AfD-Erfolge bei den Landtagswahlen:

(K)Eine Gefahr für die „modernisierte Familienpolitik“?

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HBF-Aktuell, Tübingen 17. September 2014, erstellt 18:40 Uhr, Stand 19:24 Uhr

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Die spektakulären Erfolge der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg (HPL) bedrohen nicht nur die Machtverteilung zwischen den etablierten Parteien. In den Medien werden auch die möglichen gesellschaftspolitischen Konsequenzen der AfD-Forderungen debattiert. Gerade die dezidiert traditionelle familienpolitische Konzeption (HPL) läßt sowohl Hoffnungen (HPL) als auch Befürchtungen (HPL) auf einen Wechsel des bisherigen  „Modernisierungskurses“ aufkommen. Die Fakten (HPL) lassen das jedoch bislang nicht erkennen.

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HBF-VOLLTEXT

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Die spektakulären Erfolge der Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg bedrohen nicht nur die Machtverteilung zwischen den etablierten Parteien. In den Medien werden auch die möglichen gesellschaftspolitischen Konsequenzen der AfD-Forderungen debattiert. Gerade die dezidiert traditionelle familienpolitische Konzeption….

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rhein-zeitung.de 31.07.2014, 06:00 Uhr

Interview mit AfD-Chef Lucke:

„Wir brauchen die Drei-Kind-Familie“

Den Sprung ins Europaparlament hat die junge Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) ein Jahr nach ihrer Gründung geschafft. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wollen die Euro-Skeptiker jetzt Profil in der Gesellschaftsfpolitik zeigen. Politiker sollen sich wieder zu Familie bekennen. Und jede Familie sollte am besten drei Kinder bekommen, erklärt der Bundesvorsitzende Bernd Lucke im Interview:

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…läßt sowohl Hoffnungen als auch Befürchtungen auf einen Wechsel des bisherigen  „Modernisierungskurses“ aufkommen:

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Welt Online 16.09.14 / Die Welt 17.09.14 (print)

 Kommentar

Wahlsiege

Merkels linke Familienpolitik treibt Wähler zur AfD

Für Angela Merkel und die Union ist die AfD eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Gerade in der Familienpolitik hat der rigorose Modernisierungskurs der Kanzlerin viele konservative Wähler verprellt.

Von Dorothea Siems Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik

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taz 17.09.2014

DIE MÄNNERPARTEI

FRAUEN Mit der AfD zieht der ANTIFEMINISMUS in die Parlamente ein. Und die Konservativen und Reaktionäre aller Parteien wittern Morgenluft

Heide Oestreich

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Die Fakten bestätigen diese journalistischen Mutmaßungen jedoch nicht. Für die Wähler/innen der AfD sind die familienpolitischen Positionen der neuen Partei offenkundig bislang nicht entscheidend. Dafür spricht etwa die Tatsache, daß die AfD Stimmen aus allen politischen Lagern erhalten hat:

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Dementsprechend war der Protest gegen die etablierten Parteien das Hauptmotiv für die AfD-Wähler/innen:

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Allerdings dürfte schon jetzt ein Verdienst der AfD feststehen: Die etablierten Parteien und Medien werden sich künftig wieder stärker mit der Frage nach dem Stopp der demographischen Schrumpf-Alterung statt mit ihrer bloßen „Gestaltung“ auseindersetzen müssen.

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Zum Thema siehe auch:

 

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