HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)

 

Bundesweiter Presse- und INFOrmationsDIENST

 

Überparteilich - Verbandsunabhängig - Spendenfinanziert  

 

 TRÄGER: DEUTSCHER ARBEITSKREIS FÜR FAMILIENHILFE e.V., FREIBURG/BR

 

HBF-INFO- UND PRESSEDIENST, Biesinger Str. 16, 72070 Tübingen, Tel: 07071-400690, PC-Fax: -400691, E-Post/Mail: FamilienbueroHD@kabelbw.de oder  hbf-infodienst@heidelberger-familienbuero.de, www.heidelberger-familienbuero.de

SPENDENKONTO: Bankhaus Mayer (Freiburg), Kto.-Nr. 1415280 (BLZ 680 300 00) - Kennwort: ”Familienbüro"

 

 

HBF-Echo

in den Medien und die öffentliche Debatte

(Auszug)

 


2012

 

Süddeutsche Zeitung 23. Januar 2012

Alte in die Produktion

Zweifel an den Rezepten gegen den Arbeitskräftemangel

Von KOSTAS PETROPULOS

 

Die Bevölkerungsabnahme und Überalterung hierzulande ist für geübte Berufsoptimisten eine Chance. Selbst gegen den befürchteten Arbeitskräftemangel haben sie Patentrezepte, die man im neuen Sammelband 'Wer macht die Arbeit morgen?' nachlesen kann. Herausgeber sind die agile Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und der Essener Politologe Karl-Rudolf Korte.

(....)

 

URSULA VON DER LEYEN, KARL-RUDOLF KORTE (Hrsg): Wer macht die Arbeit morgen? Berlin University Press, Berlin 2011. 160 Seiten, 19,90 Euro.

 

Kostas Petropulos leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF).

 

 

 

HBF-Infodienst 16.01.2012

 

Chefarchitekt der modernisierten Familienpolitik

Unser Konzept ist gescheitert! – Politische Weichen auf Verschärfung der 

Chefarchitekt der modernisierten Familienpolitik: Unser Konzept ist gescheitert! – Politische Weichen auf Verschärfung der Nachwuchskrise gestellt  

- Selbst Familienministerin gerät ins Grübeln

 

siehe dazu:

 

 

 

2011

 

 

SÜDWEST PRESSE 20.12.2011, Seite 1

Pfleger nur noch mit Abitur

Kommission will Anforderungen an Berufseinsteiger EU-weit anpassen

Geht es nach der EU, sollen Hebammen und Krankenpfleger künftig zwölf Jahre Schulausbildung vorweisen müssen. Hierzulande reichen bisher zehn.

 

siehe dazu:

 

 

 

epd-Südwest 23. Nov 11, 13:00 Uhr

Familienexperten: Nur 16 Prozent der Paare nutzen Elterngeld gemeinsam

 

Heidelberg/Berlin (epd). Die Zahl der Paare, die das Elterngeld gemeinsam nutzen, ist Familienexperten zufolge «irritierend niedrig»......

 

siehe dazu:

 

 

 

DER SPIEGEL 14.11.2011

Familie: Das Betreuungsgeld sorgt für Krach in der Koalition

IM REICH DES UNSINNS

 

....Fast 190 Milliarden Euro gibt der Staat jedes Jahr für Kinder, Paare und Familien aus. Bei den Investitionen in Kindergärten, Schulen und Betreuungseinrichtungen reicht es international zwar nur für einen Platz im Mittelfeld. Doch bei den Direktzahlungen liegt die Bundesrepublik immer noch weit vorn.  Ein für das Jahr 2008 veröffentlichter Bericht der Bundesregierung listet 157 Subventionen und Fördermaßnahmen auf. (...) "Familienpolitik mit Gießkanne" nennt das der Bielefelder Sozialforscher Klaus Hurrelmann. Egal wie man mit Kindern lebt, der Staat zahlt. 

Aber das hilft nicht viel. Bei der Geburtenziffer belegen die Deutschen nach einem OECD-Ranking den fünftletzten Platz....

 

siehe dazu:

 

 

DEUTSCHLANDFUNK  08.11.2011, 19:08 Uhr

KOMMENTAR 

 

 

KITA-PLÄTZE STATT BETREUUNGSGELD

Das Recht auf frühkindliche Bildung ist nicht verkäuflich

Von Frank Capellan, Deutschlandfunk

 

 

siehe dazu:

 

taz 31.10.2011

QUOTE

IHR VERGESST DIE BASIS

Jetzt Frauen per Gesetz in Vorstände und Aufsichtsräte bringen zu wollen, ist falsch. Die Diskussion lenkt von den eigentlichen Problemen ab

Von CLAUDIA PINL

siehe dazu:

 

Hamburger Abendblatt 11.10.2011

Betreuungsgeld

Familienministerin Schröder zwischen allen Stühlen

Mit ihren Plänen fürs Betreuungsgeld erntet Kristina Schröder vor allem Kritik. Der Gegenwind kommt auch aus den eigenen Reihen.

siehe dazu:

 

 

 

 

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 19.08.11, Seite 2

Tagesthema

„KINDER GELTEN BEI UNS IMMER NOCH ALS STÖRFAKTOR“

Das Heidelberger Familienbüro sieht in der gestiegenen Geburtenrate keinen Grund zum Jubeln – Forderungen an die Familienpolitik

siehe dazu:

 

 

taz 06.08.2011 Leserinnenvorwurf

Breivik ist kein isolierter Täter

Sehr geehrte Frau Scheub, wenn man in Ihrem Artikel "Krieger wider die Gleichheit" vom 4. 8. 11 statt "Breivik" "katholische Kirche" oder "SPD-Mitglied Sarrazin" oder "fundamentalistischer Muslim" einsetzt, passt's auch. ....

taz-Antwort:

EMPATHISCHE VERBINDUNG VERLOREN

Sehr geehrter Herr Lutz Arnold, danke für Ihren Kommentar.

Keine Frage, es gibt bei den verschiedenen Glaubensgemeinschaften viele höchst intolerante Menschen. Und ich habe ja selbst darauf hingewiesen, dass der Osloer Attentäter ganze Textabsätze von christlichen Fundamentalisten und Islamhassern in sein Manifest übernommen hat, seine Überzeugungen also nicht isoliert im Raum standen. Aber es gibt ja wohl einen wichtigen Unterschied zwischen Denken und Handeln - in diesem Falle mörderischem Handeln. Wer so wahllos Menschen abknallt, der hat jede menschliche und empathische Verbindung zu ihnen verloren oder gekappt - und das spricht für eine tiefe soziale Isolierung des Täters.

Freundlichst, Ute Scheub

siehe dazu:

 

 

Der Tagesspiegel 23.07.2011, Seite 6

POSITIONEN
150 Euro Betreuungsgeld reichen nicht
Die Politik kümmert sich zu viel um Kitas – und zu wenig um Eltern

von Kostas Petropulos

.....

Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen

 

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) 19.07.11

EIN 8-PUNKTE-KATALOG FÜR EINE BESSERE FRÜHKINDLICHE BILDUNG

Der in Deutschland besonders enge Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg muss vor allem durch eine frühe Förderung weiter entkoppelt werden. Darüber herrscht mittlerweile in Politik und Gesellschaft Konsens; dennoch ist angesichts knapper öffentlicher Kassen zu beobachten, dass über dem quantitativen Aufbau der Betreuung - vor allem für Kinder unter drei Jahren - der qualitative Ausbau zu Bildungseinrichtungen vernachlässigt wird.

 

siehe dazu:

 

 

Zeit Online 14.06.2011 - 15:34 Uhr

DEMOGRAFIE

Die Alterslast sollen andere tragen

Schon heute wollen manche Krankenkassen Alte und Kranke nicht aufnehmen. Dabei zeigen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels erst langsam.

VON: Kostas Petropulos

 

 

 

DER SPIEGEL 30.05.11, Nr. 22, Seite 68

 

MUTTER-KIND-KUREN:

"Willkür und Beliebigkeit"

BUNDESRECHNUNGSHOF und Gesundheitsministerium streiten über die Mutter-Vater-Kind-Kuren. (...) In einer Prüfungsmitteilung an das Ministerium beanstandet der Rechnungshof nun mangelnde Transparenz bei der Bearbeitung der Anträge. Die Entscheidungen "erwecken den Anschein der Willkür und Beliebigkeit"...

 

siehe dazu:

 

NEUE CARITAS, Infoservice 25.05.2011

Angst vor Armut prägt Familienmodelle

Experten fordern Innovationen für eine familienfreundliche Gesellschaft

 

(...) So kommt die Vorsitzende der Expertenkommission, Liz Mohn, zu der eher schlichten Erkenntnis: "Um der drohenden Altersarmut zu entgehen, brauchen wir mehr Vollzeitstellen für Mütter oder zumindest flexiblere Teilzeitarbeit. Voraussetzung hierfür ist eine Ausweitung der Kinderbetreuung nach der Elternzeit bis weit in die Sekundarstufe I hinein".

Hier ist zu hoffen, dass der Achte Familienbericht „Zeit für Verantwortung in Familie“, der im Herbst veröffentlicht werden wird, kreativere Lösungen erarbeitet,(....)

 

siehe dazu:

 

 

Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung 20.05.11

Work-Life-Balance heißt ebenfalls, den Interessen von Kindern gerecht zu werden. Dies kann nicht in Form einer rund um die Uhr verfügbaren Kinderbetreuung geleistet werden. Kinder benötigen auch verlässliche Zeiten mit ihren Eltern.

 

siehe dazu:

HBF-Infodienst 9. Mai 2011

 

Sehnsucht nach schlichten Weltbildern: 

(Alt-) NEUES DEUTSCHLAND entlarvt 

Hartz-IV-Richter Borchert und 

Heidelberger Familienbüro als Reaktionäre!

 

 

 

Handelsblatt 04.05.2011

(Interview mit)

Kristina Schröder:

"Die Kinderwünsche nehmen sogar zu"

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) glaubt nicht, dass verbesserte Kinderbetreuungsangebote und die wirtschaftliche Sicherheit der Eltern (per Elterngeld*) allein die Lust der Deutschen auf Kinder deutlich steigern können.

 

 

siehe dazu:

 

*HBF-Ergänzung

 

 

BILD am SONNTAG 24.04.2011

BILD am SONNTAG hat erfragt, wie die Deutschen wirklich über Familie denken

Familie, Wohin?

MACHEN KINDER WIRKLICH GLÜCKLICHER ALS KEINE?

 

siehe dazu:

 

 

 

DEUTSCHLANDFUNK KOMMENTAR 28.03.2011, 19:08 Uhr

 

Glaubwürdigkeit besteht

Baden-Württemberg 2011 enthält Botschaft an den Zeitgeist

Von Christoph Heinemann

 

(...)

Atomkraft - adieu! Drohen nun Stromausfälle? Werden die Lichter im Südwesten ausgehen? Wenn ja, dann am besten in den Abendstunden. Auf diese Weise könnte uns die Baden-Württemberger auch noch vormachen, wie wir unser Demografieproblem in den Griff bekommen ...

 

siehe dazu:

 

 

SPIEGEL ONLINE 17. März 2011

Hohe Abbrecherquote

INGENIEUR IST UNS ZU SCHWÖR

In Informatik, Naturwissenschaften und in Ingenieurstudiengängen brechen besonders viele Studenten ab

siehe dazu:

 

slate.fr MONDE - Dimanche 6 mars 2011

EN ALLEMAGNE, LA CROISSANCE NE FAIT PAS D'ENFANTS*

 

 «L’Allemagne ne doit créer aucun stimulant qui encouragerait les femmes à quitter leur activité professionnelle», c’est le conseil que l’ancien conseiller du gouvernement Bert Rürup avait donné au monde politique en 1999. Et depuis, l’activité professionnelle des mères de famille est devenue la pierre angulaire d’une croissance constante. Et de cette croissance, l’Allemagne en a bien besoin pour surmonter les coûts grandissants de la faible démographie du pays.

Kostas Petropulos, journaliste à Die Zeit, livrait récemment une analyse de la situation:.....

* In Deutschland bringt Wirtschaftswachstum nicht mehr Kinder

 

 

 

 

 

ISF München - Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. 02.03.2011

 

FRAUENQUOTE ALLEIN GENÜGT NICHT: 

KARRIEREMECHANISMUS VERÄNDERN!

 

(....) Möglicherweise bekommen lediglich ein paar „Vorzeigefrauen“ Vorstands- und Aufsichtsratspositionen, während sonst alles beim Alten bleibt. Es besteht sogar die Gefahr, dass sich dabei die Möglichkeiten für die große Mehrheit der Frauen verringern....

 

TAGESSPIEGEL 23.02.2011, Seite 6

Gastkommentar

DIE FRAUENQUOTE IST FALSCH – EINE ELTERNQUOTE IST RICHTIG

Paare mit Kindern sind im Beruf wirklich benachteiligt. Von einer Mütter- oder Elternquote ist bei Bundesfamilienministerin Schröder aber nichts zu hören.

Von Kostas Petropulos*

 

*Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen.

 

 

ARD Mo, 14.02.11 | 21:00 Uhr

Deutschland unter Druck (1)

Die überforderten Kinder

 

siehe dazu:

 

 

 

 

DIE ZEIT, 10.2.2011 Nr. 07, Wirtschaft, Seite 21-23

WAS BRAUCHT EINE FAMILIE?

MIT DER GROSSEN GIESSKANNE

Ob Oberschicht oder Unterklasse, alleinerziehend oder zu zweit, mit Job oder ohne Job: Der deutsche Sozialstaat hilft fast jeder Familie — und damit keiner richtig

 

siehe dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 10. Februar 2011 , Seite 1

Verfassungsgericht soll bei Hartz IV eingreifen

Nach geplatzten Gesprächen erwägen Sozialgerichte, Karlsruhe anzurufen / Regierung hofft auf Bundesrat

(...) Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen über die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nach Einschätzung von Jürgen Borchert, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Hessen, die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Sozialgerichte das Bundesverfassungsgericht anrufen. (....) Aus Borcherts Senat stammte einer jener Fälle, die zum Hartz-IV-Urteil führten. (....)

 

siehe dazu:

 

 

F.A.Z., 09.02.2011, Nr. 33 / Seite 1

KEINE "KAUF- UND BESTECHUNGSAKTIONEN" BEI HARTZ IV

Regierung: Einigung nicht um jeden Preis / Merkel kritisiert Haltung der Opposition

 

DIE WELT 08.02.2011 , Seite 1

Kommentar

UNWÜRDIGER KUHHANDEL

 

In der Schlussrunde der zähen Hartz-IV-Verhandlungen hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen eine Überraschung aus dem Hut gezaubert. Der Bund will die Kommunen künftig von den stark steigenden Kosten für die Grundsicherung für arme Rentner entlasten. Die klammen Städte und Gemeinden können mit einem Milliardensegen rechnen - wenn denn SPD und Grüne der umstrittenen Hartz-IV-Reform im Bundesrat zustimmen. Mit Hartz IV hat dies zwar nur noch am Rande zu tun. (....)

 

siehe dazu:

 

 

F.A.Z., 03.02.2011

MACHTWORT DER KANZLERIN VERHINDERT FRAUENQUOTE

Arbeitsministerin von der Leyen: Damit ist das Problem frauenfreier Zonen nicht weg

 

siehe dazu:

 

 

HBF-Infodienst, 28. Januar 2011

Die Vollbeschäftigungsformel: Weniger Kinder?

 

 

TAGESSPIEGEL 17.01.2011, Seite 4

DER HAUSFRAUEN-RABATT

Das Ehegattensplitting kostet den Staat Jahr für Jahr 18 Milliarden Euro. Kritiker sehen darin eine Subvention eines antiquierten Familienmodells

(...) Allerdings schätzte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung 2003, dass nur rund zwei Drittel des Entlastungsvolumens Eltern zu Gute kommt, die ihre Kinder tatsächlich noch versorgen müssen.(...)

Denn das Splitting fördert die Ehe selbst – ob mit oder ohne Kinder. Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen, findet genau das richtig: „Ehepartner müssen füreinander einstehen, ob bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Deshalb muss der Staat die Ehe besonders fördern“, sagt er. In der Tat spart der Staat an Eheleuten – etwa bei den Hartz-IV-Regelungen.(...)

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 14.01.2011

WENIGER DEUTSCHE

 

.... Die Statistiker gehen bei ihren vorläufigen Berechnungen von 665.000 bis 680.000 Geburten im Jahr 2010 aus. Das wären maximal 15.000 mehr als im Vorjahr. Möglicherweise waren es aber auch nur exakt so viele wie 2009, als mit 665.000 Geburten ein Rekordtief erreicht worden war. dpa

 

siehe dazu:

 

 

der Freitag Nr. 1,  06.01.2011, Seite 5

 Familienpolitik

"Das ist der feministische Grundirrtum"

Elterngeld und Kitaplätze sollen nur die Eltern dem Marktdiktat unterwerfen, sagt Kostas Petropulos vom Heidelberger Familienbüro. Er fordert ein Erziehungsgehalt

(Interview Ulrike Winkelmann)

 

siehe dazu:

 

 

ZEIT ONLINE 29.12.2010 - 09:30 Uhr

Zeitgeschehen

DIE DEBATTEN DES JAHRES

Was man dieses Jahr noch sagen durfte

Worüber wurde 2010 auf ZEIT ONLINE diskutiert? .....

 

(...)

Und sonst noch? Die Nachricht, dass Deutschland die geringste Geburtenrate Europas hat, wurde im Juli in über 500 Kommentaren erörtert. Warum nur haben die Deutschen keine Lust aufs Kinderkriegen? Liegt es an der finanziellen Situation deutscher Familien? Oder eher an ihrer Mentalität?

Der Wissenschaftler Steffen Kröhnert griff die häufigsten Thesen in seinem Artikel auf – woraufhin ihm der Publizist Kostas Petropulos widersprach.

Die Geburtenrate-Debatte ist eines der besten Beispiele dafür, wie Leserkommentare in der Redaktion zu neuen Ideen und Artikeln führen.....

 

 

 

 

2010

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 29. Dezember 2010 , Seite 1

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes

IN DEUTSCHLAND KOMMEN MEHR KINDER ZUR WELT

Zwischen Januar und September 2010 wurden fast 20.000 Babys mehr geboren als ein Jahr zuvor

siehe dazu:

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE 06. Dezember 2010, 16:00 Uhr

EU-Vorstoß

SCHRÖDER LEHNT LÄNGEREN MUTTERSCHUTZ AB

Die EU-Mitgliedstaaten lehnen die geplante Ausweitung des Mutterschutzes auf 20 Wochen ab. Familienministerin Schröder bezeichnete die Pläne des EU-Parlaments als zu teuer. In Deutschland gilt das europäische Minimum von 14 Wochen.

 

siehe dazu:

 

 

 

taz 01.12.2010

Juristen: Hartz-IV-Sätze sind verfassungswidrig

GRUNDSICHERUNG Koalition hat unsauber gerechnet, sagen Sozialrechtler vor Beschluss im Parlament

 

siehe dazu:

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 30.11.2010

Familienpolitik

Viel Rauch, wenig Feuer bei Frau Schröder

Ein Jahr ist Kristina Schröder als Bundesfamilienministerin im Amt. Doch in der Familienpolitik hat die 33-Jährige bislang wenig bewegt. Sie leidet an der starken Vorgängerin und setzt auf Randthemen - und provokative Äußerungen.

 

siehe dazu:

 

DIE WELT 23.11.2010 , Seite 7

GROSSFAMILIEN SIND DIE VERLIERER

Mit dem Elterngeld will die Politik für mehr Nachwuchs sorgen. Doch ausgerechnet Familien mit vielen Kindern werden benachteiligt - und klagen jetzt in Karlsruhe

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.11.2010

INDER SIND BILLIGER ALS KINDER

Zuwanderer sind ein gutes Geschäft: Ihre Ausbildung haben andere bezahlt, ihre Arbeitskraft bringt Steuern und Wachstum. So günstig macht es der eigene Nachwuchs nicht. Eine provokante Bilanz.

 

siehe dazu:

 

SPIEGEL ONLINE 15. November 2010, 11:51 Uhr

Feminismusdebatte

Hauptsache, es macht Krach

 

Kristina Schröder macht viel Lärm und wenig Politik - ihre Kommentare zum Feminismus sind Beleg ihrer Ahnungslosigkeit. Erstaunlich ist nur, dass nun schon die zweite Unionsfrau einen Gegenentwurf zu der modernen CDU liefert, für die Ursula von der Leyen und Angela Merkel stehen.

Ein Debattenbeitrag von Meredith Haaf

 

siehe dazu:

 

 

HBF-Infodienst 12. November 2010

 

Mehr Krippen 

- aber wieder sinkende Geburtenrate im Jahr 2009

 

siehe dazu:

 

 

DER SPIEGEL 08.11.10, Nr.44

WELTWIRTSCHAFT: 

RÜCKSCHLÄGE AUF BREITER FRONT

Handelshürden, Währungskrieg, Kapitalkontrollen: Drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise mehren sich die Spannungen zwischen den Industrienationen, der freie Welthandel gerät unter Druck. Die protektionistischen Maßnahmen treffen besonders Export-Vizeweltmeister Deutschland.

siehe dazu:

 

DIE WELT 08.11.2010 , Seite 6

Gastkommentar: Demografie muss kein Schicksal sein

Am Ende kommt es anders

Florian Keisinger

 

(...) Prognosen über die Entwicklung der Bevölkerung haben sich in der Vergangenheit niemals bewahrheitet. (...)

 

Der Autor ist Historiker und Referent des Bundestagsabgeordneten Christian Lindner (FDP).

°

 

siehe dazu:

 

 

 Tübingen, 30. Oktober 2010

 

 

ZEIT-Online-Serie "Das demografische Experiment" (1):

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 19.10.2010

EU-Parlament will Mutterschutz verlängern

ZEIT ZUM DURCHATMEN

Die vom EU-Parlament geforderte Verlängerung des Mutterschutzes ist richtig. Wer über Fachkräftemangel klagt, muss auch etwas dafür tun, dass künftige Fachkräfte geboren werden.

 

siehe dazu:

 

SPIEGEL ONLINE 15. Oktober 2010, 12:59 Uhr

Faktencheck zur Migration

Die Bundesrepublik ist Auswanderungsland

 

 

siehe dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.10.2010

DEUTSCHLAND WIRD TROTZ FAMILIENPOLITIK SCHRUMPFEN

Mehr Kitaplätze, Elterngeld – alles schön und gut, sagen Wissenschaftler. Doch die Entscheidung, ob eine Frau Kinder bekommt oder nicht, beeinflusst das ihrer Ansicht nach kaum.

 

siehe dazu:

 

 

TAGESSPIEGEL 03.10.2010

Hartz-IV-Debatte

WER NICHT ARBEITET, SOLL NICHT ESSEN

Die Stimmung in Deutschland wird prekär: Warum die Diskussion um Hartz IV so beunruhigend ist - nicht nur für Herz-Jesu-Sozialisten und notorische Gutmenschen.

Von Tissy Bruns

 

(....) Was geschieht aber, wenn Millionen von Menschen den Anschluss an den Arbeitsmarkt verlieren? Dann steht der Solidaritätsgedanke vor einer Bewährungsprobe. Und was, wenn mit den Eltern eine wachsende Zahl von Kindern – mittlerweile 15 Prozent – von den Erfahrungen der leistungsorientierten Arbeitsgesellschaft abgehängt wird? Dann steht die Zukunft dieser Gesellschaft auf dem Spiel. (...)

 

siehe dazu:

 

 

 

TAGESSCHAU.de 20.09.2010 15:05 Uhr

 

Zum "Weltkindertag"

SCHRÖDER FORDERT FAMILIENFREUNDLICHE ARBEITSWELT

 

Anläßlich des Weltkindertages hat appelliert Familienministerin Schröder an die Wirtschaft, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu gestalten. (....)

Bisher gehe es nur darum, wie Familie mit dem Berufsleben zu vereinbaren sei. Es müsse aber darum gehen, wie die Arbeitswelt den Bedürfnissen von Familien und Eltern kleiner Kinder entsprechen könne.(...)

 

siehe dazu:

 

 

 

WELT ONLINE: 18.09.2010 16:13 Uhr

KINDER SIND KEIN ROHSTOFF FÜR DIE MARKTWIRTSCHAFT

Deutschland braucht eine Bildungsoffensive. Dabei geht es aber um viel mehr als um Wohlstand, nämlich um das Wohl der Kinder.

Von Petra Gerster und Christian Nürnberger

siehe dazu:

 

 

 

 

DIE WELT: 17.09.2010, Wirtschaft, Seite 9

 

BUNDESGERICHTSHOF NIMMT KINDER IN DIE PFLICHT

Sohn muss Pflegekosten für seine Mutter übernehmen - Verbände mahnen Besserstellung von Familien mit Kindern an

°

Von Inga Michler

°

Berlin - Familienexperten und Sozialverbände haben das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Unterhaltspflicht von Kindern gegenüber ihren Eltern begrüßt. Die Experten mahnten allerdings Korrekturen des Steuer- und Sozialversicherungssystems zugunsten von Familien mit Kindern an.

(...)

Nach Ansicht des Leiters des gemeinnützigen Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos, stärkt das Urteil "den Gedanken der Solidarität innerhalb von Familien". Petropulos forderte allerdings, Familien mit Kindern im bisherigen Sozial- und Steuersystem besserzustellen. "In unserer Rentenversicherung fährt man am besten, wenn man selbst keine Kinder hat", sagte der Familienlobbyist. Das sei ein schwerer Fehler im System.

Der hessische Sozialrichter Jürgen Borchert nannte das Urteil des BGH "konsequent und nachvollziehbar". ......

 

 

 Pressedienst des Heidelberger Familienbüros 10.09.2010

 

Krippenfans erschrecken über eigene Erfolge: 

ZEIT beklagt Verlust der (Wahl)Freiheit von Eltern 

– Führender Jugendexperte warnt vor Entmündigung von Müttern und Vätern

 

siehe dazu:

 

 

ZEIT Online 9.8.2010 - 15:47 Uhr

   

Familie

Geburtenrate

MIT SICHERHEIT MEHR KINDER

Ein beliebtes Argument: Eine flächendeckende Ganztagsbetreuung erhöhe die Geburtenrate. Das ist ein Trugschluss. Wichtiger sind sichere Jobs.

°

Am Anfang stand eine kurze Meldung: "Deutsche mit wenig Lust aufs Kinderkriegen" titelten wir am 27. Juli. In keinem europäischen Land, so lautete die Botschaft des Artikels, wurden 2009 so wenig Kinder geboren wie in Deutschland. ZEIT ONLINE-Leser diskutierten die Meldung leidenschaftlich in mehr als 500 Kommentaren. Die wichtigsten Thesen unserer Leser haben wir dem Sozialwissenschaftler Steffen Kröhnert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung vorgelegt. Er forderte insbesondere eine bessere Ganztagsbetreuung, um den Deutschen wieder mehr Lust auf Kinder zu machen. Jetzt widerspricht Kostas Petropulos, Publizist und Leiter des Heidelberger Büros für Familie und soziale Sicherheit: .....

...   

 

 

WELT ONLINE: 03.08.2010 13:28 Uhr (Wirtschaft)

Zuwanderungsdebatte

CSU-Politiker fordert Begrüßungsgeld für Babys

CSU-Politiker Singhammer hat ein Begrüßungsgeld für Neugeborene vorgeschlagen. Der Geburtenrückgang sei schuld am Fachkräftemangel.

siehe dazu: 

 

 

SPIEGEL ONLINE 30. Juli 2010

Fachkräftemangel

BRÜDERLE WILL GASTARBEITER MIT BEGRÜSSUNGSGELD LOCKEN

 

siehe dazu: 

 

handelsblatt.com 29.07.2010

Ökonomenwarnung

GEBURTENRÜCKGANG BEDROHT WACHSTUM IN DEUTSCHLAND

Dass in Deutschland im europäischen Vergleich weiter die wenigsten Kinder zur Welt kommen, könnte langfristig schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande haben. Der Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, sieht klare konjunkturelle Risiken und fordert von der Politik, zügig gegenzusteuern.

siehe dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT: 26.07.2010

KÜNAST: ELTERN-SORGEN BEIM VOLKSENTSCHEID UNTERSCHÄTZT

 

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Renate Künast, hat Verständnis für die Schulreformgegner in Hamburg. "Viele Eltern haben die Sorge, dass Schulreformen erst einmal zu Verschlechterungen führen", sagte sie der "Welt am Sonntag". Dies sei unterschätzt worden......

siehe dazu: 

 

 

taz 06.07.2010  

Kommentar

SIMONE SCHMOLLACK ÜBER MINISTERIN SCHRÖDER UND DAS ELTERNGELD

Priorität: Besserverdienende

(...)

 

(...)

Es wird immer deutlicher, wo Kristina Schröder ihre Prioritäten setzt: bei den Besserverdienenden.

 

siehe dazu: 

 

 

 

taz 19.06.2010

Schaden die Tafeln den Armen?

Fast 900 Tafeln versorgen in Deutschland rund eine Million Bedürftige. Mit den Sozialkürzungen wird die Zahl noch steigen. Tafel-Schirmherrin Kristina Schröder lächelt dazu

 

siehe dazu: 

 

 

FOCUS Online 12.06.2010, 12:22

Sparpaket

ARMUTSFORSCHER SCHWANT SCHLIMMES

Hartz-IV-Empfänger trifft das Sparpaket der Bundesregierung hart. Gerade die Streichung des Elterngelds für diese Gruppe sendet aus Sicht des Armutsforscher Butterwegge ein verheerendes Signal.

 

.... dass man grundsätzlich mehr Kinder und Geburten in Deutschland will“, meinte Butterwegge. „Wenn man das jetzt für Hartz-IV-Empfänger streicht, zeigt die Regierung: Diese Kinder wollen wir nicht, wir wollen nur Kinder von Besserverdienern aus gut ausgebildeten Familien – und damit selektiert man.“ (....)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

SPIEGEL ONLINE 07. Juni 2010, 20:35 Uhr

 

VERLIERER DES SPARPAKETS

FAMILIEN

 

 

siehe dazu: 

 

Schwäbisches Tagblatt, Samstag, 5. Juni 2010

Gast der Woche:

Wahlfreiheit für Eltern

Kostas Petropulos kämpft vom Tübinger Büro aus für die Interessen von Familien

von

UTE KAISER

 

 

TAGESSPIEGEL 02.06.2010

Familienministerin kürzt das Elterngeld

Eine Geste. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder kündigte am Dienstag Einsparungen in ihrem Ressort an. 

Foto: dpa

Kristina Schröder verzichtet vor Sparklausur auch auf ihre Pläne für mehr Vätermonate und Teilelternzeit

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 HBF-Lesetip, Tübingen, 31. Mai 2010

 

Aufgeschobene Kinderwünsche: 

Ein Mißtrauensvotum gegen Politik und Gesellschaft 

LeserinnenEcho auf HBF-Gastbeitrag

 

 

 

WELT AM SONNTAG 23. Mai 2010

NEUE ELTERN BRAUCHT DIE REPUBLIK

Geburtenabsturz sprengt die Sozialsysteme. Politiker fordern Mütterquote für mehr Kinder

°

...Der prominente Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg hält die bisherige Familienpolitik für gescheitert....

 

 

 

Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF), 21. Mai 2010

 

Deutschland im neuen Geburtentief 

– Die „konservative Familienrevolution“ ist gescheitert 

HBF-Gastbeitrag

 

 

SPIEGEL ONLINE 17. Mai 2010, 15:30 Uhr

Neue Daten

GEBURTENZAHL IN DEUTSCHLAND SINKT DRAMATISCH

Die deutsche Bevölkerung schrumpft rapide: Laut neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen 2009 rund 30.000 Babys weniger zur Welt als im Vorjahr. Das Elterngeld konnte die Entwicklung nicht stoppen.

 

siehe dazu: 

 

HBF-Aktuell 30.04.2010

Top-Ökonom warnt: 

Griechische Finanzkrise gefährdet (nicht nur) deutsche Privatrenten

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 29.04.2010

"POPULISMUS MACHT KEINEN SINN"

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch spricht im FR-Interview über die Hilfen für Athen. Bei Griechenland müsse schnell gehandelt werden, um einen Flächenbrand zu verhindern.

 

siehe dazu: 

 

 

 

DER SPIEGEL 19.04.10, Nr. 16

KOMMUNEN

STRAFSTEUER FÜR FAMILIEN

Die Bundesregierung will Eltern entlasten, doch viele Städte erhöhen die Gebühren für Krippen und Kindergärten.

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 14.04.2010

STUDIE: WIRKUNG DER KURZARBEIT "ÜBERSCHÄTZT"

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

WELT AM SONNTAG 11.04.10

Alten und Kinderlosen sind junge Familien ziemlich egal

Eine neue Studie belegt erstmals, dass der demografische Wandel die Solidarität der Generationen in Deutschland gefährdet

 

siehe dazu: 

 

Der SPIEGEL 03.04.10, Nr. 14

FAMILIENPOLITIK

SCHÄUBLE GEGEN MEHR ELTERNGELD

 

 

siehe dazu: 

 

 

DER SPIEGEL 22.03.2010

Ära der Unsicherheit

Die deutsche Gesellschaft erlebt einen tiefgreifenden Wandel, angetrieben von radikalen Veränderungen der Arbeitswelt. Klassische Vollzeitjobs werden rar, die Menschen müssen sich auf scharfe Brüche im Erwerbsleben einstellen - und mehr Risiken auf sich nehmen.

 

siehe dazu: 

 

Focus Online 15.03.2010, 08:59

 

Währung: 

Hat Deutschland Schuld an der Euro-Krise? 

Die Deutschen setzen auf Export – und machen mit dem Ausland glänzende Geschäfte. Egoistisch und katastrophal, schimpfen die Nachbarn der Euro-Zone. 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.03.2010

Kann denn Export Sünde sein?

Einige Länder der Welt, vor allem China und Deutschland, führen viele Waren aus und sparen hohe Summen. So ermöglichen sie anderen Ländern hohe Leistungsbilanzdefizite und finanzieren deren Überschuldung. Ökonomen streiten darüber, ob es so auf Dauer weitergehen kann

 

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 10.03.2010, 10:24

Pressestimmen

"Rückfall in die protektionistische Steinzeit"

Bedingt durch die Intervention der US-Administration zieht sich EADS aus der Ausschreibung für den US-Tankerauftrag zurück. Dass Obama "America first" deklariert, darin erkennen die Leitartikler das Ende des transatlantischen Westens.

 

siehe dazu: 

SPIEGEL ONLINE 03. März 2010, 16:13 Uhr

 

Pflegezeit-Plan

Schröder erzürnt die Wirtschaft

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

DIE WELT 01.03.2010

CSU-Ministerin stellt sich gegen die Familienpolitik der CDU

 

(....)

Christine Haderthauer, Sozialministerin im Kabinett Seehofer, ....In Bayern plant sie eine "Allianz für Familien" und will nach Möglichkeit eine familienfreundlichere Arbeitswelt durchsetzen. "Familienpolitik in Deutschland wurde in den letzten Jahren zu einseitig darauf verengt, Eltern schnellstmöglich wieder arbeitsmarktgängig zu machen", sagte die CSU-Politikerin...

 

 

 

siehe dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.02.2010

DEUTSCHLAND SCHRUMPFT

2008 wanderten mehr Menschen aus als ein

 

siehe dazu: 

 

BILD 21.01.2010 - 15:46 UHR

Trotz Elterngeld: Geburtenrate bleibt niedrig

Von wegen Baby-Wunder!

Deutschland schrumpft +++ Milliarden vom Staat machen müde Paare nicht munter +++ Von der Leyen gescheitert?

 

 

 

WELT Online 21. Januar 2010, 11:49 Uhr

 

Statistisches Bundesamt

Nie wurden so wenig Babys geboren wie 2009

Deutschlands Einwohnerzahl sinkt weiter. ......Nie zuvor wurden weniger Babys geboren. Auch das Geburtendefizit erreicht einen neuen Höchstwert.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT 21.01.2010

Der Pflege-TÜV muss nachgebessert werden

Nach der Entscheidung eines Münsteraner Gerichts wachsen die rechtlichen Bedenken - Kritik an den Prüfkriterien

 

SPIEGEL ONLINE 16. Januar 2010, 11:31 Uhr

Mangelhafte Prüfsysteme

Unmut über Pflege-TÜV wächst

Die Prüfmechanismen in deutschen Pflegeheimen sind unzureichend: Seit einem halben Jahr gibt es zwar einheitliche und bundesweite Kontrollen, doch die Kritik der Bundesländer an dem System wächst. Schlechte Heime werden systematisch schöngeredet, so die Kritik.

 

siehe dazu: 

 

 

Heidelberger Familienbüro, 11. Januar 2010

Kapital entfesselter (Arbeits)Markt

Rezept zur (Selbst)zerstörung der Familien und der Gesellschaft 

– Neue Studie des Max-PlanCk-Gesellschaft bestätigt Einschätzungen des Heidelberger Familienbüros

 

 

2009

Die WELT 12. Dezember 09, Seite 8

Familie

Mütter bleiben trotz Krippenausbaus zu Hause

Eine aktuelle Studie zeigt, dass durch zusätzliche Krippen die Zahl der berufstätigen Mütter nicht erhöht wird. In nur fünf Prozent der Familien, so prognostizieren die Forscher, wird die Mutter, deren Kind einen Krippenplatz bekommt, diesen tatsächlich in Anspruch nehmen und arbeiten gehen.

Von Dorothea Siems

Der massive Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige ist teuer und verfehlt das erklärte Ziel, mehr Mütter an den Arbeitsmarkt zu bringen. „Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Effekt des Krippenausbaus auf die Müttererwerbsquote nur minimal sein wird“, sagte der Geschäftsführer des Heidelberger Familienbüros, Kostas Petropulos, WELT ONLINE. „Es findet lediglich eine Verdrängung der bisher privat organisierten Betreuung hin zu den staatlich subventionierten Plätzen statt.“ Dies sei ein klassischer Fall von „Mitnahmeeffekten“, kritisiert der Familienexperte.....

 

TAGESSCHAU.de,  Stand: 03.12.2009 17:10 Uhr

Studie der Bertelsmann Stiftung

Krippenkinder gehen häufiger aufs Gymnasium

 

siehe dazu: 

 

 

 

WELT Online 26. November 2009, 07:58 Uhr

 

CSU fordert Konzepte von Gutschein-Befürwortern

Die CSU hat die FDP aufgefordert, ein Konzept für Betreuungsgeld-Gutscheine zu erstellen. Zu klären sei, wer die Gutscheine ausgeben und wer sie bekommen solle, sagte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.11.2009

Liberal unmündig

....Dass ausgerechnet die FDP den einzelnen Bürgern misstraut und ihnen Gutscheine statt Bargeld in die Hand geben will, stellt die These vom mündigen Bürger auf den Kopf....

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.11.2009

Ein Machtwort der Kanzlerin Betreuungsgeld statt Gutscheine

„Das widerspräche meinem Menschenbild“ / FDP: Weniger treffsicher / CDU uneins

 

siehe dazu: 

 

 

 

KÖLNER STADTANZEIGER 06.11.09

 

Leitartikel zum Betreuungsgeld

Fast eine Katastrophe

 

Die ab 2013 geplante Prämie für Eltern, die ihre unter 3-jährigen Kinder nicht in die Kita schicken, ist ein teurer Irrweg. Denn die Erfahrungen bei ähnlichen Modellen zeigen: Das Betreuungsgeld erreicht nicht immer die Falschen - aber meistens.

 

Von Stefan Sauer

°

...Wahlfreiheit für Eltern gewährleistet. Die andernfalls zu beklagende Ungerechtigkeit - der Staat zahlt für Krippen, nicht aber an betreuende Mütter und Väter - werde vermieden. Dass der Vorschlag vehement von traditionalistisch-konservativen Verbänden wie dem „Heidelberger Familienbüro“ unterstützt wird, überrascht nicht. Es disqualifiziert ihn dadurch aber nicht per se.

(...)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 09. Oktober 2009

Kommentar:

Aus Prinzip ungerecht

 

....das Existenzminimum von Kindern ausgerechnet über das Steuerrecht gesichert werden muss, denn die Folgen sind grotesk: Je mehr die Eltern verdienen, desto mehr erhalten sie pro Kind vom Staat dazu....

 

siehe dazu: 

 

 

BERLINER ZEITUNG 07.10.2009

Schwarz-Gelb beschenkt Familien zu Weihnachten

 

siehe dazu: 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 07. Oktober 2009

Kommunale Verbände schlagen Alarm

Für Krippenausbau fehlt das Geld

Kritik an den Plänen der Familienministerin: Zu wenig Erzieherinnen und Plätze für Kleinkinder

 

 

siehe dazu: 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG 19.09.2009, Seite 10

Fremde Federn: Kostas Petropulos, 

Familien in der Wirtschaftskrise 

(....)

Der Verfasser leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit.

 

 

ZEIT Online 15.9.2009 - 13:38 Uhr

Bevölkerung

Wieder weniger Babys in Deutschland

 

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2009 wieder weniger Babys zur Welt gekommen. (...) Die Statistiker bestätigten damit am Dienstag in Wiesbaden auf Anfrage einen Bericht der Zeitung «Die Welt». (...)

 

 

DIE WELT 15.09.2009 , Seite 1

Dramatischer Rückgang der Geburten in Deutschland

 

siehe dazu: 

 

 

 

TAGESSPIEGEL vom 20.08.2009

 

POSITIONEN

Nichts wie weg hier!

Deutsche Alarmglocken: niedrige Geburtenrate, zu viele Auswanderer

 

Von Kostas Petropulos

(Der Autor leitet das Heidelberger Büro für Familienfragen)

 

siehe dazu auch:

 

 

RHEINISCHE POST ONLINE, 13.08.2009 - 09:48

 

Trotz Krise

Von der Leyen will Familien weiter fördern

°

(....)

°

"Familienpolitik wird immer mehr Wirtschaftspolitik"

°

Die Familienpolitik wird nach Einschätzung der Ministerin endlich zunehmend als Teil der Wirtschaftspolitik gesehen.....

 

 

siehe dazu: 

 

 

DER SPIEGEL 10.08.09

FAMILIENPOLITIK: Ursula von der Leyens Ringen um die Geburtenrate

Krieg um Zahlen

(...)

 

....

Es ist ein seltsamer Krieg um Zahlen, den sich die Familienministerin seit ein paar Monaten mit den Statistikern liefert. Sie kämpft ihn jedes Quartal aufs Neue.....

....

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 09.08.2009

 

Es werden mehr Kinder geboren

 

siehe dazu: 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.08.2009

 

Ihr Kinderlein kostet

Kommunen fürchten Kita-Finanzierung

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG den 06. August 2009

Von den Zahlen gejagt

Ursula von der Leyen war stolz auf hohe Geburtenraten - nun wird sie mit jeder Statistik daran gemessen

 

 

siehe dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 16.07.2009

Finanzkrise schlägt auf Kita-Konflikt durch

Kommunen warnen Gewerkschaften: "Finanzieller Spielraum wird immer enger" / Heute neuer Einigungsversuch

 

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 06.07.2009

 

Koalition empört über Kreditzurückhaltung der Banken

Finanzminister droht mit nie da gewesenen Maßnahmen - Bundespräsident appelliert an Institute

 

 

SPIEGEL ONLINE 04. Juli 2009, 08:28 Uhr

 

BAD-BANK-GESETZ

Steinbrück zweifelt an Wirkung von Bad Banks

 

siehe dazu: 

 

 

 

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 3. Juli 2009

Der Welthandel bleibt im Krebsgang

Protektionistische Massnahmen mehren sich

 

siehe dazu:

taz 29.06.2009, Debatte

 

Unfairer Handel

PROTEKTIONISMUS Die deutsche Exportwirtschaft ist ein internationaler Störfaktor: Exportiert werden auch Lohndumping und Arbeitslosigkeit

 

KOMMENTAR VON KOSTAS PETROPULOS, Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

 

 

 

 

 

FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 28.06.2009

 

Kita-Ausbau droht am Geld zu scheitern

Städtetag: Bund hat die Kosten unterschätzt

 

 

siehe dazu: 

 

BILD 25.06.2009

Angesichts der Staatsverschuldung

Union diskutiert Anhebung der Mehrwertsteuer

 

siehe dazu: 

 

 

 

HBF-Aktuell-Weltwirtschaftskrise

Tübingen, 10. Juni 2009

 

Nach den Schockzahlen: 

Neue Töne bei den Exportfans 

– Aber nur begrenzter Lernfortschritt

 

siehe dazu: 

 

DER SPIEGEL 30.05.09, NR. 23

Die Krisenbabys

Bricht die Wirtschaft ein, gibt es auch eine Geburtenflaute. Jetzt versuchen Wissenschaft und Politik, den Menschen das Kinderkriegen trotzdem schmackhaft zu machen.

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 28.05.2009 , Seite 4

Bevölkerung

Deutlich weniger Geburten

 

Der Rückgang der Geburten hat sich zum Jahresbeginn stark beschleunigt....

 

 

siehe dazu: 

 

 

 HBF-Aktuell, Tübingen, 15. Mai 2009

In der Statistikfalle: 

Landesamt entfernt nach Kritik des „Heidelberger Familienbüros“ 

fehlerhaften Einkommensvergleich zu Familien aus dem Internet

 

 

 

NachDenkSeiten 14. Mai 2009 um 9:19 Uhr

 

Hinweise des Tages:

15. Nochmals zur OECD-Abgabenstudie 2008

°

Die von den Medien aufgegriffenen OECD-Zahlen geben nicht die Abgabenbelastung der Bruttolöhne wieder, sondern beziehen sich auf die Gesamtkosten der Unternehmen für ihre Beschäftigten. Daher liegt die Belastung der Bruttoeinkommen für den einzelnen Arbeitnehmer rund 10 Prozent niedriger.....

.....

.....

 

Quelle: Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

 

DER SPIEGEL 04.05.09, Nr. 19

 

KOALITION: Die teuren Versprechungen von Union und SPD trotz leerer Kassen  

Land der Illusionen

Trotz der Wirtschaftskrise führen Union und SPD Wahlkampf wie in alten Zeiten. Sie versprechen sichere Renten und niedrige Steuern. Dabei drohen dem Staat bis 2013 neue Schulden von über 300 Milliarden Euro. Die leichtfertigen Verheißungen könnten sich als Lügen erweisen.

 

 

siehe dazu: 

 

 

 

BILD 24.04.09

Ursula von der Leyen will 28 statt 14 Monate zahlen!

MINISTERIN VERLÄNGERT ELTERNGELD!

(...)

°

Ursula von der Leyen: (....) möchte ich das Elterngeld flexibler gestalten: Statt wie bisher 14 Monate sollen Familien bis zu 28 Monate Elterngeld beziehen können – wenn sie Teilzeit arbeiten.

(.....)

 

siehe dazu: 

 

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Donnerstag, den 23. April 2009

Kassensturz macht Angst

Bad Banks könnten den Steuerzahler mehr als 200 Milliarden Euro kosten

 

 

 

siehe dazu: 

 

 

DIE WELT 08.04.2009

 

Geburtenzahlen verhageln der Ministerin die Bilanz

Ursula von der Leyens "erfreulicher Trend" gebrochen - Experten kritisieren einseitige Ausrichtung der Familienpolitik

 

(...)

Unter von der Leyen hat in der Familienpolitik ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Früher stand das sozialpolitische Ziel im Vordergrund, Familien materiell vor allem durch Kindergeld und steuerliche Vorteile zu fördern. "Das Ziel heute ist es, die Erwerbstätigkeit der Mütter zu steigern", sagt Familienexperte Stefan Fuchs vom Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie (IDAF).

(....)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

faz.net/ddp 07. April 2009

Weniger Geburten, mehr Sterbefälle

Und Deutschland schrumpft doch

 

 

vgl. dazu:

 

 

BILD 24.03.09

 

Bundesregierung senkt Wachstums-Prognose

Jetzt schlägt die Krise voll durch!

Der Krisen-Tsunami erreicht Deutschland – mit voller Wucht! Nachdem am Montag mehrere Wirtschaftsinstitute ihre Prognose für 2009 deutlich nach unten korrigieren mussten, zieht auch die Bundesregierung nach. Das düstere Szenario: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinkt dieses Jahr um bis zu 4,5 Prozent!

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

News Adhoc 11. März 2009

LEYEN SIEHT GEBURTENRÜCKGANG IM LETZTEN QUARTAL 2008 GELASSEN

°

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat einen möglichen Geburtenrückgang im letzten Quartal 2008 am Mittwoch gelassen aufgenommen. Man werde «gelassen abwarten», wie die Zahlen für das gesamte Jahr 2008 aussehen, sagte von der Leyen. (...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung, 10. März 2009, Seite 4

 

Zahlentricks der Ministerin

 

Ursula von der Leyen ist geschickt darin, mit Zahlen Politik zu machen. (...) steigende Geburtenzahlen (...) Sie sagte zwar nicht, dass man ihr und dem Elterngeld dafür dankbar sein müsse - aber jeder verstand die Botschaft. Aus dem kleinen Hinweis wurde in den Medien der Triumph der neuen Familienpolitik: Dank Elterngeld gibt es einen Boom in den Kreißsälen!....

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

SPIEGEL Online 09.03.2009

 

BEVÖLKERUNG

Für 2008 deutet sich ein Geburtenrückgang an

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.03.2009

 

Abschied vom Exportweltmeister?

Wir Deutschen haben  lange Zeit vom Export  gelebt. Diese Zeiten sind vorbei. Brauchen wir ein neues Geschäftsmodell?

 

 

DIE ZEIT 5. März 2009, Nr. 11, WIRTSCHAFT

Exportweltmeister, ade!

Deutschland lebte in den vergangenen Jahren vom Außenhandel. Lange hat das gut funktioniert – jetzt aber braucht das Land ein neues Wachstumsmodell

VON KOLJA RUDZIO

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

RHEINISCHER MERKUR Nr. 10, 05.03.2009

 

TAGEBUCH

VON MICHAEL RUTZ

(...)

Ursula von der Leyen.

 

Die Bundesfamilienministerin .... Mitte Februar noch legte sie Zahlen vor, die eine steigende Geburtenrate für 2008 belegen sollten, und ließ sich dafür publizistische Lorbeerkränze winden. Diese Zahlen des Statistischen Bundesamtes allerdings waren vorläufig....

 

KÖLNER STADTANZEIGER 03.03.09

 

Kommentar - Geburtenrate

Von der Leyens Frühgeburt

Von Stefan Sauer

°

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat die Familienpolitik mit viel Verve aus der Mauerblümchenecke geholt. Sie hat das Elterngeld eingeführt, das legitimiert sein will. Aber sie hätte vor ihrer Prognose besser auf die gesamten Zahlen warten sollen.....

 

 

 

DER SPIEGEL 02.03.09, NR. 10

Vermeintlicher Boom

Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im Oktober 2008 deutlich zurückgegangen.....

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Rheinischer Merkur Nr. 8, 19.02.2009, Seite 4

 

FAMILIENPOLITIK / Sollen die Krankenkassen künstliche Befruchtungen wieder ganz bezahlen?

Bedenken bleiben

Unter rein demografischen Aspekten ist eine stärkere Bezuschussung folgerichtig.

VON MATTHIAS GIERTH

°

(....)

Tatsächlich braucht es einen Bewusstseinswandel: Die Deutschen müssen sich in früheren Jahren für Kinder entscheiden. Ausbildung, erste Berufsjahre müssen mit Elternschaft kompatibel werden. In vielen Fällen würde dann der Ruf nach der Reproduktionsmedizin gar nicht erst erschallen.

(....)

°

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

DIE ZEIT, 19.02.2009 Nr. 09, Seite 1

Familie

Bilderbuch-Väter

Deutschland feiert mehr Geburten. Das liegt an einer effektiven Politik und an Männern, die sich endlich ändern dürfen

Von Susanne Gaschke

 

vgl. dazu:

 

 

Süddeutsche Zeitung den 17. Februar 2009 , Seite 2

DIE DEUTSCHEN STERBEN DOCH NICHT AUS

(....)

Die Familienpolitik hat es offenbar geschafft, dass sich immer mehr deutsche Paare für Nachwuchs entscheiden

Von Felix Berth

 

vgl. dazu:

 

 

 

SPIEGEL Online 14.02.2009

 

Baustelle Bildungsrepublik

Hochschulen brauchen Lehrer, nicht nur Beton

Ein Kommentar von Jörg Dräger, 

(Ex-Senator in Hamburg, jetzt Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und CHE-Chef)

 

vgl. dazu:

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Samstag, den 14. Februar 2009 , Seite 1

 

Exportabhängigkeit wird zum Nachteil

Rezession trifft Deutschland besonders hart

Rückgang der Wirtschaftsleistung stärker als in übrigen EU-Ländern

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

HANDELSBLATT 06.02.09

 

Brüssel hält an Entsenderichtlinie fest

Kommission will aber Umsetzung überprüfen - Streik in britischer Raffinerie beendet

 

(...) Nach dem Ende des Streiks in der Raffinerie Lindsey im Nordosten Englands will die EU-Kommission die Umsetzung der geltenden Sozialgesetze in den Mitgliedsländern überprüfen. (...) Eine Revision der Richtlinie sei "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" jedoch nicht vorgesehen. "Wir wollen keine Grundsatzdebatte", sagte er.

 

vgl. dazu:

 

 

 

BERLINER MORGENPOST, Dienstag, 3. Februar 2009

Kritik an Abwerbung

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, hat die Werbekampagnen für Lehrer kritisiert.

 

sueddeutsche.de - 31.01.2009 um 09:40 Uhr

GEW übt Kritik am Lehrer-Abwerben der Länder

Berlin (dpa) - Der neue Wettbewerb der Bundesländer um Lehrer hat nach Ansicht der Lehrergewerkschaft GEW zu einem Verlust von Chancengleichheit und Verantwortungsgefühl geführt. «Bei den Lehrereinstellungen führt sich der Föderalismus ad absurdum», sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).....

 

vgl. dazu:

 

 

 

HANDELSBLATT 23.01.09

KONJUNKTUR

Plan B, dringend

 

(....)

Selbst die größten Zweifler unterstellen in ihren Prognosen wieder positive Wachstumsraten. (....)

(....) Eine hohe Wettbewerbsfähigkeit hilft eben nicht allzu viel, wenn die Nachfrage ausbleibt. Und wo soll die herkommen, wenn die wichtigen Exportmärkte der deutschen Unternehmen wegbrechen. Schließlich sieht auch dort das Bild finster aus: (...)

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

Berliner Zeitung 23.01.2009

ANALYSE

Ein Gesetz verbessert noch nicht den Jugendschutz

 

vgl. dazu:

 

 

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 09. Januar 2009

Deutschlands Exporte brechen ein

(....)

 

Die Schwäche des Exportweltmeisters

Deutschland muss mehr für die Binnennachfrage tun, um die globale Finanzkrise besser zu überstehen

 

vgl. dazu:

 

 

2008

taz 27.12.08

Interview Wolfgang Tiefensee
"Es geht nicht um Beton"

 

 

TAGESSPIEGEL 21.12.2008

Investitionen

Wowereit fordert mehr Geld für Köpfe als für Beton

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 19. Dezember 2008

 

Widerstand im Klassenzimmer

Lehrer und Eltern wehren sich gegen die ehrgeizigen Pläne von Hamburgs grüner Schulsenatorin Christa Goetsch

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 17. Dezember 2008

 

Investitionen nicht nur in Beton, sondern auch in die Köpfe 

 

Anlässlich des von SPD-Fraktionschef Peter Struck in Aussicht gestellten zweiten Konjunkturprogramms erklären Britta Haßelmann, kommunalpolitische Sprecherin, und Ekin Deligöz, familienpolitische Sprecherin: Wenn die Koalitionsfraktionen jetzt mit einem zweiten Konjunkturprogramm den Kommunen finanzielle Wohltaten in Aussicht stellen, dann ist das scheinheilig.

(....)

 

vgl. dazu:

 

 

FDP, Bundestagsfraktion Pressemitteilung vom 17.12.2008

 

THIELE: Verpasste Chance beim Kindergeld

 

BERLIN. Zur heutigen Sitzung des Vermittlungsausschusses zum Familienleistungsgesetz erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Carl-Ludwig THIELE:

(....)

Von der Regierung sind milliardenschwere Hilfsprogramme als Konjunkturhilfe in Aussicht gestellt worden. Gleichzeitig lehnt dieselbe Koalition es aber ab, die Familien angemessen zu entlasten. Dabei wäre eine solche direkte steuerliche Entlastung sofort wirksam und könnte zur Erhöhung der Nachfrage beitragen.

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.12.2008

Behutsame Betreuung

Kinder brauchen liebevolle, stabile und anregende Beziehungen - das ist das Fundament

 

Von Uta Rasche

 

(...) Bei uns beginnen manche Eltern zu glauben, ihren Kindern entginge "Bildung", wenn sie sie nicht in eine Krippe gäben. Doch die meisten Eltern bieten ihren Kindern die Anregungen, die sie brauchen. (...)

...

 

vgl. dazu:

 

 

SPIEGEL Online 09.12.2008

KONSUM-DEBATTE

Ihr Kinderlein, kaufet, so kaufet doch ein!

 

Geht einkaufen, Bürger, und alles wird gut!, lautet die Losung in diesem Krisen-Winter. Wie albern zu glauben, mit Konsumgutscheinen alle Probleme lösen zu können, findet der Schriftsteller Joseph von Westphalen - und konstatiert den Einbruch des Kindlichen in die Finanzwelt.

 

vgl. dazu:

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.12.08, Seite 2

 

Merkel: Klimaschutz darf nicht deutsche Arbeitsplätze gefährden

Glos: Industrie schützen / Vor dem Gipfel der EU

 

vgl. dazu:

 

 

 

Süddeutsche Zeitung 08. Dezember 2008 , Seite 4

 

Bessere Schulen statt mehr Autobahnen

Das von Ministerin Schavan vorgeschlagene Konjunkturpaket für die Bildung ist richtig und nötig

 

vgl. dazu:

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 

Kreisverband und Ortsverein Tübingen, 5. Dezember 2008

 

Vortrag und Diskussion

„Alt gegen Jung?“

Warum das Lamento über den Kampf der Generationen falsch ist

Freitag 5. Dezember 2008, Tübingen, Kupferbau der Universität, Hörsaal 22

Mit:

Ø    Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)

Ø    Prof. Dr. Joachim Starbatty, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e. V.

Ø    Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundestagsabgeordnete Wahlkreis Tübingen; Bundesjustizministerin a.D.

 

 

siehe dazu auch: 

 

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND vom 28.11.2008

Kolumne: Thomas Fricke

Kanzlerin für schönes Wetter

 

(....)

Dazu kommt, dass den Deutschen derzeit die eine oder andere vermeintliche Stärke zum Verhängnis wird. Im vergangenen Sommer hing die deutsche Wirtschaftsleistung mit einer Rekordquote von 48,4 Prozent vom EXPORT ab. Das war im Boom prima, jetzt wird es zum Desaster.

(...)

 

 

 

vgl. dazu:

 

 

SÜDWEST PRESSE Samstag 22.11.2008, Seite 1

 

Anstand und Demut!

Bundespräsident ermahnt die Bankenelite

 

vgl. dazu:

 

 

HBF-Hör/Lesetip  21. November 2008

Weiterhin ungebremst in den Konjunkturabsturz 

- Endlich Zeit für die vergessene Alternative

- HBF-Meinungsbeitrag

 

SPIEGEL Online 15.11.2008

Pessimistische Prognose

Struck will Wirtschaftsweise abschaffen

 

Inkompetent und überflüssig nennt Peter Struck den Sachverständigenrat der Bundesregierung, vulgo Wirtschaftsweise......

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

TAZ 13.11.2008

Beton gegen die Krise

Sachverständigenrat rät: Politik soll mit 25-Milliarden-Euro-Programm die Konjunktur ankurbeln

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

SÜDWEST PRESSE 12.11.2008

 

Kfz-Steuerpläne gekippt

Auf Druck der SPD werden nur umweltfreundliche Neuwagen befreit

(…)

 

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) wussten zwar um das "Öko-Problem". Sie gaben sich aber patriotisch. "Wir wollen die Autoindustrie unterstützen", gaben sie unumwunden zu. Arbeitsplätze seien in der Krise wichtiger als ökologische Aspekte; jeder sechste Job hänge von den Autobauern ab. (….)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

HBF-Lesetip, 10. November 2008

Kita-Kinder müssen den Wirtschaftsstandort retten 

- Journalisten und Experten staunen (endlich) über die "Familienfreundlichkeit" der Wirtschaft

 

vgl. dazu :

 

 

 

HANDELSBLATT 04.11.08

 

Regierung: Luxusautos müssen vom Hof

KFZ-Steuerbefreiung wird nicht mehr mit Umweltschutz, sondern allein mit der Konjunktur begründet

 

 

Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 03. November 2008

 

Die Dimensionen des nachhaltigen Lebenswandels

„Flächendeckende Strategie“ zum Umweltschutz notwendig

 

vgl. dazu:

 

DIE WELT 24.10.2008

Gastkommentar:
Die Kindergelderhöhung ist eine Mogelpackung
Familien bleibt weniger

Von Maria Steuer*
 
 
*Die Autorin ist Vorsitzende des Familiennetzwerkes Deutschland. Die Organisation bietet im Internet unter www.familie-ist-zukunft.de ein Rechenmodell für das Familieneinkommen an


vgl. dazu:

 



SPIEGEL Online 20.10.2008

BILDUNGSGIPFEL

"Zukunftsinvestitionen helfen uns aus der Finanzkrise"

Angela Merkel lädt zum Bildungsgipfel nach Dresden - mitten in der beginnenden Wirtschaftskrise. Trotzdem braucht es gerade jetzt mehr Investitionen in kluge Köpfe, fordert Akademiepräsident und BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg:

 

TAGESSPIEGEL vom 18.10.2008

Bildung ist die reichste Bank

Kaum naht Deutschlands erster Bildungsgipfel, verschlingt die Finanzkrise alle Ressourcen. 

Was aber nützen volle Konten, wenn die Köpfe leer bleiben?

 

vgl. dazu:

 

ZDF-ONLINE 16.09.2008

Wohlfahrtsverbände kritisieren Elterngeld

Vielen Familien gehe es schlechter als mit dem Erziehungsgeld

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.09.2008

Mütter bezweifeln Vereinbarkeit

 

vgl. dazu:

 

 

 

DIE WELT 9. September 2008

Die großen Verlierer bei von der Leyens Elterngeld

Einkommensabhängiges Elterngeld statt Erziehungsgeld bei der Geburt eines Kindes – das ist eine der beliebtesten Reformen der großen Koalition. Doch mindestens die Hälfte der Familien profitiert nicht von der Gesetzesänderung. Vor allem Kinderreiche, Studenten und Arbeitslose bekommen weniger Geld als früher.

 (...)

 

vgl. dazu:

 

 

 

DER SPIEGEL 25. August 2008, Nr. 35

DEBATTE: Eine starke Frauenlobby verhindert, dass Jungen in der Schule besser werden

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 31.07.2008

 

Der Mythos vom Moloch

Der deutsche Staat schwächelt – der Wirtschaftsweise Bofinger warnt vor den Folgen

 

vgl. dazu:

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2008, Seite 10

 

Fremde Federn: Kostas Petropulos

Sozialpolitische Luftnummer

 

Mit der außerplanmäßigen Rentenerhöhung im Jahr 2008 und 2009 hat die Bundesregierung heftige Kritik hervorgerufen: Sie sei in ihrer Willkürlichkeit der nächsten Bundestagswahl geschuldet. Politisch brisant ist jedoch ein Vorwurf: die Verletzung der Generationengerechtigkeit...

 .....

 

Der Verfasser ist Sprecher des „Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit“.

 

REUTERS Freitag, 25. Juli 2008, 17:25 Uhr

Staat zahlt auch in diesem Jahr weniger Kindergeld

Berlin (Reuters) - Die Zahl der Kinder, für die der Staat Kindergeld bezahlt, geht in diesem Jahr weiter zurück

 

vgl. dazu:

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 18.07.2008 Meinung

Vom Extremen zur Vernunft

Das deutsche Scheidungsrecht hat jahrzehntelang unter Extremen gelitten.

Von Ursula Knapp

 

(...)

Die große Koalition, voran Justizministerin Brigitte Zypries, vollzog die Kehrtwende. Volle Erwerbspflicht ab dem dritten Geburtstag des Kindes, hieß nun das neue Extrem – mit Ausnahmeregelungen, zugegeben.

(...)

 

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Das Parlament Nr. 29 / 14.7.2008

 

Gastkommentar

Matthias Gierth

Familienpolitik als Arbeitsmarktpolitik

Falsche Akzente

 

 

vgl. dazu: 

 

SWR2 Wissen: Aula

Sendung am Sonntag, 22.06.2008

08.30 bis 9.00 Uhr

Jung gegen Alt

Warum das LAMENTO VOM KAMPF DER GENERATIONEN falsch ist

 

Ab 1. Juli sollen die Renten stärker als geplant steigen. Für diese frohe Botschaft muss Bundesarbeitsminister Olaf Scholz tief in die rententechnische Trickkiste greifen. Damit zieht er sich den Zorn gerade der jungen Politiker zu, die kritisieren, dass mit der Rentenerhöhung die Alten für die nächste Bundestagswahl gnädig gestimmt werden sollen. Und überhaupt: Wieder einmal müssten die Jungen für die Alten bluten, das würde den Konflikt zwischen den Generationen nur verschärfen. Tatsächlich haben sich Begriffe wie Generationenkonflikt und Jung gegen Alt in der Öffentlichkeit fest etabliert, was die Diskussion kaum weiter bringt. Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen zeigt, warum die Warnung vor dem Krieg der Generationen nur eine bequeme Angstformel ist.

 

 

 

 

WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU, 10.06.2008

Was bringt das Kindergeld?

 

Berlin. Die Koalition will das Kindergeld zum 1. Januar 2009 erhöhen. Über die Art der Förderung sind sich SPD und Union allerdings noch uneins. ...

(....)°

 

Was sagen Kritiker?

°

(....) Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert 210 Euro je Kind, das wären 10,5 Milliarden Euro Zusatzkosten für den Staat. (....)

(...)

Nach dem Willen der SPD soll jede Familie einkommensunabhängig vom Finanzamt einen "fixen Betrag" erstattet bekommen. Ist das gerecht?

"Nur, wenn dieser der Summe des Steuerfreibetrages von 230 Euro entspricht", sagt Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und Soziale Sicherheit. Außerdem .... : "Jedes Unternehmen kann die Betriebskosten in voller Höhe absetzen. Dieses Prinzip muss auch für Familien gelten."

°

 

 

Berliner Zeitung 03.06.2008

Bildung braucht mehr als Krisenmanagement

Warum Berliner Lehrer und Schüler Widerspruch gegen das Lob der Berliner Schulpolitik äußern. 

 

 

vgl. dazu:

 

 

Tagesspiegel vom 31.05.2008

Kinder in die Verfassung?

Der Schutz von Minderjährigen liegt allen am Herzen – aber über die rechtliche Basis gibt es Uneinigkeit

 

(....)

Johannes Singhammer, jugendpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, widerspricht. „Kein vernünftiger Mensch ist gegen die Feststellung der Kinderrechte.“ Die Forderung, sie ins Grundgesetz aufzunehmen, sei allerdings nicht mehr aktuell. Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 1. April 2008 seien Kinderrechte einklagbar. In dem Fall eines Kindes, das den Kontakt mit seinem umgangsunwilligen Vater einklagen wollte, habe das Urteil das Kindeswohl als entscheidenden Maßstab definiert, sagt Singhammer.

„Schutz- und Pflegerechte oder auch Umgangsrechte sind zweifellos fundamental, dem Kind als politischem Akteur ist damit aber noch nicht geholfen“, erklärt dagegen Kolja Schumann von den „Falken“.

°

 

vgl. dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.05.2008 Seite 12

Spaltpilz

°

(....)Die geplante Streichung der Steuervorteile für Privatschulkosten (...) Am schärfsten getroffen wird mit der neuen Regelung wieder der Mittelstand (...) die Flucht ins Privatschulwesen (....)

 

vgl. dazu:

 

 

Berliner Zeitung 29.04.2008

Höheres Kindergeld für Kinderreiche

Familienministerin von der Leyen stellt effizientere Leistungen in Aussicht

vgl. dazu:

 

 

 

DEUTSCHLANDFUNK 28.04.2008, 23:28

"Das war der Tag"

Interview Kostas Petropoulos - Leiter Heidelberger Büro für Familienfragen 

zum Bericht des "Kompetenzzentrums für Familienleistungen"

 

 

 

SPIEGEL Online 26. April 2008

NEUE DEBATTE ÜBER VÄTERMONATE

Von der Leyen will Männer länger wickeln lassen

 

vgl. dazu:

 

Pressemeldung Paritätischer Wohlfahrtsverband 22.04.08

 

Erschütterndes Dokument sozialer Zerrissenheit

Paritätischer fordert unverzügliche Offenlegung des Armutsberichts

 

vgl. dazu:

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.04.2008

 

Weniger Stunden, weniger Lehrstoff, weniger Nachmittagsunterricht

Bayern reformiert das achtjährige Gymnasium / CSU hofft auf Schwung für die Landtagswahl im September

 

 

vgl. dazu: 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.03.08

Ministerin: Kein Geld für Edel-KitaS

Von der Leyen verteidigt Betreuungs-Pläne

 

TAGESSPIEGEL vom 20.03.2008

Unterstützung von privaten Kitas

Staatskohle für Biomöhren

Braucht die private "Luxus-Kita" mit eigenem Ponyhof wirklich einen Zuschuss vom Staat? Mit Sicherheit nicht. Die Eltern, die ihre Kinder in eine solche Einrichtung schicken können, sind auf öffentliche Förderung nicht angewiesen.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 13.03.2008 Meinung

Analyse

Biblisches Steuersystem

(...) 

Dieser internationaler Vergleich liefert ein vernichtendes Urteil nicht nur für die Steuerpolitik im engeren Sinne. Er bescheinigt der gesamten deutschen Politik: Sie gibt trotz vieler guter Vorbilder im Ausland noch immer die falschen Antworten auf die Globalisierung. (...)

(...)

vgl. dazu: 

 

"Schließlich liefern die OECD-Befunde noch eine zentrale Botschaft: Wer ein Gemeinwesen erfolgreich zerstören will, der braucht nur die schwarz-rot-grünen "Reform"rezepte anwenden!"

(aus: HBF-Aktuell: "Familienfreunde" an der Macht - (Auch) OECD-Abgabenstudie zerstört familienpolitische Mythen der Bundesregierung(en), 12.03.08)

 

DIE ZEIT, 06.03.2008 Nr. 11

Krippenkind, schlaues Kind?

 

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung belegt vermeintlich, dass Kinder, die eine Krippe besuchten, besonders häufig aufs Gymnasium gehen. Doch die Beweislage ist dürftig

 

 

vgl. dazu: 

 

 

taz 05.03.2008

Finanzämter haken Steuererklärungen nur ab

Einige Bundesländer nehmen es mit der Steuerprüfung nicht so genau. Es fehlt an Personal und am politischen Willen

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 02.03.2008

 

Kommentar

Die Last des Gewissens

 

(...) nicht nur das sozialistische System, das dem christlich begründeten Schutz des werdenden Lebens keine Bedeutung beimaß und das Individuum der Ideologie unterordnete, sondern auch die westliche Moderne, die Erfolg materiell und beruflich definiert und die Selbstverwirklichung des Individuums zum höchsten Wert erklärt, hat eine Lebenswelt geschaffen, in der Kinder nicht wirklich willkommen sind.

vgl. dazu:

 

DIE ZEIT, 28.02.2008 Nr. 10

 

Die Legende von der Kinderlosigkeit

Wenn der Staat will, dass die Zahl der Geburten zunimmt, sollte er die Großfamilien besser fördern

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

DER SPIEGEL 25.02.08 Nr.9

Titel:

Krippe oder Mutter - wie die Herdprämie einen neuen Krieg ums Kinderwohl entfacht

 

 

(....) "Die Familienministerin hat die Qualitätsdiskussion zunächst vernachlässigt. Die zwölf Milliarden Euro, die für den Ausbau der Krippenplätze vorgesehen sind, beruhen auf Hochrechnungen der gegenwärtigen Betreuungskosten - die künftigen Plätze könnten also, wenn überhaupt, nur dieselbe Qualität haben wie die jetzigen."

 

 

vgl. dazu:

 

CDU Deutschlands 05.02.2008 | 11:19 Uhr

Pofalla: Keine Steuererhöhungen für Familien

 

vgl. dazu:

 

 

 

 

Westfalenpost 05.02.2008

Von der "Modifizierung" des Kinderfreibetrags

 

Berlin. Der Niedersachse Wolfgang Jüttner hat es kürzlich zu einer gewissen Prominenz gebracht als aussichtsloser SPD-Kandidat im Wahlkampf gegen Christian Wulff. ...

(....)

 

Darum geht es beim Freibetrag: Wer ihn vollständig in Anspruch nehmen will, muss erst einmal soviel verdienen, dass er in entsprechender Höhe Steuern zahlt. (...) Sie haben dafür keinen Anspruch auf Kindergeld. Geringer Verdienende erhalten Kindergeld, aber keinen Freibetrag.

Regelung seit 1996

 

Seit 1996 ist das so geregelt, und es führt, wie Kritiker monieren, dazu, dass die 154 Euro Kindergeld im Monat nur dem äußeren Anschein nach eine Sozialleistung für Familien sind. Tatsächlich sei ein Großteil dieses Betrages, 80 bis 90 Euro, eine schlichte Steuererstattung, zu der der Staat ohnehin verpflichtet sei.

 

 

vgl. dazu:

 

 

Handelsblatt 04.02.08

Gegenwind für Steinbrücks KINDERGELDPLAN

(...)

In der SPD fürchten viele gerade vor dem Hintergrund der Hamburg-Wahl, dass sich Steinbrücks Vorstoß von politischen Gegnern als Zeichen sozialer Kälte interpretieren lässt. Klaus Ernst, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, bezeichnete Steinbrück denn auch prompt als "Kindergeldräuber". Die familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ina Lenke, kritisierte Steuerfreibeträge und Kindergeld als schon heute viel zu gering und forderte eine massive Erhöhung.

Auch SPD-Finanzpolitiker, die Steinbrücks Argumente vom Ziel her unterstützen, fürchten den Vorwurf der sozialen Kälte. Für die SPD sei es extrem schwierig, für Besserverdiener die Steuerfreibeträge zu erhöhen und ärmeren Familien ein höheres Kindergeld vorzuenthalten, hieß es.

 

vgl. dazu:

 

 

 

Tagesspiegel vom 30.01.2008

°

Was Eltern wählen

Achtjähriges Gymnasium, Studiengebühren: In Hessen war Bildung entscheidend

 

vgl. dazu:

 

 

Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2008 , Seite 34

 

Ungeliebte Wahrheiten

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos feiern die Manager sich selbst und die Marktwirtschaft, nur wenige fordern einen sozialeren Kapitalismus - noch sind sie Außenseiter

 

 

vgl. dazu:

 

RHEINISCHER MEKUR Nr. 04/2008

Von der Leyens „zartes Pflänzchen“. 

Ein Jahr Elterngeld. Was die neue Transferzahlung bewirkt. 

 

(....)

Von einem dauerhaften Zusammenhang zwischen der neuen Familienleistung und der Geburtenrate mag daher niemand sprechen.

Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro für Familienfragen verweist denn auch auf die Einführung des Erziehungsgeldes. Damals sei die Zahl der Geburten ebenfalls kurzfristig angestiegen. „Dass der Effekt dieses Mal langfristig sein könnte, bezweifele ich.“

(...)

 

 

2007

DIE WELT 20. Dezember 2007

Kinderrechte

Mehr Staat hilft den Kindern nicht

 Nach immer neuen Fällen von zu Tode misshandelten Kindern fordern Politiker aller Couleur mehr Einfluss für den Staat. Angela Merkel hat deswegen zu einem "Kindergipfel" gebeten. Während die Politik sich über das "Wie" des Schutzes für Kinder streitet, werden den Jugendämtern die Mittel gestrichen.

°

(...)

Jugendämter - überlastet und unterfinanziert

°

(....)

Der Staat dokumentiert jeden Tag aufs Neue, dass er mit seinen Aufgaben zum Schutz der Kinder schon heute überfordert ist“, beobachtet Kostas Petropulos vom HEIDELBERGER FAMILIENBÜRO. „Deshalb ist es anmaßend, dass der Staat eine noch größere Rolle beansprucht.“

(....)

 

 

HAMBURGER ABENDBLATT 18. Dezember 2007

 

FAMILIE: MERKEL FÜR MEHR PRAKTISCHE HILFE UND GEGEN VERFASSUNGSDEBATTE

Beck: Kinderrechte ins Grundgesetz

Experte lobt Hilfsangebot für junge Mütter in Hamburger Geburtskliniken und sieht keinen Bedarf an neuen Gesetzen.

 

(....)

Kanzlerin Angela Merkel sagte dagegen, es gebe bereits den Schutz der Familie im Grundgesetz: "Wir dürfen jetzt nicht eine Theorie-Diskussion über Verfassungsrechte an die Stelle setzen, wo praktische Hilfe gefordert ist." (...)

 

 

vgl. dazu z.B. : 

 

 

 

 

DIE WELT 15.12.2007, Seite 2 

DAS ELTERNGELD MACHT VIELE FAMILIEN ÄRMER

Kritiker sehen Kinderreiche und Geringverdiener als Verlierer - Von der Leyen zieht positive Bilanz

°

Berlin - Wenn es um das Elterngeld geht, gerät Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ins Schwärmen. Die neue Familienleistung sei "ein Renner" und habe die Erwartungen "voll erfüllt", bilanzierte die CDU-Politikerin am Freitag, knapp ein Jahr nach der Einführung der Lohnersatzzahlung.

(....)

Mit dem Elterngeld zielt die Große Koalition erklärtermaßen darauf ab, dass Frauen früher als bisher wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Kostas Petropulos, Geschäftsführer des Heidelberger Familienbüros, spricht vom neuen "Leitbild der betriebsfreundlichen Familie". Wer Erziehungsarbeit leiste, werde gegenüber denjenigen, die erwerbstätig seien, benachteiligt.

Auch der Münsteraner Verwaltungswissenschaftler Stefan Fuchs kommt in seiner Elterngeld-Bilanz (...)

Juristen wie der Darmstädter Familienrichter Jürgen Borchert bezweifeln, dass das Elterngeld mit dem Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes vereinbar ist. (...)

 

 

Wiesbadener Kurier, vom 14.12.2007

VERFASSUNG SOLL DIE KINDER SCHÜTZEN

Debatte über Änderung des Grundgesetzes / Ablehnende Haltung bei Unionspolitikern

°

(...)

Dennoch sind nicht alle Fachleute davon überzeugt, dass es nötig ist, das Grundgesetz zugunsten der Kinder zu ändern, (....). Das Heidelberger Familienbüro zum Beispiel nennt es ein "regelmäßig aufgewärmtes Polit-Märchen", dass Kindergrundrechte ein Mittel zur Eindämmung von Kinderverwahrlosung seien, und fordert stattdessen personelle Verstärkung der Jugendämter und eine Halbierung der Klassenstärken an Problemschulen. Auch die Kinderhilfe Direkt spricht von Jugendhilfe nach Kassenlage.

°

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.12.2007, Nr. 291 / Seite 1

Leitartikel

Spirale nach unten

 

(...)

...kommt die SPD auf ihre Forderung "Kinderrechte ins Grundgesetz!" zurück. Als ob sie dort nicht von Anfang an enthalten wären. (...)

Der SPD genügt das nicht. Ihr Vorsitzender Beck will, dass im Grundgesetz steht: "Jedes Kind hat das Recht auf eine positive Entwicklung und Entfaltung sowie auf das erreichbare Maß an Gesundheit." Das wird man beim ersten Hinsehen gewiss gern unterschreiben. Im Artikel 6 geriete dieser Satz aber sofort in Konkurrenz mit jenem im Absatz 2: "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht." Kinderrecht stünde dann unter Umständen gegen Elternrecht. Das Elternrecht aber bildet (noch) die stärkste verfassungsrechtliche Barriere gegen eine Verstaatlichung der vorschulischen Erziehung. Das eigentliche Ziel dieses Vorstoßes zur Verfassungsänderung ist deshalb, das eine durch das andere zu ersetzen - auch wenn Beck das jetzt noch nicht sagt.

(...)

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.12.2007 Seite 1

Leitartikel

Unabhängige Bildungsforschung

 

(...) Bildung ist mehr als das, was Pisa misst. Die musischen Fächer werden nämlich gar nicht erfasst.

 

 

vgl. dazu: 

 

DIE ZEIT, 06.12.2007 Nr. 50

VOM VORBILD ZUM VERLIERER

Die Länder Skandinaviens wurden lange als Pisa-Stars gefeiert. In der neuen Studie schneiden sie nur noch mittelmäßig ab. Was ist passiert?

vgl. dazu: 

 

 

tageszeitung (taz) 04.12.07

Musterklage gegen Ungleichbehandlung

MUTTER KÄMPFT GEGEN ELTERNGELD

Vier Kinder, 300 Euro Elterngeld: Eine Mutter will mit einer Musterklage bis vors Verfassungsgericht ziehen. Die Leistung bevorzuge reiche Eltern, argumentiert sie.

 

 

vgl. dazu: 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29.11.2007 Seite 10

CHRISTA MÜLLER: 

ERZIEHUNGSGEHALT FÜR ALLE

Damit in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, fordert Christa Müller, die familienpolitische Sprecherin der Partei „Die Linke“ im Saarland, ein „sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt“ für alle Familien.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.11.2007 Seite 12

STEUEROASEN UND SCHWARZER-PETER-SPIELE

Einige Bundesländer nehmen es mit der Steuerprüfung nicht so genau 

 

vgl. dazu: 

 

 

Junge Welt 16.11.2007

 

KINDERARMUT HAT KONJUNKTUR

Report 2007 attestiert Politik Totalversagen

 

vgl. dazu: 

 

 

Südwest Presse - 14.11.2007, Blick in die Welt

WM-Babyboom ist ausgeblieben

 

 

FRANKFURTER RUNDSCHAU 14.11.2007

 

Entspannung im Kreißsaal

 

Was hat sich das Land nicht alles einfallen lassen: Elterngeld, bessere Kinderbetreuung, sogar eine Fußball-WM. (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Die Tagespost vom 13.11.2007

 

DER GROSSE BETREUUNGSSCHWINDEL

Taktische Manöver und ideologische Vorgaben – Nur zaghaft beginnt die Qualitätsdebatte über die Krippenoffensive

 

(...)

Für absurd dagegen hält man es, zum Beispiel jetzt wieder in der „Zeit“, wenn das Geld für die Krippensubvention an die Eltern bezahlt würde. Dabei geschieht genau das in Finnland und in Frankreich (...) werden die Kinderkrippen zum unerlässlichen Bestandteil einer erfolgreichen Bildungskarriere erklärt (...) Dabei liegen, wie Kostas Petropulos vom Heidelberger Büro in diesem Zusammenhang bemerkt, die „Krippenschlusslichter“ Baden-Württemberg und Bayern mit ihren PISA-Resultaten in der internationalen Spitzengruppe. Immerhin führen solche Artikel zur höchst notwendigen Qualitätsfrage in der Krippendebatte.

°

(...)

 

 

 

 

Tagesspiegel vom 01.11.2007

Auswanderung

TSCHÜSS DEUTSCHLAND

Immer mehr Bundesbürger wandern aus – weil sie im Ausland bessere Chancen für sich sehen.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

taz 23.10.07 (tageszeitung)

 

Zuwenig Geld für arbeitslose Mütter

ARBEITSAGENTUR BESTRAFT ELTERNZEIT

Mütter, die nach der Babypause den Job verlieren, erleben ein böse Überraschung: Sie erhalten weniger Arbeitslosengeld, als ihnen zustünde.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

Deutschlandfunk Mittwoch, 17.10.2007, 19.15 - 20.00 Uhr

 

Zur Diskussion

 „Politik und Zeitgeschichte im Gespräch“

Kinderglück – Karriereknick -

Geht alles gleichzeitig oder geht alles daneben?

 

Diskussionsteilnehmer:

 

 

Ostsee-Zeitung 04.10.07

KINDERGLÜCK UND KARRIEREKNICK

Prominente diskutierten beim traditionellen Forum der Ostsee-Zeitung und des Deutschlandfunks kontrovers Fragen der Familienpolitik.

 Rostock (OZ) „Das Elterngeld ist familienfeindlich“, spitzt Kostas Petropulos zu. Er ist Sprecher des „Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit“......

 

 

 

Sozialticker FREITAG 21.09.07

KINDERARMUT ANPRANGERN

– aber der Kanzlerin die Bühne für eine ungestörte Polit-Schow bieten

 – Kinderrechtskampagne des Kinderschutzbundes mehr als politisch bequemer Aktivismus?

 

Der Weltkindertag ist (nicht nur) für den Deutschen Kinderschutzbund (wieder) Anlaß auf die - trotz statistisch bestätigtem Aufschwung - anhaltend wachsende Kinderarmut hinzuweisen. Völlig zu Recht verlangt er z.B. auch mehr Geld - ausdrücklich nicht nur Sachleistungen! - für alle Hartz-IV-Familien (HPL).

(....)

 

Quelle: Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)

 

 

vgl. dazu: 

 

KÖLNER STADTANZEIGER 12.09.07

 

EVA HERMAN UND DAS FAMILIENNETZWERK

 

von Stefan Sauer

°

Berlin - Plötzlich will niemand mehr etwas mit ihr zu schaffen haben. Ihr Bild von Frau und Mann sei „mit unserem nicht vereinbar“, teilt das „Heidelberger Familienbüro“ mit. Der „Familienbund der Katholiken“....

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

DIE WELT 08.09.07

 

Staat kassiert bei Familien ab

Höhere Mehrwertsteuer und Subventionskürzungen treffen Eltern besonders hart – FDP: Belastungen bis zu 9000 Euro jährlich

 

(...)

Die Regierung hält den Kritikern entgegen, dass das neue Elterngeld und die Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit der Betreuungskosten den Fiskus jährlich rund 1,7 Milliarden Euro kosten. Doch nach Berechnungen der Familienverbände belastet allein der Wegfall (...), die Kürzung der (....), die Streichung von Familienkomponenten (...), die Kürzungen beim Kindergeld (...). Hinzu kommt die Anhebung Mehrwertsteuer, die auch nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Familien stärker belastet als die Kinderlosen.

 

vgl. dazu: 

 

DIE WELT 30.07.07 

 

HURRA, WIR VERGREISEN!

Von wegen Gerontokratie: Norbert Walter, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, erklärt, wie unser Land vom demografischen Wandel profitieren kann. Teil 1 der neuen WELT-Serie

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) 21.07.07

 

Vorbeugende Heuchelei

°

 

Das Gezetere um die Verfassung steht im Gegensatz zu permanenten Verfassungsbrüchen, die gerade auch in der Familienpolitik verübt werden.

(...)

Ein neuer Bruch steht bevor. Ministerin Ursula von der Leyen macht sich für höheres Kindergeld stark - aber nur für kinderreiche Familien. Ein-Kind-Familien sollen leer ausgehen, obwohl das der Verfassung widerspricht.

(....) Die schäbige Behandlung gerade der Familien mit mehreren Kindern hat traurige Tradition. Sie fing bei Helmut Kohl an (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

 

Sozialticker Samstag, 14. Juli 2007

Blind vor Staatsliebe?

 DGB-Vizin für Abschaffung elterlicher Wahlfreiheit und Zwangsbeglückung von Kindern bei Betreuung und Bildung

 

vgl. dazu: 

 

 

 

Die WELT 12.07.07

Besserer Schutz für Kinder geplant

Regierung will Vernachlässigung und Misshandlung durch vernetzte Projekte eindämmen

 

 

(....) Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) nannte den "Ansatz richtig, die Hürden für ein gerichtliches Eingreifen zu senken". Sie wies aber auch darauf hin, dass sich der Schutz gefährdeter Kinder nicht allein durch neue Gesetze verordnen lasse. Viel wichtiger seien ausreichende Finanzmittel bei Familiengerichten und Jugendämtern. "Im Fall Kevin hat in erster Linie das Jugendamt versagt, nicht die Gesetzgebung", sagte Leutheusser.

In der Tat hatte der Untersuchungsausschuss im Fall Kevin festgestellt, dass der Tod des Jungen "in hohem Maße auf individuelles Fehlverhalten mehrerer Beteiligter zurückzuführen" sei. Insbesondere das Sozialamt habe versagt (...)

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hauptvorstand 11. Juli 2007, ur/kr

 

GEW: „Erzieherinnen endlich besser bezahlen!“

Tarifrunde 2008: Beruf muss attraktiver werden - ohne 100.000 neue Fachkräfte platzt „Krippenprogramm“

 

 

vgl. dazu: 

 

 

 

Sozialticker Samstag, 30. Juni 2007

Hauptsache Arbeit!

 

Das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit hat die letzten Meldungen zur Arbeitslosenstatistik zum Anlass genommen Kritik zu äußern. Lesen was das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit zum Thema sagt:

 

vgl. dazu: 

 

 

 

 

SÜDWEST PRESSE 29. JUNI 2007

 

KOMMENTAR: FACHARBEITER

AN DIE EIGENE NASE FASSEN

 

(...)°

Im Abschwung haben viele zu kurzfristig gedacht. Das rächt sich jetzt. Jahrelang standen viele Ingenieure nach dem Studium auf der Straße. (...) Ohne Zuwanderung wird es langfristig nicht gehen. Aber abgesehen davon, dass die deutsche Gesellschaft die Integration der Menschen bewältigen muss - die Arbeitnehmer fehlen in ihren Heimatländern, gerade wenn sie gut bezahlte Spezialisten sind. (....)

 

 

vgl. dazu: 

 

NET-ZEITUNG 28. Jun 2007, 17:14

 

BIOTECH-FIRMA FINANZIERTE KINDERLOSEN-STUDIE

Viele Deutsche sind aus medizinischen Gründen laut einer Studie unfreiwillig kinderlos. Pikanterweise wurde die Studie von einer Biotech-Firma bezahlt, die auf künstliche Befruchtung spezialisiert ist.

 

 

vgl. dazu: 

 

 

Berliner Zeitung, 29.06.2007

 

Kommentar

AUF KOSTEN DER ANDEREN

 

°

Deutschland hat nicht, was es braucht? Da weiß man, was zu tun ist: Man holt es sich von anderswo. Machen doch alle so. (...) Schön an der neu belebten Debatte um Zuwanderung ist das Eingeständnis, Migranten seien willkommen. Erschreckend ist die Schamlosigkeit des Ansinnens, Hirne aus den ärmeren Herkunftsländern abzuziehen - altbekannte postkolonialistische Plünderung also. (...)

 

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.06.2007