Einwanderungserfolge+Nachwuchspflege_040614

 „Einwanderungserfolge“ feiern,

statt mühsame Nachwuchspflege beharrlich einfordern

Medien unter Existenzdruck lassen thematischen Tiefgang schwinden

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HBF-AKTUELL Tübingen 04. Juni 2014, erstellt 17:50 Uhr, Stand 18:48 Uhr

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Gestern hat der Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung seine nicht ganz taufrischen Erkenntnisse (vgl. z.B. HBF Mai 2014 und HBF Juli 2013) zur Einwanderung und Integation unter großer medialer Anteilnahme (HPL) präsentiert. Darin attestierten die Berliner Forscher/innen Deutschland, endlich „auf dem Weg zum modernen Einwanderungsland“ zu sein (HPL). Gerade mit Blick auf die Schrumpf-Alterung sei dies eine willkommene Entwicklung, da sie zur demographischen Verjüngung der Bevölkerung beitrage (HPL). Tatsächlich, so stellte der Bonner Politikprofessor und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie, Tilman Mayer, gestern in einer öffentlichen Stellungnahme richtig, unterscheide sich Deutschland weiterhin in einem zentralen Punkt vom demographischen Geschehen in den klassischen Einwanderungsländern (HPL – siehe dazu auch: HBF Mai 2014). Daher sei es nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung keine echte Demographiewende anstrebe (HPL).

Offenkundig ist dieses Bedürfnis auch in den Medien nicht besonders ausgeprägt, da sie die wiederholten und aktuellen Warnungen von Experten und Verbänden über die eklatante Vernachlässigung des einheimischen Nachwuchses (HPL) kaum für berichtenswert und politisch rechenschaftspflichtig halten. Dies dürfte wohl auch dem existenziellen Druck geschuldet sein, dem sich laut einer aktuellen Repräsentativumfrage, immer mehr Redaktionen ausgesetzt fühlen (HPL).

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Zum Thema siehe auch:

 

 

Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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