Begrüßungsgeld für Neugeborene vorgeschlagen. Der Geburtenrückgang sei schuld am Fachkräftemangel.

siehe dazu: 

 

 

SPIEGEL ONLINE 30. Juli 2010

Fachkräftemangel

BRÜDERLE WILL GASTARBEITER MIT BEGRÜSSUNGSGELD LOCKEN

 

siehe dazu: 

 

handelsblatt.com 29.07.2010

Ökonomenwarnung

GEBURTENRÜCKGANG BEDROHT WACHSTUM IN DEUTSCHLAND

Dass in Deutschland im europäischen Vergleich weiter die wenigsten Kinder zur Welt kommen, könnte langfristig schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande haben. Der Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sieht klare konjunkturelle Risiken und fordert von der Politik, zügig gegenzusteuern.

siehe dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT: 26.07.2010

KÜNAST: ELTERN-SORGEN BEIM VOLKSENTSCHEID UNTERSCHÄTZT

 

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Renate Künast, hat Verständnis für die Schulreformgegner in Hamburg. "Viele Eltern haben die Sorge, dass Schulreformen erst einmal zu Verschlechterungen führen", sagte sie der "Welt am Sonntag". Dies sei unterschätzt worden......

siehe dazu: 

 

 

taz 06.07.2010  

Kommentar

SIMONE SCHMOLLACK ÜBER MINISTERIN SCHRÖDER UND DAS ELTERNGELD

Priorität: Besserverdienende

(...)

 

(...)

Es wird immer deutlicher, wo Kristina Schröder ihre Prioritäten setzt: bei den Besserverdienenden.

 

siehe dazu: 

 

 

 

taz 19.06.2010

Schaden die Tafeln den Armen?

Fast 900 Tafeln versorgen in Deutschland rund eine Million Bedürftige. Mit den Sozialkürzungen wird die Zahl noch steigen. Tafel-Schirmherrin Kristina Schröder lächelt dazu

 

siehe dazu: 

 

 

FOCUS Online 12.06.2010, 12:22

Sparpaket

ARMUTSFORSCHER SCHWANT SCHLIMMES

Hartz-IV-Empfänger trifft das Sparpaket der Bundesregierung hart. Gerade die Streichung des Elterngelds für diese Gruppe sendet aus Sicht des Armutsforscher Butterwegge ein verheerendes Signal.

 

.... dass man grundsätzlich mehr Kinder und Geburten in Deutschland will“, meinte Butterwegge. „Wenn man das jetzt für Hartz-IV-Empfänger streicht, zeigt die Regierung: Diese Kinder wollen wir nicht, wir wollen nur Kinder von Besserverdienern aus gut ausgebildeten Familien – und damit selektiert man.“ (....)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE 07. Juni 2010, 20:35 Uhr

 

VERLIERER DES SPARPAKETS

FAMILIEN

 

 

siehe dazu: 

 

Schwäbisches Tagblatt, Samstag, 5. Juni 2010

Gast der Woche:

Wahlfreiheit für Eltern

Kostas Petropulos kämpft vom Tübinger Büro aus für die Interessen von Familien

von Ute Kaiser

 

 

TAGESSPIEGEL 02.06.2010

Familienministerin kürzt das Elterngeld

Eine Geste. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder kündigte am Dienstag Einsparungen in ihrem Ressort an. 

Foto: dpa

Kristina Schröder verzichtet vor Sparklausur auch auf ihre Pläne für mehr Vätermonate und Teilelternzeit

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 HBF-Lesetip, Tübingen, 31. Mai 2010

 

Aufgeschobene Kinderwünsche: 

Ein Mißtrauensvotum gegen Politik und Gesellschaft 

LeserinnenEcho auf HBF-Gastbeitrag

 

 

 

WELT AM SONNTAG 23. Mai 2010

NEUE ELTERN BRAUCHT DIE REPUBLIK

Geburtenabsturz sprengt die Sozialsysteme. Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder

°

...Der prominente Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg hält die bisherige Familienpolitik für gescheitert....

 

 

 

Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF), 21. Mai 2010

 

Deutschland im neuen Geburtentief 

– Die „konservative Familienrevolution“ ist gescheitert 

HBF-Gastbeitrag

 

 

SPIEGEL ONLINE 17. Mai 2010, 15:30 Uhr

Neue Daten

GEBURTENZAHL IN DEUTSCHLAND SINKT DRAMATISCH

Die deutsche Bevölkerung schrumpft rapide: Laut neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen 2009 rund 30.000 Babys weniger zur Welt als im Vorjahr. Das Elterngeld konnte die Entwicklung nicht stoppen.

 

siehe dazu: 

 

HBF-Aktuell 30.04.2010

Top-Ökonom warnt: 

Griechische Finanzkrise gefährdet (nicht nur) deutsche Privatrenten

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 29.04.2010

"POPULISMUS MACHT KEINEN SINN"

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch spricht im FR-Interview über die Hilfen für Athen. Bei Griechenland müsse schnell gehandelt werden, um einen Flächenbrand zu verhindern.

 

siehe dazu: 

 

 

 

DER SPIEGEL 19.04.10, Nr. 16

KOMMUNEN

STRAFSTEUER FÜR FAMILIEN

Die Bundesregierung will Eltern entlasten, doch viele Städte erhöhen die Gebühren für Krippen und Kindergärten.

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 14.04.2010

STUDIE: WIRKUNG DER KURZARBEIT "ÜBERSCHÄTZT"

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

WELT AM SONNTAG 11.04.10

Alten und Kinderlosen sind junge Familien ziemlich egal

Eine neue Studie belegt erstmals, dass der demografische Wandel die Solidarität der Generationen in Deutschland gefährdet

 

siehe dazu: 

 

Der SPIEGEL 03.04.10, Nr. 14

FAMILIENPOLITIK

SCHÄUBLE GEGEN MEHR ELTERNGELD

 

 

siehe dazu: 

 

 

DER SPIEGEL 22.03.2010

Ära der Unsicherheit

Die deutsche Gesellschaft erlebt einen tiefgreifenden Wandel, angetrieben von radikalen Veränderungen der Arbeitswelt. Klassische Vollzeitjobs werden rar, die Menschen müssen sich auf scharfe Brüche im Erwerbsleben einstellen - und mehr Risiken auf sich nehmen.

 

siehe dazu: 

 

Focus Online 15.03.2010, 08:59

 

Währung: 

Hat Deutschland Schuld an der Euro-Krise? 

Die Deutschen setzen auf Export – und machen mit dem Ausland glänzende Geschäfte. Egoistisch und katastrophal, schimpfen die Nachbarn der Euro-Zone. 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.03.2010

Kann denn Export Sünde sein?

Einige Länder der Welt, vor allem China und Deutschland, führen viele Waren aus und sparen hohe Summen. So ermöglichen sie anderen Ländern hohe Leistungsbilanzdefizite und finanzieren deren Überschuldung. Ökonomen streiten darüber, ob es so auf Dauer weitergehen kann

 

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 10.03.2010, 10:24

Pressestimmen

"Rückfall in die protektionistische Steinzeit"

Bedingt durch die Intervention der US-Administration zieht sich EADS aus der Ausschreibung für den US-Tankerauftrag zurück. Dass Obama "America first" deklariert, darin erkennen die Leitartikler das Ende des transatlantischen Westens.

 

siehe dazu: 

SPIEGEL ONLINE 03. März 2010, 16:13 Uhr

 

Pflegezeit-Plan

Schröder erzürnt die Wirtschaft

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

DIE WELT 01.03.2010

CSU-Ministerin stellt sich gegen die Familienpolitik der CDU

 

(....)

Christine Haderthauer, Sozialministerin im Kabinett Seehofer, ....In Bayern plant sie eine "Allianz für Familien" und will nach Möglichkeit eine familienfreundlichere Arbeitswelt durchsetzen. "Familienpolitik in Deutschland wurde in den letzten Jahren zu einseitig darauf verengt, Eltern schnellstmöglich wieder arbeitsmarktgängig zu machen", sagte die CSU-Politikerin...

 

 

 

siehe dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.02.2010

DEUTSCHLAND SCHRUMPFT

2008 wanderten mehr Menschen aus als ein

 

siehe dazu: 

 

BILD 21.01.2010 - 15:46 UHR

Trotz Elterngeld: Geburtenrate bleibt niedrig

Von wegen Baby-Wunder!

Deutschland schrumpft +++ Milliarden vom Staat machen müde Paare nicht munter +++ Von der Leyen gescheitert?

 

 

 

WELT Online 21. Januar 2010, 11:49 Uhr

 

Statistisches Bundesamt

Nie wurden so wenig Babys geboren wie 2009

Deutschlands Einwohnerzahl sinkt weiter. ......Nie zuvor wurden weniger Babys geboren. Auch das Geburtendefizit erreicht einen neuen Höchstwert.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT 21.01.2010

Der Pflege-TÜV muss nachgebessert werden

Nach der Entscheidung eines Münsteraner Gerichts wachsen die rechtlichen Bedenken - Kritik an den Prüfkriterien

 

SPIEGEL ONLINE 16. Januar 2010, 11:31 Uhr

Mangelhafte Prüfsysteme

Unmut über Pflege-TÜV wächst

Die Prüfmechanismen in deutschen Pflegeheimen sind unzureichend: Seit einem halben Jahr gibt es zwar einheitliche und bundesweite Kontrollen, doch die Kritik der Bundesländer an dem System wächst. Schlechte Heime werden systematisch schöngeredet, so die Kritik.

 

siehe dazu: 

 

 

Heidelberger Familienbüro, 11. Januar 2010

Kapital entfesselter (Arbeits)Markt

Rezept zur (Selbst)zerstörung der Familien und der Gesellschaft 

– Neue Studie des Max-PlanCk-Gesellschaft bestätigt Einschätzungen des Heidelberger Familienbüros

 

 

2009

Die WELT 12. Dezember 09, Seite 8

Familie

Mütter bleiben trotz Krippenausbaus zu Hause

Eine aktuelle Studie zeigt, dass durch zusätzliche Krippen die Zahl der berufstätigen Mütter nicht erhöht wird. In nur fünf Prozent der Familien, so prognostizieren die Forscher, wird die Mutter, deren Kind einen Krippenplatz bekommt, diesen tatsächlich in Anspruch nehmen und arbeiten gehen.

Von Dorothea Siems

Der massive Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige ist teuer und verfehlt das erklärte Ziel, mehr Mütter an den Arbeitsmarkt zu bringen. „Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Effekt des Krippenausbaus auf die Müttererwerbsquote nur minimal sein wird“, sagte der Geschäftsführer des Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos, WELT ONLINE. „Es findet lediglich eine Verdrängung der bisher privat organisierten Betreuung hin zu den staatlich subventionierten Plätzen statt.“ Dies sei ein klassischer Fall von „Mitnahmeeffekten“, kritisiert der Familienexperte.....

 

TAGESSCHAU.de,  Stand: 03.12.2009 17:10 Uhr

Studie der Bertelsmann Stiftung

Krippenkinder gehen häufiger aufs Gymnasium

 

siehe dazu: 

 

 

 

WELT Online 26. November 2009, 07:58 Uhr

 

CSU fordert Konzepte von Gutschein-Befürwortern

Die CSU hat die FDP aufgefordert, ein Konzept für Betreuungsgeld-Gutscheine zu erstellen. Zu klären sei, wer die Gutscheine ausgeben und wer sie bekommen solle, sagte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.11.2009

Liberal unmündig

....Dass ausgerechnet die FDP den einzelnen Bürgern misstraut und ihnen Gutscheine statt Bargeld in die Hand geben will, stellt die These vom mündigen Bürger auf den Kopf....

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.11.2009

Ein Machtwort der Kanzlerin Betreuungsgeld statt Gutscheine

„Das widerspräche meinem Menschenbild“ / FDP: Weniger treffsicher / CDU uneins

 

siehe dazu: 

 

 

 

KÖLNER STADTANZEIGER 06.11.09

 

Leitartikel zum Betreuungsgeld

Fast eine Katastrophe

 

Die ab 2013 geplante Prämie für Eltern, die ihre unter 3-jährigen Kinder nicht in die Kita schicken, ist ein teurer Irrweg. Denn die Erfahrungen bei ähnlichen Modellen zeigen: Das Betreuungsgeld erreicht nicht immer die Falschen - aber meistens.

 

Von Stefan Sauer

°

...Wahlfreiheit für Eltern gewährleistet. Die andernfalls zu beklagende Ungerechtigkeit - der Staat zahlt für Krippen, nicht aber an betreuende Mütter und Väter - werde vermieden. Dass der Vorschlag vehement von traditionalistisch-konservativen Verbänden wie dem „Heidelberger Familienbüro“ unterstützt wird, überrascht nicht. Es disqualifiziert ihn dadurch aber nicht per se.

(...)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 09. Oktober 2009

Kommentar:

Aus Prinzip ungerecht

 

....das Existenzminimum von Kindern ausgerechnet über das Steuerrecht gesichert werden muss, denn die Folgen sind grotesk: Je mehr die Eltern verdienen, desto mehr erhalten sie pro Kind vom Staat dazu....

 

siehe dazu: 

 

 

BERLINER ZEITUNG 07.10.2009

Schwarz-Gelb beschenkt Familien zu Weihnachten

 

siehe dazu: 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 07. Oktober 2009

Kommunale Verbände schlagen Alarm

Für Krippenausbau fehlt das Geld

Kritik an den Plänen der Familienministerin: Zu wenig Erzieherinnen und Plätze für Kleinkinder

 

 

siehe dazu: 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG 19.09.2009, Seite 10

Fremde Federn: Kostas Petropulos, 

Familien in der Wirtschaftskrise 

(....)

Der Verfasser leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit.

 

 

ZEIT Online 15.9.2009 - 13:38 Uhr

Bevölkerung

Wieder weniger Babys in Deutschland

 

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2009 wieder weniger Babys zur Welt gekommen. (...) Die Statistiker bestätigten damit am Dienstag in Wiesbaden auf Anfrage einen Bericht der Zeitung «Die Welt». (...)

 

 

DIE WELT 15.09.2009 , Seite 1

Dramatischer Rückgang der Geburten in Deutschland

 

siehe dazu: 

 

 

 

TAGESSPIEGEL vom 20.08.2009

 

POSITIONEN

Nichts wie weg hier!

Deutsche Alarmglocken: niedrige Geburtenrate, zu viele Auswanderer

 

Von Kostas Petropulos

(Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen)

 

siehe dazu auch:

  • Teurer Brain Drain : Ifo-Institut warnt vor Auswanderung von Fachkräften. SPIEGEL ONLINE 14. September 2009, 18:52 Uhr

 

 

RHEINISCHE POST ONLINE, 13.08.2009 - 09:48

 

Trotz Krise

Von der Leyen will Familien weiter fördern

°

(....)

°

"Familienpolitik wird immer mehr Wirtschaftspolitik"

°

Die Familienpolitik wird nach Einschätzung der Ministerin endlich zunehmend als Teil der Wirtschaftspolitik gesehen.....

 

 

siehe dazu: 

 

 

DER SPIEGEL 10.08.09

FAMILIENPOLITIK: Ursula von der Leyens Ringen um die Geburtenrate

Krieg um Zahlen

(...)

 

....

Es ist ein seltsamer Krieg um Zahlen, den sich die Familienministerin seit ein paar Monaten mit den Statistikern liefert. Sie kämpft ihn jedes Quartal aufs Neue.....

....

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 09.08.2009

 

Es werden mehr Kinder geboren

 

siehe dazu: 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.08.2009

 

Ihr Kinderlein kostet

Kommunen fürchten Kita-Finanzierung

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG den 06. August 2009

Von den Zahlen gejagt

Ursula von der Leyen war stolz auf hohe Geburtenraten - nun wird sie mit jeder Statistik daran gemessen

 

 

siehe dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 16.07.2009

Finanzkrise schlägt auf Kita-Konflikt durch

Kommunen warnen Gewerkschaften: "Finanzieller Spielraum wird immer enger" / Heute neuer Einigungsversuch

 

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 06.07.2009

 

Koalition empört über Kreditzurückhaltung der Banken

Finanzminister droht mit nie da gewesenen Maßnahmen - Bundespräsident appelliert an Institute

 

 

SPIEGEL ONLINE 04. Juli 2009, 08:28 Uhr

 

BAD-BANK-GESETZ

Steinbrück zweifelt an Wirkung von Bad Banks

 

siehe dazu: 

 

 

 

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 3. Juli 2009

Der Welthandel bleibt im Krebsgang

Protektionistische Massnahmen mehren sich

 

siehe dazu:

taz 29.06.2009, Debatte

 

Unfairer Handel

PROTEKTIONISMUS Die deutsche Exportwirtschaft ist ein internationaler Störfaktor: Exportiert werden auch Lohndumping und Arbeitslosigkeit

 

KOMMENTAR VON KOSTAS PETROPULOS, Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

 

 

 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 28.06.2009

 

Kita-Ausbau droht am Geld zu scheitern

Städtetag: Bund hat die Kosten unterschätzt

 

 

siehe dazu: 

 

BILD 25.06.2009

Angesichts der Staatsverschuldung

Union diskutiert Anhebung der Mehrwertsteuer

 

siehe dazu: 

 

 

 

HBF-Aktuell-Weltwirtschaftskrise

Tübingen, 10. Juni 2009

 

Nach den Schockzahlen: 

Neue Töne bei den Exportfans 

– Aber nur begrenzter Lernfortschritt

 

siehe dazu: 

 

DER SPIEGEL 30.05.09, NR. 23

Die Krisenbabys

Bricht die Wirtschaft ein, gibt es auch eine Geburtenflaute. Jetzt versuchen Wissenschaft und Politik, den Menschen das Kinderkriegen trotzdem schmackhaft zu machen.

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 28.05.2009 , Seite 4

Bevölkerung

Deutlich weniger Geburten

 

Der Rückgang der Geburten hat sich zum Jahresbeginn stark beschleunigt....

 

 

siehe dazu: 

 

 

 HBF-Aktuell, Tübingen, 15. Mai 2009

In der Statistikfalle: 

Landesamt entfernt nach Kritik des „Heidelberger Familienbüros“ 

fehlerhaften Einkommensvergleich zu Familien aus dem Internet

 

 

 

NachDenkSeiten 14. Mai 2009 um 9:19 Uhr

 

Hinweise des Tages:

15. Nochmals zur OECD-Abgabenstudie 2008

°

Die von den Medien aufgegriffenen OECD-Zahlen geben nicht die Abgabenbelastung der Bruttolöhne wieder, sondern beziehen sich auf die Gesamtkosten der Unternehmen für ihre Beschäftigten. Daher liegt die Belastung der Bruttoeinkommen für den einzelnen Arbeitnehmer rund 10 Prozent niedriger.....

.....

.....

 

Quelle: Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

DER SPIEGEL 04.05.09, Nr. 19

 

KOALITION: Die teuren Versprechungen von Union und SPD trotz leerer Kassen  

Land der Illusionen

Trotz der Wirtschaftskrise führen Union und SPD Wahlkampf wie in alten Zeiten. Sie versprechen sichere Renten und niedrige Steuern. Dabei drohen dem Staat bis 2013 neue Schulden von über 300 Milliarden Euro. Die leichtfertigen Verheißungen könnten sich als Lügen erweisen.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

BILD 24.04.09

Ursula von der Leyen will 28 statt 14 Monate zahlen!

MINISTERIN VERLÄNGERT ELTERNGELD!

(...)

°

Ursula von der Leyen: (....) möchte ich das Elterngeld flexibler gestalten: Statt wie bisher 14 Monate sollen Familien bis zu 28 Monate Elterngeld beziehen können – wenn sie Teilzeit arbeiten.

(.....)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Donnerstag, den 23. April 2009

Kassensturz macht Angst

Bad Banks könnten den Steuerzahler mehr als 200 Milliarden Euro kosten

 

 

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 08.04.2009

 

Geburtenzahlen verhageln der Ministerin die Bilanz

Ursula von der Leyens "erfreulicher Trend" gebrochen - Experten kritisieren einseitige Ausrichtung der Familienpolitik

 

(...)

Unter von der Leyen hat in der Familienpolitik ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Früher stand das sozialpolitische Ziel im Vordergrund, Familien materiell vor allem durch Kindergeld und steuerliche Vorteile zu fördern. "Das Ziel heute ist es, die Erwerbstätigkeit der Mütter zu steigern", sagt Familienexperte Stefan Fuchs vom Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie (IDAF).

(....)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

faz.net/ddp 07. April 2009

Weniger Geburten, mehr Sterbefälle

Und Deutschland schrumpft doch

 

 

vgl. dazu:

 

 

BILD 24.03.09

 

Bundesregierung senkt Wachstums-Prognose

Jetzt schlägt die Krise voll durch!

Der Krisen-Tsunami erreicht Deutschland – mit voller Wucht! Nachdem am Montag mehrere Wirtschaftsinstitute ihre Prognose für 2009 deutlich nach unten korrigieren mussten, zieht auch die Bundesregierung nach. Das düstere Szenario: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinkt dieses Jahr um bis zu 4,5 Prozent!

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

News Adhoc 11. März 2009

LEYEN SIEHT GEBURTENRÜCKGANG IM LETZTEN QUARTAL 2008 GELASSEN

°

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat einen möglichen Geburtenrückgang im letzten Quartal 2008 am Mittwoch gelassen aufgenommen. Man werde «gelassen abwarten», wie die Zahlen für das gesamte Jahr 2008 aussehen, sagte von der Leyen. (...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung, 10. März 2009, Seite 4

 

Zahlentricks der Ministerin

 

Ursula von der Leyen ist geschickt darin, mit Zahlen Politik zu machen. (...) steigende Geburtenzahlen (...) Sie sagte zwar nicht, dass man ihr und dem Elterngeld dafür dankbar sein müsse - aber jeder verstand die Botschaft. Aus dem kleinen Hinweis wurde in den Medien der Triumph der neuen Familienpolitik: Dank Elterngeld gibt es einen Boom in den Kreißsälen!....

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

SPIEGEL Online 09.03.2009

 

BEVÖLKERUNG

Für 2008 deutet sich ein Geburtenrückgang an

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.03.2009

 

Abschied vom Exportweltmeister?

Wir Deutschen haben  lange Zeit vom Export  gelebt. Diese Zeiten sind vorbei. Brauchen wir ein neues Geschäftsmodell?

 

 

DIE ZEIT 5. März 2009, Nr. 11, WIRTSCHAFT

Exportweltmeister, ade!

Deutschland lebte in den vergangenen Jahren vom Außenhandel. Lange hat das gut funktioniert – jetzt aber braucht das Land ein neues Wachstumsmodell

VON KOLJA RUDZIO

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 10, 05.03.2009

 

TAGEBUCH

VON MICHAEL RUTZ

(...)

Ursula von der Leyen.

 

Die Bundesfamilienministerin .... Mitte Februar noch legte sie Zahlen vor, die eine steigende Geburtenrate für 2008 belegen sollten, und ließ sich dafür publizistische Lorbeerkränze winden. Diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes allerdings waren vorläufig....

 

KÖLNER STADTANZEIGER 03.03.09

 

Kommentar - Geburtenrate

Von der Leyens Frühgeburt

Von Stefan Sauer

°

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Familienpolitik mit viel Verve aus der Mauerblümchenecke geholt. Sie hat das Elterngeld eingeführt, das legitimiert sein will. Aber sie hätte vor ihrer Prognose besser auf die gesamten Zahlen warten sollen.....

 

 

 

DER SPIEGEL 02.03.09, NR. 10

Vermeintlicher Boom

Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im Oktober 2008 deutlich zurückgegangen.....

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Rheinischer Merkur Nr. 8, 19.02.2009, Seite 4

 

FAMILIENPOLITIK / Sollen die Krankenkassen künstliche Befruchtungen wieder ganz bezahlen?

Bedenken bleiben

Unter rein demografischen Aspekten ist eine stärkere Bezuschussung folgerichtig.

VON MATTHIAS GIERTH

°

(....)

Tatsächlich braucht es einen Bewusstseinswandel: Die Deutschen müssen sich in früheren Jahren für Kinder entscheiden. Ausbildung, erste Berufsjahre müssen mit Elternschaft kompatibel werden. In vielen Fällen würde dann der Ruf nach der Reproduktionsmedizin gar nicht erst erschallen.

(....)

°

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

DIE ZEIT, 19.02.2009 Nr. 09, Seite 1

Familie

Bilderbuch-Väter

Deutschland feiert mehr Geburten. Das liegt an einer effektiven Politik und an Männern, die sich endlich ändern dürfen

Von Susanne Gaschke

 

vgl. dazu:

 

 

Süddeutsche Zeitung den 17. Februar 2009 , Seite 2

DIE DEUTSCHEN STERBEN DOCH NICHT AUS

(....)

Die Familienpolitik hat es offenbar geschafft, dass sich immer mehr deutsche Paare für Nachwuchs entscheiden

Von Felix Berth

 

vgl. dazu:

 

 

 

SPIEGEL Online 14.02.2009

 

Baustelle Bildungsrepublik

Hochschulen brauchen Lehrer, nicht nur Beton

Ein Kommentar von Jörg Dräger, 

(Ex-Senator in Hamburg, jetzt Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und CHE-Chef)

 

vgl. dazu:

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Samstag, den 14. Februar 2009 , Seite 1

 

Exportabhängigkeit wird zum Nachteil

Rezession trifft Deutschland besonders hart

Rückgang der Wirtschaftsleistung stärker als in übrigen EU-Ländern

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

HANDELSBLATT 06.02.09

 

Brüssel hält an Entsenderichtlinie fest

Kommission will aber Umsetzung überprüfen - Streik in britischer Raffinerie beendet

 

(...) Nach dem Ende des Streiks in der Raffinerie Lindsey im Nordosten Englands will die EU-Kommission die Umsetzung der geltenden Sozialgesetze in den Mitgliedsländern überprüfen. (...) Eine Revision der Richtlinie sei "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" jedoch nicht vorgesehen. "Wir wollen keine Grundsatzdebatte", sagte er.

 

vgl. dazu:

 

 

 

BERLINER MORGENPOST, Dienstag, 3. Februar 2009

Kritik an Abwerbung

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, hat die Werbekampagnen für Lehrer kritisiert.

 

sueddeutsche.de - 31.01.2009 um 09:40 Uhr

GEW übt Kritik am Lehrer-Abwerben der Länder

Berlin (dpa) - Der neue Wettbewerb der Bundesländer um Lehrer hat nach Ansicht der Lehrergewerkschaft GEW zu einem Verlust von Chancengleichheit und Verantwortungsgefühl geführt. «Bei den Lehrereinstellungen führt sich der Föderalismus ad absurdum», sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).....

 

vgl. dazu:

 

 

 

HANDELSBLATT 23.01.09

KONJUNKTUR

Plan B, dringend

 

(....)

Selbst die größten Zweifler unterstellen in ihren Prognosen wieder positive Wachstumsraten. (....)

(....) Eine hohe Wettbewerbsfähigkeit hilft eben nicht allzu viel, wenn die Nachfrage ausbleibt. Und wo soll die herkommen, wenn die wichtigen Exportmärkte der deutschen Unternehmen wegbrechen. Schließlich sieht auch dort das Bild finster aus: (...)

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

Berliner Zeitung 23.01.2009

ANALYSE

Ein Gesetz verbessert noch nicht den Jugendschutz

 

vgl. dazu:

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 09. Januar 2009

Deutschlands Exporte brechen ein

(....)

 

Die Schwäche des Exportweltmeisters

Deutschland muss mehr für die Binnennachfrage tun, um die globale Finanzkrise besser zu überstehen

 

vgl. dazu:

 

 

2008

taz 27.12.08

Interview Wolfgang Tiefensee
"Es geht nicht um Beton"

 

 

TAGESSPIEGEL 21.12.2008

Investitionen

Wowereit fordert mehr Geld für Köpfe als für Beton

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 19. Dezember 2008

 

Widerstand im Klassenzimmer

Lehrer und Eltern wehren sich gegen die ehrgeizigen Pläne von Hamburgs grüner Schulsenatorin Christa Goetsch

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 17. Dezember 2008

 

Investitionen nicht nur in Beton, sondern auch in die Köpfe 

 

Anlässlich des von SPD-Fraktionschef Peter Struck in Aussicht gestellten zweiten Konjunkturprogramms erklären Britta Haßelmann, kommunalpolitische Sprecherin, und Ekin Deligöz, familienpolitische Sprecherin: Wenn die Koalitionsfraktionen jetzt mit einem zweiten Konjunkturprogramm den Kommunen finanzielle Wohltaten in Aussicht stellen, dann ist das scheinheilig.

(....)

 

vgl. dazu:

 

 

FDP, Bundestagsfraktion Pressemitteilung vom 17.12.2008

 

THIELE: Verpasste Chance beim Kindergeld

 

BERLIN. Zur heutigen Sitzung des Vermittlungsausschusses zum Familienleistungsgesetz erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Carl-Ludwig THIELE:

(....)

Von der Regierung sind milliardenschwere Hilfsprogramme als Konjunkturhilfe in Aussicht gestellt worden. Gleichzeitig lehnt dieselbe Koalition es aber ab, die Familien angemessen zu entlasten. Dabei wäre eine solche direkte steuerliche Entlastung sofort wirksam und könnte zur Erhöhung der Nachfrage beitragen.

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.12.2008

Behutsame Betreuung

Kinder brauchen liebevolle, stabile und anregende Beziehungen - das ist das Fundament

 

Von Uta Rasche

 

(...) Bei uns beginnen manche Eltern zu glauben, ihren Kindern entginge "Bildung", wenn sie sie nicht in eine Krippe gäben. Doch die meisten Eltern bieten ihren Kindern die Anregungen, die sie brauchen. (...)

...

 

vgl. dazu:

 

 

SPIEGEL Online 09.12.2008

KONSUM-DEBATTE

Ihr Kinderlein, kaufet, so kaufet doch ein!

 

Geht einkaufen, Bürger, und alles wird gut!, lautet die Losung in diesem Krisen-Winter. Wie albern zu glauben, mit Konsumgutscheinen alle Probleme lösen zu können, findet der Schriftsteller Joseph von Westphalen - und konstatiert den Einbruch des Kindlichen in die Finanzwelt.

 

vgl. dazu:

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.12.08, Seite 2

 

Merkel: Klimaschutz darf nicht deutsche Arbeitsplätze gefährden

Glos: Industrie schützen / Vor dem Gipfel der EU

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 08. Dezember 2008 , Seite 4

 

Bessere Schulen statt mehr Autobahnen

Das von Ministerin Schavan vorgeschlagene Konjunkturpaket für die Bildung ist richtig und nötig

 

vgl. dazu:

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 

Kreisverband und Ortsverein Tübingen, 5. Dezember 2008

 

Vortrag und Diskussion

„Alt gegen Jung?“

Warum das Lamento über den Kampf der Generationen falsch ist

Freitag 5. Dezember 2008, Tübingen, Kupferbau der Universität, Hörsaal 22

Mit:

Ø    Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)

Ø    Prof. Dr. Joachim Starbatty, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e. V.

Ø    Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundestagsabgeordnete Wahlkreis Tübingen; Bundesjustizministerin a.D.

 

 

siehe dazu auch: 

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 28.11.2008

Kolumne: Thomas Fricke

Kanzlerin für schönes Wetter

 

(....)

Dazu kommt, dass den Deutschen derzeit die eine oder andere vermeintliche Stärke zum Verhängnis wird. Im vergangenen Sommer hing die deutsche Wirtschaftsleistung mit einer Rekordquote von 48,4 Prozent vom EXPORT ab. Das war im Boom prima, jetzt wird es zum Desaster.

(...)

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

SÜDWEST PRESSE Samstag 22.11.2008, Seite 1

 

Anstand und Demut!

Bundespräsident ermahnt die Bankenelite

 

vgl. dazu:

 

 

HBF-Hör/Lesetip  21. November 2008

Weiterhin ungebremst in den Konjunkturabsturz 

- Endlich Zeit für die vergessene Alternative

- HBF-Meinungsbeitrag

 

SPIEGEL Online 15.11.2008

Pessimistische Prognose

Struck will Wirtschaftsweise abschaffen

 

Inkompetent und überflüssig nennt Peter Struck den Sachverständigenrat der Bundesregierung, vulgo Wirtschaftsweise......

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

TAZ 13.11.2008

Beton gegen die Krise

Sachverständigenrat rät: Politik soll mit 25-Milliarden-Euro-Programm die Konjunktur ankurbeln

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

SÜDWEST PRESSE 12.11.2008

 

Kfz-Steuerpläne gekippt

Auf Druck der SPD werden nur umweltfreundliche Neuwagen befreit

(…)

 

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wussten zwar um das "Öko-Problem". Sie gaben sich aber patriotisch. "Wir wollen die Autoindustrie unterstützen", gaben sie unumwunden zu. Arbeitsplätze seien in der Krise wichtiger als ökologische Aspekte; jeder sechste Job hänge von den Autobauern ab. (….)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

HBF-Lesetip, 10. November 2008

Kita-Kinder müssen den Wirtschaftsstandort retten 

- Journalisten und Experten staunen (endlich) über die "Familienfreundlichkeit" der Wirtschaft

 

vgl. dazu :

 

 

 

HANDELSBLATT 04.11.08

 

Regierung: Luxusautos müssen vom Hof

KFZ-Steuerbefreiung wird nicht mehr mit Umweltschutz, sondern allein mit der Konjunktur begründet

 

 

Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 03. November 2008

 

Die Dimensionen des nachhaltigen Lebenswandels

„Flächendeckende Strategie“ zum Umweltschutz notwendig

 

vgl. dazu:

 

DIE WELT 24.10.2008

Gastkommentar:
Die Kindergelderhöhung ist eine Mogelpackung
Familien bleibt weniger

Von Maria Steuer*
 
 
*Die Autorin ist Vorsitzende des Familiennetzwerkes Deutschland. Die Organisation bietet im Internet unter www.familie-ist-zukunft.de ein Rechenmodell für das Familieneinkommen an


vgl. dazu:

 



SPIEGEL Online 20.10.2008

BILDUNGSGIPFEL

"Zukunftsinvestitionen helfen uns aus der Finanzkrise"

Angela Merkel lädt zum Bildungsgipfel nach Dresden - mitten in der beginnenden Wirtschaftskrise. Trotzdem braucht es gerade jetzt mehr Investitionen in kluge Köpfe, fordert Akademiepräsident und BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg:

 

TAGESSPIEGEL vom 18.10.2008

Bildung ist die reichste Bank

Kaum naht Deutschlands erster Bildungsgipfel, verschlingt die Finanzkrise alle Ressourcen. 

Was aber nützen volle Konten, wenn die Köpfe leer bleiben?

 

vgl. dazu:

 

ZDF-ONLINE 16.09.2008

Wohlfahrtsverbände kritisieren Elterngeld

Vielen Familien gehe es schlechter als mit dem Erziehungsgeld

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.09.2008

Mütter bezweifeln Vereinbarkeit

 

vgl. dazu:

 

 

 

DIE WELT 9. September 2008

Die großen Verlierer bei von der Leyens Elterngeld

Einkommensabhängiges Elterngeld statt Erziehungsgeld bei der Geburt eines Kindes – das ist eine der beliebtesten Reformen der großen Koalition. Doch mindestens die Hälfte der Familien profitiert nicht von der Gesetzesänderung. Vor allem Kinderreiche, Studenten und Arbeitslose bekommen weniger Geld als früher.

 (...)

 

vgl. dazu:

 

 

 

DER SPIEGEL 25. August 2008, Nr. 35

DEBATTE: Eine starke Frauenlobby verhindert, dass Jungen in der Schule besser werden

 

 

vgl. dazu:

  • HBF-Buchtip: Jungen - Das (neue) schwache Geschlecht oder Opfer eines verfehlten Erziehungs- und Bildungsideals? (25.07.08)

 

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 31.07.2008

 

Der Mythos vom Moloch

Der deutsche Staat schwächelt – der Wirtschaftsweise Bofinger warnt vor den Folgen

 

vgl. dazu:

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2008, Seite 10

 

Fremde Federn: Kostas Petropulos

Sozialpolitische Luftnummer

 

Mit der außerplanmäßigen Rentenerhöhung im Jahr 2008 und 2009 hat die Bundesregierung heftige Kritik hervorgerufen: Sie sei in ihrer Willkürlichkeit der nächsten Bundestagswahl geschuldet. Politisch brisant ist jedoch ein Vorwurf: die Verletzung der Generationengerechtigkeit...

 .....

 

Der Verfasser ist Sprecher des „Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit“.

 

REUTERS Freitag, 25. Juli 2008, 17:25 Uhr

Staat zahlt auch in diesem Jahr weniger Kindergeld

Berlin (Reuters) - Die Zahl der Kinder, für die der Staat Kindergeld bezahlt, geht in diesem Jahr weiter zurück

 

vgl. dazu:

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 18.07.2008 Meinung

Vom Extremen zur Vernunft

Das deutsche Scheidungsrecht hat jahrzehntelang unter Extremen gelitten.

Von Ursula Knapp

 

(...)

Die große Koalition, voran Justizministerin Brigitte Zypries, vollzog die Kehrtwende. Volle Erwerbspflicht ab dem dritten Geburtstag des Kindes, hieß nun das neue Extrem – mit Ausnahmeregelungen, zugegeben.

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Das Parlament Nr. 29 / 14.7.2008

 

Gastkommentar

Matthias Gierth

Familienpolitik als Arbeitsmarktpolitik

Falsche Akzente

 

 

vgl. dazu: 

 

SWR2 Wissen: Aula

Sendung am Sonntag, 22.06.2008

08.30 bis 9.00 Uhr

Jung gegen Alt

Warum das LAMENTO VOM KAMPF DER GENERATIONEN falsch ist

 

Ab 1. Juli sollen die Renten stärker als geplant steigen. Für diese frohe Botschaft muss Bundesarbeitsminister Olaf Scholz tief in die rententechnische Trickkiste greifen. Damit zieht er sich den Zorn gerade der jungen Politiker zu, die kritisieren, dass mit der Rentenerhöhung die Alten für die nächste Bundestagswahl gnädig gestimmt werden sollen. Und überhaupt: Wieder einmal müssten die Jungen für die Alten bluten, das würde den Konflikt zwischen den Generationen nur verschärfen. Tatsächlich haben sich Begriffe wie Generationenkonflikt und Jung gegen Alt in der Öffentlichkeit fest etabliert, was die Diskussion kaum weiter bringt. Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen zeigt, warum die Warnung vor dem Krieg der Generationen nur eine bequeme Angstformel ist.

 

 

 

 

WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, 10.06.2008

Was bringt das Kindergeld?

 

Berlin. Die Koalition will das Kindergeld zum 1. Januar 2009 erhöhen. Über die Art der Förderung sind sich SPD und Union allerdings noch uneins. ...

(....)°

 

Was sagen Kritiker?

°

(....) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert 210 Euro je Kind, das wären 10,5 Milliarden Euro Zusatzkosten für den Staat. (....)

(...)

Nach dem Willen der SPD soll jede Familie einkommensunabhängig vom Finanzamt einen "fixen Betrag" erstattet bekommen. Ist das gerecht?

"Nur, wenn dieser der Summe des Steuerfreibetrages von 230 Euro entspricht", sagt Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit. Außerdem .... : "Jedes Unternehmen kann die Betriebskosten in voller Höhe absetzen. Dieses Prinzip muss auch für Familien gelten."

°

 

 

Berliner Zeitung 03.06.2008

Bildung braucht mehr als Krisenmanagement

Warum Berliner Lehrer und Schüler Widerspruch gegen das Lob der Berliner Schulpolitik äußern. 

 

 

vgl. dazu:

 

 

Tagesspiegel vom 31.05.2008

Kinder in die Verfassung?

Der Schutz von Minderjährigen liegt allen am Herzen – aber über die rechtliche Basis gibt es Uneinigkeit

 

(....)

Johannes Singhammer, jugendpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, widerspricht. „Kein vernünftiger Mensch ist gegen die Feststellung der Kinderrechte.“ Die Forderung, sie ins Grundgesetz aufzunehmen, sei allerdings nicht mehr aktuell. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 1. April 2008 seien Kinderrechte einklagbar. In dem Fall eines Kindes, das den Kontakt mit seinem umgangsunwilligen Vater einklagen wollte, habe das Urteil das Kindeswohl als entscheidenden Maßstab definiert, sagt Singhammer.

„Schutz- und Pflegerechte oder auch Umgangsrechte sind zweifellos fundamental, dem Kind als politischem Akteur ist damit aber noch nicht geholfen“, erklärt dagegen Kolja Schumann von den „Falken“.

°

 

vgl. dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.05.2008 Seite 12

Spaltpilz

°

(....)Die geplante Streichung der Steuervorteile für Privatschulkosten (...) Am schärfsten getroffen wird mit der neuen Regelung wieder der Mittelstand (...) die Flucht ins Privatschulwesen (....)

 

vgl. dazu:

 

 

Berliner Zeitung 29.04.2008

Höheres Kindergeld für Kinderreiche

Familienministerin von der Leyen stellt effizientere Leistungen in Aussicht

vgl. dazu:

 

 

 

DEUTSCHLANDFUNK 28.04.2008, 23:28

"Das war der Tag"

Interview Kostas Petropoulos - Leiter Heidelberger Büro für Familienfragen 

zum Bericht des "Kompetenzzentrums für Familienleistungen"

 

 

 

SPIEGEL Online 26. April 2008

NEUE DEBATTE ÜBER VÄTERMONATE

Von der Leyen will Männer länger wickeln lassen

 

vgl. dazu:

 

Pressemeldung Paritätischer Wohlfahrtsverband 22.04.08

 

Erschütterndes Dokument sozialer Zerrissenheit

Paritätischer fordert unverzügliche Offenlegung des Armutsberichts

 

vgl. dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.04.2008

 

Weniger Stunden, weniger Lehrstoff, weniger Nachmittagsunterricht

Bayern reformiert das achtjährige Gymnasium / CSU hofft auf Schwung für die Landtagswahl im September

 

 

vgl. dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.03.08

Ministerin: Kein Geld für Edel-KitaS

Von der Leyen verteidigt Betreuungs-Pläne

 

TAGESSPIEGEL vom 20.03.2008

Unterstützung von privaten Kitas

Staatskohle für Biomöhren

Braucht die private "Luxus-Kita" mit eigenem Ponyhof wirklich einen Zuschuss vom Staat? Mit Sicherheit nicht. Die Eltern, die ihre Kinder in eine solche Einrichtung schicken können, sind auf öffentliche Förderung nicht angewiesen.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 13.03.2008 Meinung

Analyse

Biblisches Steuersystem

(...) 

Dieser internationaler Vergleich liefert ein vernichtendes Urteil nicht nur für die Steuerpolitik im engeren Sinne. Er bescheinigt der gesamten deutschen Politik: Sie gibt trotz vieler guter Vorbilder im Ausland noch immer die falschen Antworten auf die Globalisierung. (...)

(...)

vgl. dazu: 

 

"Schließlich liefern die OECD-Befunde noch eine zentrale Botschaft: Wer ein Gemeinwesen erfolgreich zerstören will, der braucht nur die schwarz-rot-grünen "Reform"rezepte anwenden!"

(aus: HBF-Aktuell: "Familienfreunde" an der Macht - (Auch) OECD-Abgabenstudie zerstört familienpolitische Mythen der Bundesregierung(en), 12.03.08)

 

DIE ZEIT, 06.03.2008 Nr. 11

Krippenkind, schlaues Kind?

 

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt vermeintlich, dass Kinder, die eine Krippe besuchten, besonders häufig aufs Gymnasium gehen. Doch die Beweislage ist dürftig

 

 

vgl. dazu: 

 

 

taz 05.03.2008

Finanzämter haken Steuererklärungen nur ab

Einige Bundesländer nehmen es mit der Steuerprüfung nicht so genau. Es fehlt an Personal und am politischen Willen

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 02.03.2008

 

Kommentar

Die Last des Gewissens

 

(...) nicht nur das sozialistische System, das dem christlich begründeten Schutz des werdenden Lebens keine Bedeutung beimaß und das Individuum der Ideologie unterordnete, sondern auch die westliche Moderne, die Erfolg materiell und beruflich definiert und die Selbstverwirklichung des Individuums zum höchsten Wert erklärt, hat eine Lebenswelt geschaffen, in der Kinder nicht wirklich willkommen sind.

vgl. dazu:

 

DIE ZEIT, 28.02.2008 Nr. 10

 

Die Legende von der Kinderlosigkeit

Wenn der Staat will, dass die Zahl der Geburten zunimmt, sollte er die Großfamilien besser fördern

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

DER SPIEGEL 25.02.08 Nr.9

Titel:

Krippe oder Mutter - wie die Herdprämie einen neuen Krieg ums Kinderwohl entfacht

 

 

(....) "Die Familienministerin hat die Qualitätsdiskussion zunächst vernachlässigt. Die zwölf Milliarden Euro, die für den Ausbau der Krippenplätze vorgesehen sind, beruhen auf Hochrechnungen der gegenwärtigen Betreuungskosten - die künftigen Plätze könnten also, wenn überhaupt, nur dieselbe Qualität haben wie die jetzigen."

 

 

vgl. dazu:

 

CDU Deutschlands 05.02.2008 | 11:19 Uhr

Pofalla: Keine Steuererhöhungen für Familien

 

vgl. dazu:

  • HBF-Lesetip: SPD-Attacke auf die Kinderfreibeträge - Oder: Mit Steuererhöhungen nur für Familien "sozialdemokratische Gerechtigkeit" herstellen (05.02.08, 9:00 Uhr)

 

 

 

 

Westfalenpost 05.02.2008

Von der "Modifizierung" des Kinderfreibetrags

 

Berlin. Der Niedersachse Wolfgang Jüttner hat es kürzlich zu einer gewissen Prominenz gebracht als aussichtsloser SPD-Kandidat im Wahlkampf gegen Christian Wulff. ...

(....)

 

Darum geht es beim Freibetrag: Wer ihn vollständig in Anspruch nehmen will, muss erst einmal soviel verdienen, dass er in entsprechender Höhe Steuern zahlt. (...) Sie haben dafür keinen Anspruch auf Kindergeld. Geringer Verdienende erhalten Kindergeld, aber keinen Freibetrag.

Regelung seit 1996

 

Seit 1996 ist das so geregelt, und es führt, wie Kritiker monieren, dazu, dass die 154 Euro Kindergeld im Monat nur dem äußeren Anschein nach eine Sozialleistung für Familien sind. Tatsächlich sei ein Großteil dieses Betrages, 80 bis 90 Euro, eine schlichte Steuererstattung, zu der der Staat ohnehin verpflichtet sei.

 

 

vgl. dazu:

  • HBF-Fakten: Das 35-Milliarden-Euro- "Kindergeldgeschenk" - Eine Lesehilfe für die Regierungsstatistik (04.02.08)

 

 

Handelsblatt 04.02.08

Gegenwind für Steinbrücks KINDERGELDPLAN

(...)

In der SPD fürchten viele gerade vor dem Hintergrund der Hamburg-Wahl, dass sich Steinbrücks Vorstoß von politischen Gegnern als Zeichen sozialer Kälte interpretieren lässt. Klaus Ernst, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, bezeichnete Steinbrück denn auch prompt als "Kindergeldräuber". Die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ina Lenke, kritisierte Steuerfreibeträge und Kindergeld als schon heute viel zu gering und forderte eine massive Erhöhung.

Auch SPD-Finanzpolitiker, die Steinbrücks Argumente vom Ziel her unterstützen, fürchten den Vorwurf der sozialen Kälte. Für die SPD sei es extrem schwierig, für Besserverdiener die Steuerfreibeträge zu erhöhen und ärmeren Familien ein höheres Kindergeld vorzuenthalten, hieß es.

 

vgl. dazu:

  • HBF-Aktuell: Koalitionen: Sogenannte Sozialdemokraten und SÜDDEUTSCHE machen Stimmung gegen notwendige Kindergelderhöhung (01.02.08)

 

 

 

Tagesspiegel vom 30.01.2008

°

Was Eltern wählen

Achtjähriges Gymnasium, Studiengebühren: In Hessen war Bildung entscheidend

 

vgl. dazu:

 

 

Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2008 , Seite 34

 

Ungeliebte Wahrheiten

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos feiern die Manager sich selbst und die Marktwirtschaft, nur wenige fordern einen sozialeren Kapitalismus - noch sind sie Außenseiter

 

 

vgl. dazu:

 

RHEINISCHER MEKUR Nr. 04/2008

Von der Leyens „zartes Pflänzchen“. 

Ein Jahr Elterngeld. Was die neue Transferzahlung bewirkt. 

 

(....)

Von einem dauerhaften Zusammenhang zwischen der neuen Familienleistung und der Geburtenrate mag daher niemand sprechen.

Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen verweist denn auch auf die Einführung des Erziehungsgeldes. Damals sei die Zahl der Geburten ebenfalls kurzfristig angestiegen. „Dass der Effekt dieses Mal langfristig sein könnte, bezweifele ich.“

(...)

 

 

2007

DIE WELT 20. Dezember 2007

Kinderrechte

Mehr Staat hilft den Kindern nicht

 Nach immer neuen Fällen von zu Tode misshandelten Kindern fordern Politiker aller Couleur mehr Einfluss für den Staat. Angela Merkel hat deswegen zu einem "Kindergipfel" gebeten. Während die Politik sich über das "Wie" des Schutzes für Kinder streitet, werden den Jugendämtern die Mittel gestrichen.

°

(...)

Jugendämter - überlastet und unterfinanziert

°

(....)

Der Staat dokumentiert jeden Tag aufs Neue, dass er mit seinen Aufgaben zum Schutz der Kinder schon heute überfordert ist“, beobachtet Kostas Petropulos vom HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO. „Deshalb ist es anmaßend, dass der Staat eine noch größere Rolle beansprucht.“

(....)

 

 

HAMBURGER ABENDBLATT 18. Dezember 2007

 

FAMILIE: MERKEL FÜR MEHR PRAKTISCHE HILFE UND GEGEN VERFASSUNGSDEBATTE

Beck: Kinderrechte ins Grundgesetz

Experte lobt Hilfsangebot für junge Mütter in Hamburger Geburtskliniken und sieht keinen Bedarf an neuen Gesetzen.

 

(....)

Kanzlerin Angela Merkel sagte dagegen, es gebe bereits den Schutz der Familie im Grundgesetz: "Wir dürfen jetzt nicht eine Theorie-Diskussion über Verfassungsrechte an die Stelle setzen, wo praktische Hilfe gefordert ist." (...)

 

 

vgl. dazu z.B. : 

  • HBF-Lesetip zu "Kinderrechte ins Grundgesetz": Kinder- und Bildungsarmut, Kindertode... - Mit noch mehr Paragraphen tatsächlich wirksamer zu bekämpfen? (03.12.07)

 

 

 

 

DIE WELT 15.12.2007, Seite 2 

DAS ELTERNGELD MACHT VIELE FAMILIEN ÄRMER

Kritiker sehen Kinderreiche und Geringverdiener als Verlierer - Von der Leyen zieht positive Bilanz

°

Berlin - Wenn es um das Elterngeld geht, gerät Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ins Schwärmen. Die neue Familienleistung sei "ein Renner" und habe die Erwartungen "voll erfüllt", bilanzierte die CDU-Politikerin am Freitag, knapp ein Jahr nach der Einführung der Lohnersatzzahlung.

(....)

Mit dem Elterngeld zielt die Große Koalition erklärtermaßen darauf ab, dass Frauen früher als bisher wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Kostas Petropulos, Geschäftsführer des Heidelberger Familienbüros, spricht vom neuen "Leitbild der betriebsfreundlichen Familie". Wer Erziehungsarbeit leiste, werde gegenüber denjenigen, die erwerbstätig seien, benachteiligt.

Auch der Münsteraner Verwaltungswissenschaftler Stefan Fuchs kommt in seiner Elterngeld-Bilanz (...)

Juristen wie der Darmstädter Familienrichter Jürgen Borchert bezweifeln, dass das Elterngeld mit dem Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes vereinbar ist. (...)

 

 

Wiesbadener Kurier, vom 14.12.2007

VERFASSUNG SOLL DIE KINDER SCHÜTZEN

Debatte über Änderung des Grundgesetzes / Ablehnende Haltung bei Unionspolitikern

°

(...)

Dennoch sind nicht alle Fachleute davon überzeugt, dass es nötig ist, das Grundgesetz zugunsten der Kinder zu ändern, (....). Das Heidelberger Familienbüro zum Beispiel nennt es ein "regelmäßig aufgewärmtes Polit-Märchen", dass Kindergrundrechte ein Mittel zur Eindämmung von Kinderverwahrlosung seien, und fordert stattdessen personelle Verstärkung der Jugendämter und eine Halbierung der Klassenstärken an Problemschulen. Auch die Kinderhilfe Direkt spricht von Jugendhilfe nach Kassenlage.

°

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.12.2007, Nr. 291 / Seite 1

Leitartikel

Spirale nach unten

 

(...)

...kommt die SPD auf ihre Forderung "Kinderrechte ins Grundgesetz!" zurück. Als ob sie dort nicht von Anfang an enthalten wären. (...)

Der SPD genügt das nicht. Ihr Vorsitzender Beck will, dass im Grundgesetz steht: "Jedes Kind hat das Recht auf eine positive Entwicklung und Entfaltung sowie auf das erreichbare Maß an Gesundheit." Das wird man beim ersten Hinsehen gewiss gern unterschreiben. Im Artikel 6 geriete dieser Satz aber sofort in Konkurrenz mit jenem im Absatz 2: "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht." Kinderrecht stünde dann unter Umständen gegen Elternrecht. Das Elternrecht aber bildet (noch) die stärkste verfassungsrechtliche Barriere gegen eine Verstaatlichung der vorschulischen Erziehung. Das eigentliche Ziel dieses Vorstoßes zur Verfassungsänderung ist deshalb, das eine durch das andere zu ersetzen - auch wenn Beck das jetzt noch nicht sagt.

(...)

 

vgl. dazu: 

  • HBF-Aktuell: Sind Elternrechte Täterrechte? - Die denkwürdige SPD-Kampagne zu mehr Kinderschutz (13.12.07)

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2007 Seite 1

Leitartikel

Unabhängige Bildungsforschung

 

(...) Bildung ist mehr als das, was Pisa misst. Die musischen Fächer werden nämlich gar nicht erfasst.

 

 

vgl. dazu: 

  • HBF-Aktuell zur IGLU-Studie: Verbesserte Leseleistungen der Grundschüler - aber auch verbesserte Bildungsqualität? (29. November 2007)

 

DIE ZEIT, 06.12.2007 Nr. 50

VOM VORBILD ZUM VERLIERER

Die Länder Skandinaviens wurden lange als Pisa-Stars gefeiert. In der neuen Studie schneiden sie nur noch mittelmäßig ab. Was ist passiert?

vgl. dazu: 

  • HBF-Aktuell zur PISA-Studie: Enttäuschung für Krippen- und Ganztagsschulfans - Familienpolitische Vorzeigeländer mit irritierenden Schwächen (04. Dezember 2007)

 

 

tageszeitung (taz) 04.12.07

Musterklage gegen Ungleichbehandlung

MUTTER KÄMPFT GEGEN ELTERNGELD

Vier Kinder, 300 Euro Elterngeld: Eine Mutter will mit einer Musterklage bis vors Verfassungsgericht ziehen. Die Leistung bevorzuge reiche Eltern, argumentiert sie.

 

 

vgl. dazu: 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.11.2007 Seite 10

CHRISTA MÜLLER: 

ERZIEHUNGSGEHALT FÜR ALLE

Damit in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, fordert Christa Müller, die familienpolitische Sprecherin der Partei „Die Linke“ im Saarland, ein „sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt“ für alle Familien.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.11.2007 Seite 12

STEUEROASEN UND SCHWARZER-PETER-SPIELE

Einige Bundesländer nehmen es mit der Steuerprüfung nicht so genau 

 

vgl. dazu: 

 

 

Junge Welt 16.11.2007

 

KINDERARMUT HAT KONJUNKTUR

Report 2007 attestiert Politik Totalversagen

 

vgl. dazu: 

 

 

Südwest Presse - 14.11.2007, Blick in die Welt

WM-Babyboom ist ausgeblieben

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 14.11.2007

 

Entspannung im Kreißsaal

 

Was hat sich das Land nicht alles einfallen lassen: Elterngeld, bessere Kinderbetreuung, sogar eine Fußball-WM. (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Die Tagespost vom 13.11.2007

 

DER GROSSE BETREUUNGSSCHWINDEL

Taktische Manöver und ideologische Vorgaben – Nur zaghaft beginnt die Qualitätsdebatte über die Krippenoffensive

 

(...)

Für absurd dagegen hält man es, zum Beispiel jetzt wieder in der „Zeit“, wenn das Geld für die Krippensubvention an die Eltern bezahlt würde. Dabei geschieht genau das in Finnland und in Frankreich (...) werden die Kinderkrippen zum unerlässlichen Bestandteil einer erfolgreichen Bildungskarriere erklärt (...) Dabei liegen, wie Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro in diesem Zusammenhang bemerkt, die „Krippenschlusslichter“ Baden-Württemberg und Bayern mit ihren PISA-Resultaten in der internationalen Spitzengruppe. Immerhin führen solche Artikel zur höchst notwendigen Qualitätsfrage in der Krippendebatte.

°

(...)

 

 

 

 

Tagesspiegel vom 01.11.2007

Auswanderung

TSCHÜSS DEUTSCHLAND

Immer mehr Bundesbürger wandern aus – weil sie im Ausland bessere Chancen für sich sehen.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

taz 23.10.07 (tageszeitung)

 

Zuwenig Geld für arbeitslose Mütter

ARBEITSAGENTUR BESTRAFT ELTERNZEIT

Mütter, die nach der Babypause den Job verlieren, erleben ein böse Überraschung: Sie erhalten weniger Arbeitslosengeld, als ihnen zustünde.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

Deutschlandfunk Mittwoch, 17.10.2007, 19.15 - 20.00 Uhr

 

Zur Diskussion

 „Politik und Zeitgeschichte im Gespräch“

Kinderglück – Karriereknick -

Geht alles gleichzeitig oder geht alles daneben?

 

Diskussionsteilnehmer:

  • Kostas Petropulos, Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit

  • Simone Schmollack, Publizistin

  • Margret Seemann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftrage des Landes Mecklenburg-Vorpommern

  • Manuela Thieme, Chefredakteurin DAS MAGAZIN

 

 

Ostsee-Zeitung 04.10.07

KINDERGLÜCK UND KARRIEREKNICK

Prominente diskutierten beim traditionellen Forum der Ostsee-Zeitung und des Deutschlandfunks kontrovers Fragen der Familienpolitik.

 Rostock (OZ) „Das Elterngeld ist familienfeindlich“, spitzt Kostas Petropulos zu. Er ist Sprecher des „Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit“......

 

 

 

Sozialticker FREITAG 21.09.07

KINDERARMUT ANPRANGERN

– aber der Kanzlerin die Bühne für eine ungestörte Polit-Schow bieten

 – Kinderrechtskampagne des Kinderschutzbundes mehr als politisch bequemer Aktivismus?

 

Der Weltkindertag ist (nicht nur) für den Deutschen Kinderschutzbund (wieder) Anlaß auf die - trotz statistisch bestätigtem Aufschwung - anhaltend wachsende Kinderarmut hinzuweisen. Völlig zu Recht verlangt er z.B. auch mehr Geld - ausdrücklich nicht nur Sachleistungen! - für alle Hartz-IV-Familien (HPL).

(....)

 

Quelle: Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)

 

 

vgl. dazu: 

 

KÖLNER STADTANZEIGER 12.09.07

 

EVA HERMAN UND DAS FAMILIENNETZWERK

 

von Stefan Sauer

°

Berlin - Plötzlich will niemand mehr etwas mit ihr zu schaffen haben. Ihr Bild von Frau und Mann sei „mit unserem nicht vereinbar“, teilt das „Heidelberger Familienbüro“ mit. Der „Familienbund der Katholiken“....

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT 08.09.07

 

Staat kassiert bei Familien ab

Höhere Mehrwertsteuer und Subventionskürzungen treffen Eltern besonders hart – FDP: Belastungen bis zu 9000 Euro jährlich

 

(...)

Die Regierung hält den Kritikern entgegen, dass das neue Elterngeld und die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit der Betreuungskosten den Fiskus jährlich rund 1,7 Milliarden Euro kosten. Doch nach Berechnungen der Familienverbände belastet allein der Wegfall (...), die Kürzung der (....), die Streichung von Familienkomponenten (...), die Kürzungen beim Kindergeld (...). Hinzu kommt die Anhebung Mehrwertsteuer, die auch nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Familien stärker belastet als die Kinderlosen.

 

vgl. dazu: 

 

DIE WELT 30.07.07 

 

HURRA, WIR VERGREISEN!

Von wegen Gerontokratie: Norbert Walter, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, erklärt, wie unser Land vom demografischen Wandel profitieren kann. Teil 1 der neuen WELT-Serie

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) 21.07.07

 

Vorbeugende Heuchelei

°

 

Das Gezetere um die Verfassung steht im Gegensatz zu permanenten Verfassungsbrüchen, die gerade auch in der Familienpolitik verübt werden.

(...)

Ein neuer Bruch steht bevor. Ministerin Ursula von der Leyen macht sich für höheres Kindergeld stark - aber nur für kinderreiche Familien. Ein-Kind-Familien sollen leer ausgehen, obwohl das der Verfassung widerspricht.

(....) Die schäbige Behandlung gerade der Familien mit mehreren Kindern hat traurige Tradition. Sie fing bei Helmut Kohl an (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

 

Sozialticker Samstag, 14. Juli 2007

Blind vor Staatsliebe?

 DGB-Vizin für Abschaffung elterlicher Wahlfreiheit und Zwangsbeglückung von Kindern bei Betreuung und Bildung

 

vgl. dazu: 

 

 

 

Die WELT 12.07.07

Besserer Schutz für Kinder geplant

Regierung will Vernachlässigung und Misshandlung durch vernetzte Projekte eindämmen

 

 

(....) Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) nannte den "Ansatz richtig, die Hürden für ein gerichtliches Eingreifen zu senken". Sie wies aber auch darauf hin, dass sich der Schutz gefährdeter Kinder nicht allein durch neue Gesetze verordnen lasse. Viel wichtiger seien ausreichende Finanzmittel bei Familiengerichten und Jugendämtern. "Im Fall Kevin hat in erster Linie das Jugendamt versagt, nicht die Gesetzgebung", sagte Leutheusser.

In der Tat hatte der Untersuchungsausschuss im Fall Kevin festgestellt, dass der Tod des Jungen "in hohem Maße auf individuelles Fehlverhalten mehrerer Beteiligter zurückzuführen" sei. Insbesondere das Sozialamt habe versagt (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hauptvorstand 11. Juli 2007, ur/kr

 

GEW: „Erzieherinnen endlich besser bezahlen!“

Tarifrunde 2008: Beruf muss attraktiver werden - ohne 100.000 neue Fachkräfte platzt „Krippenprogramm“

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

Sozialticker Samstag, 30. Juni 2007

Hauptsache Arbeit!

 

Das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit hat die letzten Meldungen zur Arbeitslosenstatistik zum Anlass genommen Kritik zu äußern. Lesen was das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit zum Thema sagt:

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

SÜDWEST PRESSE 29. JUNI 2007

 

KOMMENTAR: FACHARBEITER

AN DIE EIGENE NASE FASSEN

 

(...)°

Im Abschwung haben viele zu kurzfristig gedacht. Das rächt sich jetzt. Jahrelang standen viele Ingenieure nach dem Studium auf der Straße. (...) Ohne Zuwanderung wird es langfristig nicht gehen. Aber abgesehen davon, dass die deutsche Gesellschaft die Integration der Menschen bewältigen muss - die Arbeitnehmer fehlen in ihren Heimatländern, gerade wenn sie gut bezahlte Spezialisten sind. (....)

 

 

vgl. dazu: 

 

NET-ZEITUNG 28. Jun 2007, 17:14

 

BIOTECH-FIRMA FINANZIERTE KINDERLOSEN-STUDIE

Viele Deutsche sind aus medizinischen Gründen laut einer Studie unfreiwillig kinderlos. Pikanterweise wurde die Studie von einer Biotech-Firma bezahlt, die auf künstliche Befruchtung spezialisiert ist.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Berliner Zeitung, 29.06.2007

 

Kommentar

AUF KOSTEN DER ANDEREN

 

°

Deutschland hat nicht, was es braucht? Da weiß man, was zu tun ist: Man holt es sich von anderswo. Machen doch alle so. (...) Schön an der neu belebten Debatte um Zuwanderung ist das Eingeständnis, Migranten seien willkommen. Erschreckend ist die Schamlosigkeit des Ansinnens, Hirne aus den ärmeren Herkunftsländern abzuziehen - altbekannte postkolonialistische Plünderung also. (...)

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.06.2007

 

SCHAVANS VORSTOSS SORGT FÜR UNMUT

Kritik an Forderung nach erleichterter Fachkräfte-Zuwanderung

 

BERLIN, 26. Juni (epd). Der abermalige Vorstoß von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) für einen erleichterten Zuzug ausländischer Fachkräfte ist bei SPD und der Opposition auf Kritik gestoßen. „Es ist ein billiger Weg, einfach fertig ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland wegzuholen“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz, am Dienstag in Berlin.

(...)

 

vgl. dazu: 

 

SPIEGEL ONLINE - 17. Juni 2007

FAMILIENPOLITIK

Spart Euch die Bevormundung!

 

(....)Deutsche Politiker gestehen zwar durchaus ein, dass eine Otto-Normal-Bürgerin Kinder gebären und kompetent betreuen kann. Mit Geld umzugehen, dafür sind die Weiber aber zu dämlich. Deshalb gibt es im Familienministerium ernsthaft Pläne, sich zwar auf eine Art "Herdprämie" einzulassen - diese aber nur über Betreuungsgutscheine auszuzahlen. Nur so könne sicher gestellt werden, dass das Geld nicht für "Flachbildschirme und Playstations" ausgegeben werde, sagt von der Leyen. Mehr Frechheit ist kaum vorstellbar: Der Staat nimmt Bürgern über die Steuern Geld weg, um ihnen einen zweckgebundenen Coupon zurückzugeben. Vielleicht sollten Familien gleich ihr ganzes Einkommen vom Staat verwalten lassen? Schließlich geht auch vom restlichen Geld viel zu viel für Süßigkeiten und Playstations drauf.

(...)

 

vgl. dazu: 

 

 

DIE WELT 12.06.2007

LEITARTIKEL

Die Union sucht ein neues Familienbild

MODERN UND VERHEIRATET

(...)

SPD und Union hatten ohnehin geplant, das Unterhaltsrecht zu reformieren. Jetzt streitet die Koalition darüber, ob der Richterspruch eine vollständige Gleichstellung sämtlicher Partner mit Kindern unabhängig vom Trauschein verlangt. Die SPD, aber auch Teile der CDU wollen die Begünstigung der Ex- Ehefrauen gegenüber ledigen Partnern abschaffen. Das Verfassungsgericht fordert jedoch mitnichten eine solche Gleichbehandlung. Vielmehr unterstreichen die Richter den besonderen Schutz der Ehe im Grundgesetz.

(....) 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT 01.06.2007

 

Fraktionschef Kauder fährt von der Leyen in die Parade

Betreuungsgeld soll direkt an die Eltern gezahlt werden – Ministerin warnt vor Zweckentfremdung – Neuer „Krippengipfel“

 

....

(....) Fraktionschef Volker Kauder (CDU) stellte klar, dass das geplante Betreuungsgeld für unter Dreijährige direkt an die Eltern ausgezahlt werden soll.

(...) Vor allem die CSU lehnte die Idee der Gutscheine jedoch als „Entmündigung der Eltern“ ab. (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

F.A.Z., 16.05.2007, Nr. 113 / Seite 1

Leitglosse

ALLES NUR SCHEIN

 

G.H. (.....) Dass ausgerechnet die Finanzierungsvorstellungen der Bundesfamilienministerin für die künftigen Krippenplätze darauf beruhen, dass wegen des Geburtenrückgangs hohe Kindergeldsummen nicht abgerufen werden, ist ein Treppenwitz. Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz soll doch die Bereitschaft beflügeln, mehr Kinder zu bekommen. Tritt der Erfolg jedoch ein, dann geht die Finanzierung der Krippen flöten. (....)

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 16.05.2007

HEIDELBERGER KLEINKINDER HABEN’S GUT

°

°

Heidelberg. Geht es nach der großen Politik, so soll bis zum Jahr 2013 jedes dritte Kind unter drei Jahren einen verbindlichen Anspruch auf einen Krippenplatz haben.

(...)

Der Sprecher des Heidelberger Familienbüros kritisiert, die Bundesregierung handele nach einem "einseitigen Konzept für die betriebsfreundliche Familie". (....) Der Rechtsanspruch auf den Krippenplatz müsse ergänzt werden mit der materiellen Absicherung der Eltern. (...)

 

 

 

F.A.Z., 09.05.2007

DIE STUNDE DER WAHRHEIT

Heute trifft Frau von der Leyen den Finanzminister, um über den Krippen-Ausbau zu verhandeln 

(....)

Die "demographische Rendite" hingegen, auf die die Familienministerin setzt, ist die Einsparung, die nach ihrer Erwartung aus dem Rückgang der Kinderzahlen resultiert. Ihr Haus rechnet hier mit einem Betrag von vier Milliarden Euro. Von anderen Unionspolitikern ist diese Rechnung schon als "Vergreisungsdividende" bezeichnet worden. Auf den Vorhalt, die Rechnung setze vorweg ein Scheitern der anderen familienpolitischen Initiativen voraus,(....)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

SÜDWEST PRESSE 09.05.07

 

Thema des Tages

 

 SOZIALES / Eine Familie klagt gegen hohe Beiträge zur Renten-, Pflege- und Krankenversicherung

Ausgaben für den Nachwuchs zählen nicht

Unterhalt für Kinder soll vom Bruttoeinkommen abgezogen werden - Herbe Kritik am Gesetzgeber

 

 

vgl. dazu: HBF 12.01.07

 

taz vom 27.4.2007, 196 Zeilen

 

DIE HEILIGE FAMILIE

 

Am rechten Rand wächst der Widerstand gegen Ursula von der Leyens Pläne, die Zahl der Krippenplätze zu erhöhen. Ein Geflecht aus Familienlobbyisten, konservativen Kinderärzten, christlichen Fundamentalisten und Abtreibungsgegnern hat sich gegen die "Verstaatlichung unserer Kinder" verbündet

 

(.....) Ebenfalls mit dem Netzwerk verbandelt ist das "Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit", das seinerseits nach eigenen Angaben von 30 bis 50 Organisationen und Einzelpersönlichkeiten unterstützt wird. Einige kennt man bereits als eigenständige Unterstützer des "Familiennetzwerks".  Mitbegründer und Spiritus Rector des "Heidelberger Büros" ist der Sozialrichter Jürgen Borchert, (...)  

 

 

Badische Zeitung. 26.04.2007

"SELTSAME POSITIONSGEFECHTE IN DER FAMILIENPOLITIK.

Beim Streit um die Finanzierung der Krippenplätze geht es auch um Familienbilder und gesellschaftliche Verteilungskämpfe."

 

(....)

Sie können sich bestätigt fühlen durch eine Bertelsmann-Studie, die in diesen Tagen veröffentlicht worden ist. Danach ist in den meisten europäischen Ländern die Beschäftigungsquote der Frauen mit Kindern höher als die der Frauen ohne Kinder. In Deutschland dagegen ist es umgekehrt. (....)

 

 

Deutschlandfunkt (DLF)  INTERVIEW DER WOCHE 22.04.2007 · 11:05 Uhr

FAMILIENMINISTERIN SCHWEIGT ZUR FINANZIERUNG VON MEHR KRIPPENPLÄTZEN

 Ursula von der Leyen will erst mit Steinbrück sprechen

 

(....) Und dann muss man natürlich auch einen zweiten Blick werfen, das kann ich verstehen, auf den Vorwurf, was tun wir für Familien, wo einer zu Hause ist? Wir haben, glaube ich, die Familienleistungen, die wir für diese Familien erbringen, zu sehr versteckt, so dass die es gar nicht spüren. Wir geben 30 Milliarden Euro im Jahr aus für das Ehegattensplitting, das zum überwiegenden Teil den Einverdienerfamilien zugute kommt und die kostenlose Versicherung in der Krankheit und in der Pflege. (.....)

 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 22.04.2007

"KINDER SIND NICHT NUR EINE PRIVATANGELEGENHEIT"

Ursula von der Leyen sagt, warum bei Krippen der Markt nicht funktioniert und Konservative und Sozialdemokraten das Gleiche wollen

°

(...)

FRAGE: Soll der Staat auch die Qualität sichern?

ANTWORT: Stellen Sie sich das einmal vor - ja. Mein Staatsverständnis ist, dass die Gemeinschaft der Menschen sich gemeinsam bemüht, gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu lösen. Da ist die Frage der Qualität der Kinderbetreuung zentral. (...)

(....)

FRAGE: Sie denken an einen Krippen-TÜV?

ANTWORT: Ich will keinen Krippen-TÜV. Aber wir müssen Mindestkriterien haben,

(....)

 

 

Offenbach Post 21.04.07, Seite 2

 

"Mehr als Spielecke" – Kritik an Regierungsplänen zur Kinderbetreuung

"Qualitätsfragen sind in der Kita-Debatte nur Randthema"

 

Kostas Petropulos ..... "Bundesministerin von der Leyen will zwar die Zahl der Betreuungsplätze über den von ihr ausgemachten Bedarf erhöhen, Qualitätsfragen sind indes für sie nur ein Randthema", kritisiert der Sprecher des Heidelberger Familienbüros im Gespräch mit unserer Zeitung......

 

 

SWR2 Geld, Markt, Meinung Sendung 

Samstag, 14.04.2007, 12.15 bis 12.40 Uhr

Der ganz normale Wahnsinn

- Wie Familien Kinder und Karriere unter einen Hut kriegen

  

(....)

Bundesfamilienministerin von der Leyen möchte 500.000 neue Krippenplätze für Kinder ab einem Jahr einrichten. ....Wer soll das bezahlen?....Seit die SPD auf die Idee kam...also auf Kosten aller Familien, ist der Verteilungskampf ausgebrochen ...Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen vertritt zum Beispiel diese Position: 

"......" 

Die Schlußfolgerung....: Das ist keine Politik für Familien..., sondern eine für den Arbeitsmarkt.

(....)

 

 

Märkische Oderzeitung Montag, 09. April 2007 

FAMILIENVERBAND HÄLT GEPLANTEN KRIPPEN-AUSBAU FÜR ÜBERZOGEN

Dresden (ddp) Der Deutsche Familienverband hält die Pläne von Bund und Ländern zum Ausbau der Krippenplätze für überzogen. Wenn die Zahl bis 2013 um eine halbe Million auf 750 000 erhöht werde, gehe das weit am Bedarf vorbei, warnte der Verbandspräsident und langjährige sächsische Sozialstaatssekretär Albin Nees (...)

Allerdings sei die Betreuung im ersten Lebensjahr bereits durch das neue Elterngeld abgedeckt. Berechnungsgrundlage dürften also lediglich zwei Jahrgänge sein, betonte Nees. Bei deutschlandweit rund 680 000 Geburten im vergangenen Jahr (....)

 

 

 

Deutschlandfunk INTERVIEW 03.04.2007, 7:16 Uhr

Bild: Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen

Finanzierung des Ausbaus der Kleinkinderbetreuung noch offen

ALTHAUS: NEUE LÄNDER DÜRFEN NICHT BENACHTEILIGT WERDEN

 

Moderation: Jürgen Liminski

 

Der Streit in den Bundesländern über die Finanzierung des geplanten Ausbaus der Kleinkinderbetreuung geht weiter. Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus sagte, bei den Kosten stünden Länder und Kommunen in der Verantwortung. Falls es zusätzliche Mittel des Bundes geben sollte, müssten auch die neuen Länder entsprechend partizipieren.

(....)

Jürgen Liminski: Herr Althaus, für jedes dritte Kind ein Krippenplatz. Das bedeutet, dass bis 2013 rund 650.000 Krippenplätze zur Verfügung stehen sollen, denn 2005 wurden 86.000 Kinder geboren. Nach den Berechnungen der Demographen dürften es in sechs Jahren etwa 650.000 sein. Das sind also 100.000 weniger, als von der Bundesministerin als Zielmarke genannt. Ist der Bedarf überhaupt richtig gerechnet?

Althaus: Wir müssen von der heutigen Demographie ausgehen. Leider ist die Geburtenzahl deutlich gesunken. Ich glaube also, dass es nicht in der Größe notwendig ist, Krippenplätze zu schaffen. Das muss noch mal genau nachgeprüft werden. Ich denke das Ziel von 250.000 bis zum Jahr 2010 und dann möglicherweise noch 100.000 mehr würde auch ausreichen. (....)

 

Deutschlandfunk 19.03.2007, 23:47 Uhr

"Das war der Tag"

Moderator: Wolfgang Koczian

Interview Kostas Petropoulos, Heidelberger Büro für Familienfragen zum Buch "Wir müssen unser Land für die Frauen verändern" 

- Maria von Welser im Gespräch mit Ursula von der Leyen

 

TAGESSPIEGEL 16.03.07

 

POSITIONEN

Hurra, wir schrumpfen?

Der deutsche Kindermangel wird der Welt nicht helfen

Von Kostas Petropulos (Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen)

 

SÜDWEST PRESSE ULM 16.03.07 , VIERTE Seite

THEMA DES TAGES: 

Streit um Kinderbetreuung

Politik und Gesellschaft streiten: Braucht Deutschland mehr Betreuungsplätze für Kinder - und wer soll das bezahlen? Wir beschreiben, wie verschiedene Familien den Alltag mit Job und Nachwuchs meistern. Ein Experte fordert ein Erziehungsgehalt...

 

(....) 

INTERVIEW: Keine Wahlfreiheit

Eltern können nicht frei entscheiden, ob sie ihr Kind zu Hause betreuen oder in eine Krippe geben, sagt Kostas Petropulos, Sprecher des unabhängigen "Heidelberger Büros für Familienfragen". Die finanzielle Misere der Familien zwingt oft beide Elternteile in die Berufstätigkeit......

 

 

 

ZDF "Heute Journal", Sendung vom  05.03.07, 21:45 Uhr

Thema: Ausbau der Kinderbetreuung

Familienförderung: 
Warmer Geldregen für Familien?

 

Das Heidelberger Büro für Familienfragen macht eine andere Rechnung auf.

 

 

 

 

Heilbronner Stimme 02.03.2007

 

„Fremdbetreuung“ ist für viele Eltern ein Schimpfwort

Der Streit um mehr Krippenplätze zeigt den Mentalitätsunterschied zwischen Deutschen und Franzosen

 

(....)

Berliner Rotstift

 

Auf der anderen Seite soll nicht unerwähnt bleiben, dass von den Familien auch kräftig zurückgefordert wurde. Zu den erst ein Jahr zurückliegenden Rotstift-Aktionen gehört die Streichung der Eigenheim-Zulage, die Kürzung der Pendlerpauschale, die Kappung des Kindergelds ab dem 25. Lebensjahr und die dreiprozentige Mehrwertsteuererhöhung. Das HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO kommt auf kinderbedingte Mehrkosten von über zehn Milliarden Euro. Dem stehen die bessere steuerliche Anerkennung von Kinderbetreuungskosten und das neue Elterngeld von rund 1,5 Milliarden Euro gegenüber. Fazit der Experten des Familienbüros: „Ein sattes Minus für alle Familien.“ (...)

(....) Familienpolitik in Deutschland zunehmend als Wirtschaftspolitik denn als Fürsorgemaßnahme betrieben wird. „Es geht schlicht um mehr Nachschub für den Arbeitsmarkt“, sagt der Sprecher des Familienbüros, (....)

 

Deutschlandfunk, 26.02.2007

 

"Das war der Tag"

Jürgen Zurheide im Interview mit

Kostas Petropulos, Leiter Heidelberger Büro für Familienfragen 

über das SPD-Konzept zur Finanzierung des Krippenausbaus

Sendezeit 23:16 Uhr, Länge: 07:04 Minuten

 

WDR-5/NDR-Info 25. Februar 2007

"Mittagsecho" (am Sonntag), 13:10-14:00 Uhr

 

Nach der Kritik von Bischo Mixa:

Der Streit um die richtige Familienpolitik geht weiter

Evelyn Noll im Interviews mit

  • Joachim Herrmann, Chef der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag

  • Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

 

taz vom 24.2.2007, S. 3,

 

DER KITA-STREIT: WIE VON DER LEYEN DIE CDU ZERLEGT

 Äußerlich und von ihrer Biografie her ist Ursula von der Leyen die Inkarnation des konservativen Frauenbildes. Doch wieder hat sie den Schafspelz abgelegt und sich als Revolutionärin gezeigt. Wie schon beim Elterngeld: Die Union findet einfach kein Mittel gegen ihre eigene Familienministerin

Die Jeanne d'Arc der Union

Nur einer siebenfachen Mutter kann es gelingen, die Republik vom konservativen Frauen- und Familienbild zu befreien

 

 

vgl. dazu folgenden HBF-Meinungsbeitrag im TAGESSPIEGEL (Berlin) vom 20.02.07

 

 

SÜDWEST PRESSE 23. FEBRUAR 2007

Im Brennpunkt:

PARTEIEN / DIE UNION RINGT UM IHRE FAMILIENPOLITIK

EIN KAMPF UM LEBENSENTWÜRFE

Von der Leyen bleibt bei ihrer Reformoffensive - Merkel wartet noch ab

 

Die einen fürchten um die Stammwähler, andere wollen die Partei für junge Frauen öffnen. Schon tobt in der Union ein Kampf um das Familienbild. Dabei muss sich auswirken, dass drei Frauen die CDU in der Regierung vertreten, die für unterschiedliche Lebensentwürfe stehen.

(....)

Auch die breite Öffentlichkeit betrachtet die Ministerin noch mit kritischen Augen. So weist Kostas Petropulos vom "Heidelberger Familienbüro" auf eine repräsentative Umfrage unter Müttern hin, bei der weniger als 13 Prozent erklärten, die Lebens- und Arbeitsweise von der Leyens habe etwas mit dem Alltagsleben der Durchschnittsdeutschen zu tun. 80 Prozent bestritten, die CDU-Politikerin gebe ein Vorbild für Frauen ab.

(....)

 

STERN Online 23. Februar 2007

Kinderbetreuung

SPD spielt Kassenwart für CDU-Heilige

 

taz vom 23.2.2007, S. 6

 

DIE SOZIS WOLLEN IN DIE KITA-SHOW

SPD-Chef Beck wirft Familienministerin von der Leyen Ahnungslosigkeit vor: "Heilige Johanna der Kinderbetreuung ohne Schwert". Muss Grundgesetz korrigiert werden, damit Bund, Länder und Gemeinden 750.000 Kitaplätze aufbauen können?

 

 

vgl. dazu folgenden HBF-Meinungsbeitrag: 

TAGESSPIEGEL BERLIN 20.02.2007

 

POSITIONEN

DIE LEGENDE VON DER HEILIGEN URSULA

Familienfreundlich? Von der Leyen nimmt Kindern Milliarden weg

Von Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen.

 

dpa (Bundesdienst ) 18.02.07

Familie/Kinder

dpa-Gespräch:

Familienbüro kritisiert von der Leyen:  «Nachschub für Arbeitsmarkt»

°

Tübingen (dpa/lsw) - Familienpolitik wird in Deutschland nach Ansicht des Heidelberger Familienbüros nahezu ausschließlich als Wirtschaftspolitik verstanden.(...)

 

FOCUS Nr. 8 vom 17. Februar 2007

 

Förderung

DIE GROSSE MOGELPACKUNG FÜR FAMILIEN

Eltern müssen beim Elterngeld und bei den Betreuungskosten aufpassen

 

(....) „Dem Recht auf die dreijährige Elternzeit wird damit BEI VIELEN FAMILIEN die wirtschaftliche Grundlage entzogen“, kritisiert der Sprecher des Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos...(....).

 

 

Handelsblatt/Wirtschaftswoche Online 17.02.2007

Immer mehr CDU-Politiker unterstützen von der Leyen

Streit um die Familienpolitik» Die Liste der CDU-Prominenten, die Ursula von der Leyen Rückendeckung geben, wird immer länger. Die Bundesfamilienministerin will die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder erhöhen – was nicht nur in der CDU auf Widerstand stößt.

°

HB BERLIN/TÜBINGEN. Für ihre Position sprachen sich CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, Hessens Ministerpräsident Roland Koch, die frühere Bundestagspräsidentin und Familienministerin Rita Süssmuth (beide CDU) und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Friedbert Pflüger aus. (....)

(.....)

Das HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO kritisierte hingegen von der Leyen. Familienpolitik werde in Deutschland nahezu ausschließlich als Wirtschaftspolitik verstanden, sagte Sprecher Kostas Petropulos der Agentur dpa in Tübingen..... Das habe auch die Unicef-Studie zur Situation der Kinder kürzlich erneut unterstrichen, in der Deutschland im internationalen Vergleich nur einen mittleren Platz einnimmt.

 

DPA (Bundesdienst) 17.02.2007 09:53 MEZ

STREIT UM DIE FAMILIENPOLITIK DER UNION

Berlin (dpa) - Im Streit um die Familienpolitik der Union hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen Rückendeckung von prominenten CDU-Politikern bekommen.

Für ihre Position sprachen sich CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, Hessens Ministerpräsident Roland Koch, die frühere Bundestagspräsidentin und Familienministerin Rita Süssmuth (beide CDU) und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Friedbert Pflüger aus. (.....) 

Das HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO kritisierte von der Leyen. Familienpolitik werde in Deutschland nahezu ausschließlich als Wirtschaftspolitik verstanden, sagte Sprecher Kostas Petropulos in einem dpa-Gespräch in Tübingen. «Es geht schlicht um mehr Nachschub für den Arbeitsmarkt.» Die Interessen der Kinder kämen dabei zu kurz. Die Politik fördere einseitig Familien, in denen beide Elternteile arbeiten wollen.

 

 

WDR-5/NDR-Info 16. Februar 2007

"Mittagsecho", 13:35 Uhr

 

Familienkrach in der Union:

Der Streit um die richtige Familienpolitik

Andrea Oster im Interview mit

Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

 

 Heidelberger Familienbüro 15. Februar 2007

Überraschende Erkenntnis:

Chefberater der Regierung(en) Hans Bertram kritisiert arbeitsmarktfixierte Familienpolitik!

 

SCHWERINER VOLKSZEITUNG Montag, 12. Februar 2007

Der Elterngeld-Flop

Wenige Anträge / Familien sind die Leidtragenden

„Lügen haben kurze Beine, Krenz zeig mal deine“ – so skandierten Bürgerrechtler in der auslaufenden DDR. Man könnte den Spruch auch auf heute anwenden und den Namen des letzten Parteichefs durch andere ersetzen, etwa Ursula oder Angela. Es spricht sich rum, dass die Familienpolitik dieser Regierung ein Betrug an den Familien, eine Politik mit dem alten DDR-Stempel ist. Symbolhaft steht dafür das Elterngeld. Es ersetzt das Erziehungsgeld und wird als große Errungenschaft gepriesen. Aber es verkürzt die Dauer und den Umfang des früheren Erziehungsgeldes und favorisiert die außerhäuslich Erwerbstätigen.

Ein Schlag ins Gesicht für Mütter, die selbst erziehen Es kostet die Regierung etwa 1,4 Milliarden, gleichzeitig zieht man den Familien zehn Milliarden aus der Tasche, indem man die Eigenheimzulage streicht, die Mehrwertsteuer erhöht, die Pendlerpauschale kürzt und das Kindergeld um zwei Jahre verringert. (....- vgl. dazu HBF Pressemitteilung vom 11.01.06)

 

OFFENBACH POST 23.01.07, Seite 1

Jüngere legen beim Sozialsystem immer mehr drauf

Studie: Generationenvertrag funktioniert nicht mehr

°

(....) Oberender sagte auf Anfrage unserer Zeitung: „Die Politik muss es in die Hand nehmen, sich vom Umlageverfahren zu verabschieden. (....)

Heftige Kritik an der Studie kommt dagegen vom Heidelberger Familienbüro. „Das kleine Renten-Einmaleins ist weiterhin unbekannt“, erklärt Sprecher (...)

(...

Kommentar und

Analyse Seite 2

 

Seite 2:

Zweifel am Generationenvertrag: Wissenschaftler legen brisante Studie vor:

Jahrzehntelang gezahlt, aber im Alter der Verlierer?

Abschied vom Umlagesystem gefordert / "Kinderlose zerstören Fundament

°

(.....) So würdigte Sozialminister Franz Müntefering das heutige Rentensystem zum 50. Jahrestag seines Bestehens als „Meilenstein“. (....) Nachdenklicher der Einwurf des Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Minister unter Kanzler Helmut Schmidt. (....) 

Um einen Systemwechsel hin zu Versicherungen mit Kapitalrücklagen kommen wir nicht herum“, meint der FDP-Bundestagsabgeordnete Daniel Bahr. Auch Oberender setzt sich vehement für den Abschied vom Umlagesystem ein. (....)

Das Heidelberger Familienbüro sieht andere Knackpunkte. Denn die Funktionsfähigkeit des Rentensystem sei eng an „mehr Nachwuchs“ gekoppelt. Sprecher (...) hatte der kinderlose Vordenker unseres dynamischen und umlagefinanzierten Rentensystems Wilfrid Schreiber bereits 1955 neben der neuen Alters- auch eine Kindheitsrente verlangt. Finanziert von den Kinderlosen, die durch den (freiwilligen oder unfreiwilligen) Verzicht auf eigene Kindererziehung das Fundament der umlagefinanzierten Rente zerstören.“

 

 

 

 

 

ZDF-Online 18.01.2007

2030 - Aufstand der Alten

"Eines der größten Probleme unserer Zeit" 

Chefredakteur Brender und Sozialwissenschaftler Hamburger im Chat  am 18.01.2007 um 21.45 Uhr

 

(....)

Reaktionen aus der Politik

Nach Ausstrahlung der ersten von drei Folgen sprach Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch in Berlin von einem "sehr düsteren und beklemmenden" Szenario. Die Senioren-Union der CDU befand das Format als überfällig. Die Deutsche Hospiz-Stiftung sieht in dem ZDF-Film eine "durchaus ernst zu nehmende Tendenz". Forscher mahnten, die ältere Generation mehr in die Gesellschaft zu integrieren. Von der Leyen plädierte für einen besseren Zusammenhalt der Generationen. Im ZDF sagte sie, man habe das Problem der alternden Gesellschaft "zu lange weggeschoben".

Das Heidelberger Familienbüro (HBF) kritisierte die Doku-Fiction allerdings als realitätsfern. Sie lasse außer Acht, dass nach 2010 die über 50-Jährigen die Mehrheit der Wähler stellten. Diese könnten die Politik zu Lasten von Familien gestalten. Eltern mit zwei und mehr Kindern würden beim aktuellen Wahlrecht schnell in eine Minderheitenposition geraten, so das HBF. Das Familienbüro forderte daher ein Familien- oder Kinderwahlrecht nach dem Vorschlag der ehemaligen Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD).

 

(.....)

 

WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG 18.01.07, Kommentar

Diskussion um Kinderwahlrecht:

Viele Haken

(....) Während aber die Senioren das Recht haben, sich mit ihrer Wählerstimme an politischen Entscheidungen zu beteiligen (weshalb die ZDF-Schreckensdoku "Aufstand der Alten" eine Fiktion bleiben wird), sind Kinder auf das Wohlwollen der regierenden Parteien angewiesen. (....)

 

 

 

Hessischer Rundfunk, HR3 extra, 4. Januar 2007, 12:10 Uhr

Ist das Elterngeld verfassungswidrig?

Ariane Wick im Interview mit

Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen (HBF)

 

2006

DIE ZEIT, 28.12.2006 Nr. 01, Wirtschaft 

ARGUMENT

Rechnen, bis es passt

Die Bundesregierung manipuliert das Existenzminimum – zum Schaden aller Steuerzahler 

 

.....viele Transferzahlungen an Familien wären überflüssig, wenn endlich die Politiker die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erfüllen würden....

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Wirtschaft 23.12.06

  Die Familie

Zu Weihnachten steht bei den Deutschen die Familie hoch im Kurs. Doch ansonsten werden Familien sträflich benachteiligt.

 

(...) Andererseits hat sich in denselben 40 Jahren, in denen sich die Geburtenzahl fast halbiert hat, der Anteil der Kinder in der Sozialhilfe versechzehnfacht. Je weniger Kinder geboren werden, desto mehr geraten in Armut. Selbst ein durchschnittlicher Facharbeiterhaushalt mit zwei Kindern und einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro brutto liegt netto 1400 Euro unter dem steuerlichen Existenzminimum. (...)

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 16.12.2006. Seite 7

 

 

STANDPUNKTE:

Kitas statt Kindergeld?

GERECHTIGKEIT À LA SPD

VON KOSTAS PETROPULOS

(Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit, HBF)

 

 

WIESBADENER KURIER 16.12.06

 

GELD FÜR FAMILIEN WIRD NEU VERTEILT

Ministerin stellt ihre Beratergruppe vor / Experten warnen vor Augenwischerei

(...)

Das Vorhaben, das von der Leyen gestern in Berlin offiziell vorstellte, hat bereits Misstrauen ausgelöst und Kritik auf sich gezogen. "Wohlklingende Politrhetorik", urteilte gestern das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit. Dahinter stehe der Entschluss, "familienpolitische Vorhaben künftig im Wesentlichen durch Umschichtungen zwischen den Familien, also Einschnitte bei einem Teil der Familien, zu finanzieren. Exemplarisch für diese Denkweise sei auch der SPD-Vorschlag, auf Kindergelderhöhungen zu verzichten, um die Betreuung der Kleinsten in Kindertagesstätten ausbauen zu können.

Auch der Darmstädter Sozialrichter und renommierte Familienexperte Jürgen Borchert warnt davor, Eltern mit älteren gegen Eltern mit jüngeren Kindern auszuspielen. (...)

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 49, 07.12.2006

ZWISCHENRUF  / DIE POLITIK MUSS HANDELN

Höchste Zeit für eine „Familienwirtschaft“

KOSTAS PETROPULOS

 

 

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 47, 23.11.2006

KINDERGELD

KEINE KÜRZUNG!

Kostenlose Kindergärten sind richtig. Aber nicht nur Eltern sollten dafür bezahlen.

 

DIE WELT 21.11.2006

Familienpolitik

KULTURKAMPF UMS KINDERGELD

Fünf Euro weniger Kindergeld würden ein kostenloses Kindergartenjahr finanzieren. Die Wirtschaft findet das gut. Doch armen Eltern würde das nichts bringen. Und Familienverbände fürchten um die Wahlfreiheit.....

°

Von Dorothea Siems

°

(....)

Das Heidelberger Familienbüro weist auf fragwürdige Verteilungswirkungen einer solchen Umschichtung hin: Unter dem Strich würden arme Eltern und die Eltern mit Kindern über sieben Jahre schlechtergestellt, um den kostenlosen Kindergarten für alle anderen Eltern, also auch für Gutverdiener, zu finanzieren.

(...)

 

 

Deutschlandfunk 20.11.2006 23:24

Das war der Tag:

"Kindergeld für kostenlose Kitas?"

Interview mit Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Familienbüros

 

 

TAGESSPIEGEL BERLIN 15.11.2006

KINDER FINANZIEREN KINDER

Klingt gut, ist aber falsch: der SPD-Plan für kostenlose Kitas in ganz Deutschland

 

Von Tissy Bruns

 

NEUES DEUTSCHLAND 15.11.06, Kommentar

Von wegen kostenlos

Von Michaela von der Heydt

 

Mit dem Versprechen, kostenlose Kitaplätze einzuführen, lässt sich gut auf Stimmenfang gehen. ....

 

 

STUTTGARTER ZEITUNG, Samstag, 28. Oktober 2006, Seite 2

Kinderfreibetrag bleibt

Steinbrück und von der Leyen über Existenzminimum einig

 

BERLIN (kna). Der Kinderfreibetrag soll nach Plänen der Bundesregierung bis 2009 gleich bleiben. Darauf haben sich das Familien- und das Finanzministerium verständigt.

 

Wie das Finanz- und das Familienministerium am Freitag mitteilten (....)

Das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF) verlangte hingegen eine Erhöhung des Freibetrags. Es verwies auf steigende Belastungen für Familien. In mehreren Ländern seien die Kosten von Kitas, Schulmaterial und Schulbeförderung gestiegen. Dazu kämen die höheren Energiekosten und die für 2007 geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozent.

 

 

Deutschlandfunk (DLF):

Wirtschaft und Gesellschaft, 29. September 2006

17:05-17:30 Uhr

Moderation: Theo Geers

Ein Gerspräch über das neue Elterngeld mit

Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (Tübingen)

 

ideaSpektrum 30/2006

Was eine Mutter tatsächlich

leistet und was sie kostet

Was das Heidelberger Büro für Familienfragen & soziale Sicherheit festgestellt hat

 

 

AKTION Mensch, Das GESELLSCHAFTERTAGEBUCH; 2. Juili 2006, 10:00 Uhr

 

Das neue Elterngeld – ein familienpolitischer Quantensprung?

 

Kostas Petropulos, Sprecher und Mitbegründer des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF) 

 

Lobeshymnen auf die eigene Arbeit sind der übliche Verhaltensreflex jeder Regierung. Allerdings war er selten so verfehlt wie beim neuen Elterngeld, das es ab 2007 geben soll. So feierte die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen dieses Vorhaben letzte Woche im Parlament als familienpolitischen "Quantensprung". (...)

 

 

DIE WELT 29.06.2006

Leitartikel: Besser für Eltern und Kind

Lob des "Familiensplitting"

von Konrad Adam

(...) daß sich der Polemik gegen das Familiensplitting aber auch nominell familienfreundliche Organisationen wie das Familiennetzwerk oder das Heidelberger Familienbüro angeschlossen haben, nimmt denn doch Wunder. (...)

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 25, 22.06.2006

 

FAMILIE / Angela Merkel will ihre Partei „modernisieren“. Doch sie kann sich nicht durchsetzen

ENTLASTEN DURCH BELASTEN

Mehr Geld für Kinder und weniger für Ehepaare, so lautet der Vorschlag. Die CSU läuft dagegen Sturm. Für sie soll es beim alten Splitting bleiben.

 

Hartmut Kühne

 

(....)

Kostas Petropulos, Experte des Heidelberger Familienbüros, meint, die Diskussion um das Splitting solle nur ablenken: „Die Große Koalition hat in letzter Zeit Familien massiv belastet, so durch die Mehrwertsteuererhöhung und die Abschaffung der Eigenheimzulage. Das könnte ein Familiensplitting nicht wettmachen.“ Die CDU habe im vergangenen Bundestagswahlkampf versprochen, den steuerlichen Freibetrag pro Kind auf 8000 Euro zu erhöhen. Aber daran will Angela Merkel jetzt nicht mehr erinnert werden.

 

 

 

WDR-5, NDR-InfoRadio 19.06.06, "Mittagsecho" 13:10 Uhr

 

Moderator: Holger Beckmann

 

Zur neuen Diskussion über das Ehegattensplitting

ein Live-Interview mit

Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen (HBF)

 

 

Bonner Generalanzeiger Lokales 09.06.06

 

Kein Weg aus der Nachwuchskrise

Beim Frühjahrsforum des Peter-Joerres-Gymnasiums zusammen mit dem Lions Club und Bürger diskutieren Experten und Bürger kontrovers über Erziehung, Beruf und Perspektiven für Familien

 

Von Christine Schulze

 

KREISSTADT. Schätzt und fördert der Staat Kinder als potenzielle Retter der sozialen Sicherungssysteme? Oder sind die Kleinen an erster Stelle Bereicherung für ihre Eltern und die Gesellschaft? Mit Fragen zur Familienpolitik befasste sich das Frühjahrsforum, zu dem das Peter-Joerres-Gymnasium zusammen mit dem Lions Club Bad Neuenahr ins Foyer der Schule eingeladen hatte. Unter der Moderation von GA-Chefredakteur Joachim Westhoff entwickelte sich eine lebhafte, teils kontrovers geführte Diskussion, in der sich die Bandbreite des Themas abzeichnete, aber kein überzeugender Weg aus der Nachwuchskrise.

"Nebensache Kinder? Warum die Familienpolitik die Nachwuchskrise verschärft", hieß das vom Referenten Kostas Petropulos provokativ formulierte Thema. Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, wies den Denkansatz zurück, dass immer weniger Kinder geboren werden, weil Betreuungseinrichtungen fehlen, Mütter kaum Möglichkeit haben, Beruf und Familie zu verbinden. Ostdeutschland habe trotz hervorragender Betreuung sehr wenig Nachwuchs. Beim Vergleich mit Nachbarländern zeige sich, dass auch die einfache Formel Kinder oder Karriere nicht zutreffe.

(....)

"Mit Blick auf die Kassenlage der öffentlichen Hände ist das nicht möglich", erwiderte der Sozialdemokrat Bernd Lang (MdL) als Ko-Referent. (...)

(....)"Die Politik soll Rahmenbedingungen schaffen, damit Eltern frei entscheiden können", forderte eine Teilnehmerin. "Wer will denn noch Kinder bekommen, wenn sie in der Diskussion immer nur zusammen mit Rente, Pflege, Füllen der Sozialkassen genannt werden", protestierte eine Mutter. (...)

 

 

 

NEUES DEUTSCHLAND 02.06.2006, Seite: 2 

 

Kindergeld nur bis 25

Proteste gegen Absenkung der Altersgrenze

Mit dem geplanten Steueränderungsgesetz zeigt die Bundesregierung, dass Familienpolitik keine Priorität hat.

 

Berlin (ND-von der Heydt). Nicht nur Pendlerpauschale und Sparerfreibetrag sollen ab 2007 gekürzt werden. Auch Eltern werden zur Haushaltssanierung herangezogen. Der Plan, das Kindergeld nur noch bis zum 25. Lebensjahr zu gewähren, stößt bei Opposition und Verbänden auf scharfe Kritik.(....)

Als Gebärprämien-Politik verurteilte Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familien und soziale Sicherung die Politik der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Dafür gebe es Elterngeld und auch Kitaplätze. Aber ab dem 6. Lebensjahr stiegen die Kosten zunehmend für zwei Jahrzehnte an. Und gerade hier werde das Kindergeld gekürzt. Zudem würden Eltern durch die »Kürzungsarie« wie die wegfallende Eigenheimzulage und die Erhöhung der Mehrwertsteuer besonders belastet. Wo die Priorität der Regierung läge, zeige die geplante Entlastung der Unternehmen um rund zehn Milliarden Euro, sagte Petropulos.

(...)

   

 

 

Allgemeine Zeitung Mainz / Wiesbadener Kurier 02.06.06

 

Thema des Tages

 

„Sparschweine“ oder „Melkkühe“?

Was der Staat für die Förderung der Familien ausgibt, und wo er sich das Geld wieder holt

 

(....)Als „hochwissenschaftlichen Unsinn“ rügte das Heidelberger Familienbüro die Rosenschon‘ sche Zahl von 240 Milliarden Euro und bemängelt neben anderem die Einrechnung des gesamten Ehegattensplittings, des im Kindergeld versteckten Steuerrückzahlungsanteils und einen zu hohen Betrag für die Anrechnung der Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung. Ein Argument zieht sich dabei durch sämtliche kritischen Betrachtungen der staatlichen Leistungen für Familien: nämlich dass Familien ihre Förderung aufgrund der Steuer- und Beitragszahlungen der Eltern zu einem Großteil selbst finanzieren – laut Familienbericht zu gut zwei Drittel des ausgeschütteten Betrags.

(...)

 

 

OFFENBACH POST 5. Mai 2006, Seite 1

 

Mutter müsste 104.094 Euro im Jahr verdienen

Verband: Familienarbeit aufwerten

 

Offen bach (psh) .Wie viel wäre die Arbeit einer Mutter und Hausfrau wert, wenn sie ein Gehalt bekommen würde? Mitarbeiter der US-Internetseite "salary.com" haben es errechnet: Die Arbeit einer Hausfrau ist demnach vergleichbar mit der eines Werbemanagers, Marketingchefs oder Richters.

(....) Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen erinnert daran, dass jeder Ganztags-Krippenplatz mit 1 000 Euro im Monat vom Staat subventioniert wird. Er gibt zu bedenken, dass es ungerecht sei, Vollzeitmüttern bzw. -vätern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, dieses Geld vorzuenthalten.

Analyse Seite 2

 

 

SEITE 2, KOMMENTARE

Belastungen für Familien

Ehrliche Politik gefordert

 

Von Peter Schulte-Holtey

 

(...)Als wolle man die beschlossenen Vergünstigungen sogleich wieder zunichte machen, enthält der Koalitionsvertrag Vereinbarungen, die eben jene positiven wirtschaftlichen Perspektiven von Familien schmälern. Da ist vor allem die Mehrwertsteuererhöhung. Das Kindergeld soll ab 2007 nur noch bis zum 25. Lebensjahr (bislang 27 Jahre) gezahlt werden. Und die steigenden Energiepreise sind in jeder Haushaltskasse spürbar.

Es darf nicht verschwiegen werden, dass Mehrbelastungen jetzt vor allem Eltern treffen. An der Lebenswirklichkeit von Familien gehen die politischen Beruhigungserklärungen vorbei, staatliche Hilfen auf die Gründungsphase zu konzentrieren. Kinder brauchen nicht nur in den ersten Monaten ihres Lebens eine wirtschaftlich solide Basis, sondern mindestens zwei Jahrzehnte. Ministerin Ursula von der Leyen hat die Familienpolitik vom Schattendasein befreit. Sie muss jetzt aber auch beweisen, dass sie es ehrlich meint - mit einer Wende in der Familienförderung. Derzeit versickert einfach zu vieles wirkungslos.

 

Dienstag, 02. Mai 2006, 17.10 & 22.10 Uhr 

(3. Mai 14:10 Uhr)

2 + 4 Der n-tv Talk:

Steuern kassieren, den Eltern spendieren: 

Merkels neue Gerechtigkeit

Es herrscht Einigkeit quer durch die Parteien: in Deutschland werden erst dann wieder mehr Kinder geboren, wenn junge Menschen stärker darauf vertrauen können, daß Familie und beruflicher Erfolg sich nicht gegenseitig ausschließen. Intensiv wird um Lösungen gerungen, die sowohl den Ansprüchen einer sich rapide wandelnden Wirtschaft als auch dem Wunsch nach Kindern gerecht werden. Doch eins steht fest: ob Elterngeld oder mehr Kitaplätze - den Staat wird es Milliarden kosten. Ist die Politik der gezielten finanziellen Förderung der einzelnen Familie gescheitert? Oder ist sie bisher nur falsch angepackt worden? Ist es sinnvoll, mit dem Elterngeld die traditionelle Rollenverteilung aufweichen zu wollen? Darüber möchten wir diskutieren. Mit:

  • Katherina Reiche, CDU, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, 

  • Krista Sager, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von von Bündnis 90/Die Grünen im BundestagCDU bzw. den Grünen, und 

  • Tissy Bruns, Leiterin der Parlamentsredaktion des Berliner Tagesspiegels

  • Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF)

(...)

 

 

SÜDWEST PRESSE, vom Samstag 29. APRIL 2006

Fremde Federn: KOSTAS PETROPULOS

Exportweltmeister erzeugt Kindermangel

Die Botschaft des neuesten Familienberichtes: Das Land leidet an Kindermangel, weil die deutschen Mütter nicht ausreichend erwerbstätig sein können. Mit einem Elterngeld und einer flächendeckenden öffentlichen Ganztagsbetreuung wäre die wichtigste Kinderbremse beseitigt.

Die genaue Durchsicht des 600-Seiten Berichtes legt allerdings ein anderes Erklärungsmuster nahe: Es ist die extreme

.....

 

Kostas Petropulos ist Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit.

 

BERLINER ZEITUNG Donnerstag, 27. April 2006

Kommentar

Doppelte Lottchen

Von Arno Widmann

 

Einhundertundfünfzig Milliarden Euro, so erklärte uns im jüngsten Bericht das Familienministerium gebe der Staat für Familienförderung aus. Heute melden sich der Familienbund der Katholiken und das HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN und erklären diese Zahl für falsch. (...)

 

LAUSITZER RUNDSCHAU 26.04.2006, Seite 1

„Familien werden

systematisch getäuscht”

Heidelberger Experte übt heftige Kritik an Regierungspolitik

 

BERLIN. Als „verheerende Desinformation“ hat der Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit, Kostas Petropulos, in einem RUNDSCHAU-Interview die Familienpolitik der Bundesregierung kritisiert 

(....)

 

Fortsetzung Seite 5

«Kinder sind das größte Armuts- und Berufsrisiko»

Deutsche Frauen sind weniger berufstätig als andere Europäerinnen und verbringen dennoch nicht mehr Zeit mit ihren Kindern, heißt es im Familienbericht der Bundesregierung. Die RUNDSCHAU sprach darüber mit Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit. Der sagt: «Kinder sind in Deutschland das größte Armuts- und Berufsrisiko.»

(...) 

 

 

 

WDR-5 Sendung vom 01.04.2006, 11:05 Uhr

"Hallo Ü-Wagen":

Papa ist der Beste! Elternzeit für Männer

Live und öffentlich aus Gütersloh, Berliner Platz

 

Zwei Monate, in denen sich Väter um ihre Kinder kümmern sollen, erhitzen die Gemüter. Familienministerin von der Leyen will nämlich das alte Erziehungsgeld von 2007 an durch Elterngeld ablösen. Es soll knapp 70 Prozent des Nettoeinkommens mit einer (....)

 

Gäste: 

Prof. Ulrike Detmers, Initiatorin des Mestemacher-Preises "Spitzenvater des Jahres"

Marie-Theres Kastner, Sprecherin der CDU-NRW für Generationen, Familie und Integration

Kostas Petropulos, Sprecher Familienbüro Heidelberg

Hans-Georg Nelles, Väter e.V. Hamburg

Marc-Sebastian Alex, Vater

Ulrike Winkelmann, Journalistin "taz" Berlin

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 13, 30.03.2006, Seite 3

Familienpolitik - In trockenen Tüchern?

Wild wirbeln die Vorschläge derzeit durcheinander: Weniger Kindergeld für kostenfreie Kindergärten!, ruft beispielsweise der Finanzminister. Welche Leistungen gibt es für Kinder? Welche sind sinnvoll? Der große RM-Test.

 

Kassensturz 1: Kindergeld, Steuerfreibeträge, Betreuungseinrichtungen

(...)Die Bundesregierung weist im letzten Haushalt 34,5 Milliarden Euro „Kindergeld als Steuervergütung“ aus. (...) (....) Damit ergibt sich, dass von den 34,5 Milliarden Euro „Kindergeld als Steuervergütung“ nur rund 14 Milliarden tatsächlich auf das Kindergeld zurückgehen. Die jetzige Methode, in der Statistik Kindergeld und Steuerfreibeträge zusammen auszuweisen, so kritisieren Familienverbände wie das Heidelberger Büro für Familienfragen, hat den Vorteil: „Für das Kindergeld kann offiziell ein hoher Betrag ausgewiesen werden (154 Euro pro Kind), bei dem die echte Förderung viel niedriger ist.“ (....)

Kassensturz 2: Kindererziehungszeiten, Erziehungsgeld, Kinder- und Jugendhilfe

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Kassensturz 3: Sonstige Leistungen und Was nicht gesagt wird

Zum 100-Milliarden-Leistungspaket für Familien zählen zum Beispiel: die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern in der gesetzlichen Krankenkasse. Experten gehen von geschätzten rund 12,5 Milliarden Euro aus. Allerdings, so kritisiert etwa das Heidelberger Büro für Familienfragen: „Bei den Sozialausgaben existieren, anders als im Steuerrecht, grundsätzlich keine Freibeträge für Kinder. Daher nehmen diese Abgaben keinerlei Rücksicht auf die Kinderzahl, sodass Eltern unterm Strich doch Krankenversicherungsbeiträge für ihre Kinder entrichten.“ Für 2003 waren dies durchschnittlich etwa 68 Euro pro Kind und Monat – eine Summe, die in etwa den Beiträgen für Kinder entspricht, die in Privatversicherungen fällig werden.

 

Elterngeld: Paradigmenwechsel mit Fragezeichen

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SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 25.3.2006, Seite 5

85 Milliarden Euro für Familien

Verbände werfen Regierung "Statistikschminke" vor

 

Berlin - Wie viel Geld der Staat für Familien ausgibt, darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Auf fast 100 Milliarden Euro im Jahr kam die Bundesregierung im Februar, als sie eine schriftliche Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema "Leistungen für Familien" beantwortete; auf nur 85 Milliarden Euro kam das Bundesfinanzministerium, als es im September 2005 in ihrem Monatsbericht eine "Darstellung der geltenden Familienförderung" präsentierte.

Präziser ist die zweite Zahl, denn bei ihr bleibt das Ehegattensplitting außen vor, ein Steuervorteil, der nicht nur Familien, sondern auch Paaren ohne Kinder zugute kommt. FAMILIENVERBÄNDE WIE DAS HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO halten selbst diese Zahl noch für zu hoch; sie unterstellen der Regierung "Statistikschminke" und rechnen vor, dass die Familien mehr als zwei Drittel der Leistungen durch Steuern selber bezahlen.

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WDR-TV, 22.03.06

 

"Faktencheck: Kinder - nein danke! Wie Deutschland seine Zukunft verhütet" 

- HART ABER FAIR im WDR-TV vom 22.03.06

 

Die Experten:

  • Gerd Bosbach, Professor am RheinAhrCampus in Remagen (FH-Koblenz)

  • Ralf E. Ulrich, Professor für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Direktor des Instituts für Bevölkerungs- und Gesundheitsforschung.

  • Kostas Petropulos, Sprecher des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)

Wie halten es die Deutschen mit dem Nachwuchs? Das war das Streitthema bei Hart aber fair. Die Redaktion ließ anschließend einige Aussagen der Talkgäste von Experten prüfen. Schließlich werden oft Behauptungen aufgestellt, die live nicht überprüfbar sind.

Eine politische Talk-Show ist schnelllebig. Auch in 90 Minuten bleibt oftmals keine Zeit, Aussagen der Gäste auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Deshalb hakt Hart aber fair nach und lässt einige Aussagen von renommierten Experten unter die Lupe nehmen. Was ist dran an den Behauptungen? Sind sie wahr oder entbehren sie jeder Grundlage? Die Antworten gibt es am Tag nach der Sendung, hier im Faktencheck.

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