Gute Rente für die Alten:

Eine moralische Pflicht, aber keine Zukunftsvorsorge

/ Nachwuchspolitik schrumpft zum politischen Randthema

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HBF-Infodienst AKTUELL Tübingen, 24. Januar 2014, erstellt 16:45 Uhr

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Mindestens 160 Mrd. Euro sollen die verbesserte Mütter-Rente und die Rente mit 63 bis zum Jahr 2030 kosten, die die schwarz-rote Regierungskoalition zum Gesetz machen will (HPL). Mit ihren langjährige Beitragszahlungen und durch beitragsmindernde Zeiten der Kindererziehung hätten sich das die Betroffenen auch verdient, verteidigte gestern abend  Bundesarbeits/sozialministerin Andreas Nahles (SPD) das Vorhaben. Es sei ein Gebot der Gerechtigkeit und gehöre zum Kern unseres Sozialsystems, daß „alle für alle einstehen“ (HPL).

Im Sinne der Generationengerechtigkeit sei es allerdings notwendig, den jungen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt und ausreichende (Mindest-)Löhne zu sichern, damit sie durch eigene Beiträge ihren Ruhestand absichern könnten. 

Dieses Verständnis einer „nachhaltigen Sozialpolitik“ ist zwar sehr verbreitet, bedeutet jedoch eine unzulässige Verkürzung der Problematik, wie selbst ein regierungsamtlicher „Renten-Papst“ a.D. heute darlegt (HPL – siehe dazu auch: HBF 2014). Darüber hinaus führt es zu einer polit-medialen Blickverengung, die erhebliche Fehlentwicklungen im „Nachwuchssektor“ gar nicht mehr zur Kenntnis nimmt (HPL).

 

HBF-Volltext-Version

 

Zum Thema siehe auch:

  • HBF-Themen-Archiv „Generationenverhältnis“ (HPL)
  • HBF-Themen-Archiv … (HPL)
  • HBF-Themen-Archiv „Sparen bei… (HPL)

 

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