HEIDELBERGER BÜRO FÜR FAMILIENFRAGEN UND SOZIALE SICHERHEIT (HBF)
Bundesweiter Presse- und INFOrmationsDIENST
TRÄGER: DEUTSCHER ARBEITSKREIS FÜR FAMILIENHILFE e.V., FREIBURG/BR
HBF-INFO- UND PRESSEDIENST, Biesinger Str. 16, 72070 Tübingen, Tel: 07071-400690, PC-Fax: -400691, E-Post/Mail: FamilienbueroHD@kabelbw.de oder hbf-infodienst@heidelberger-familienbuero.de, www.heidelberger-familienbuero.de
SPENDENKONTO: Bankhaus Mayer (Freiburg), Kto.-Nr. 1415280 (BLZ 680 300 00) - Kennwort: ”Familienbüro"
Das Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit (HBF)
Eine Kurzinformation
Eltern und ihre Kinder sind in unserem Gemeinwesen schon seit Jahrzehnten mit einer "strukturellen Rücksichtslosigkeit" konfrontiert (5. Familienbericht, 1994). Ihre Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten bleiben immer weiter hinter denen anderen Bevölkerungsgruppen zurück (10. Kinder- und Jugendbericht, 1998). Junge Paare entscheiden sich deshalb immer öfter gegen ein Leben mit Kindern und es wächst die Zahl der Familien, die an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gelangt oder sogar überfordert sind. Diese Entwicklung gefährdet ganz unmittelbar die soziale und wirtschaftliche Stabilität, also die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Brisanz dieser Entwicklung haben Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien weiterhin nicht voll erfaßt, weil sie sich beharrlich weigern, Kindern, Jugendlichen und allen, die für sie dauerhaft Verantwortung übernehmen, höchste Priorität einzuräumen.
Dies war für den "Deutschen Arbeitskreis für Familienhilfe e.V." Anlaß, 1995 das "Heidelberger Büro für Familienfragen und Soziale Sicherheit" (HBF) ins Leben zu rufen. Zu den Mitbegründern gehörten der renommierte Darmstädter Sozialrichter/Familienexperte Dr. Jürgen Borchert, Dr. Christian Leipert, der sich als Umweltökonom einen Namen gemacht hat(te) und der Fachjournalist Kostas Petropulos.
Das HBF dient zum einen als Vermittlungsstelle zwischen Journalisten, Fachleuten und engagierten Verbänden; zum anderen informiert und kommentiert das Heidelberger Familienbüro aktuelle familien- und sozialpolitische Entwicklungen - etwa die Verfassungsbeschwerden von Familien gegen die Renten/Pflegeversicherung, die Konzepte zur Aufwertung von Erziehungsarbeit ("Erziehungsgehalt"), die familienfeindlichen Wirkungen der rot-grünen "Steuerreform 2000" oder der Riester-Rente.
Mit der großen Koalition von Union und SPD (ab Herbst 2005) hat in der öffentlichen Wahrnehmung und Darstellung die Familienpolitik einen neuen Aufschwung genommen. Tatsächlich hat die seither durchgesetzte arbeitsmarktzentrierte Familienpolitik Freiräume für Eltern und ihre Kinder jenseits des Erwerbsarbeitsmarktes systematisch verkleinert und den wirtschaftlichen Druck auf alle Familien insgesamt erhöht, anstatt zu verringern.
Grundlage der unabhängigen und kritischen Arbeit des Heidelberger Familienbüros sind ausschließlich Spenden und das freiwillige Engagement von Bürgern, die Nachwuchspolitik neben der Umweltpolitik als zentrale Überlebensaufgabe unserer Gesellschaft begreifen.
(Stand 02. Juli 2010)
siehe auch:

Leiter des Büros (Tübingen): Kostas Petropulos; GESCHÄFTSSTELLE Eschbachstr.6, 79199 Kirchzarten, Tel: 07661-62062, Fax: -62338