HBF-Echo 2014, April-Mai

Heidelberger Familienbüro
in den Medien und in der öffentlichen Debatte

(Auszug)


2014
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April-Mai
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VERFASSUNGSGERICHTSPRÄSIDENT: WANDEL STELLT EHE AUF DEN PRÜFSTAND
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Der gesellschaftliche Wandel stellt nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, den Schutz der Ehe auf den Prüfstand. Dies zeige die immer wieder aufflammende Debatte, ob es einen Abstand zwischen der Ehe und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geben müsse, sagte er am Donnerstag bei den Karlsruher Verfassungsgesprächen. Das eigentlich drängende Problem sei aber die sinkende Bereitschaft, andauernde Bindungen einzugehen oder dauerhaft aufrecht zu erhalten. In der Konsequenz führe dies zu einer wachsenden Zahl von Alleinerziehenden – vor allem Frauen.
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siehe dazu:

Österreichisches Institut für Ehe und Familie (IEF) Newsletter Nr. 18/2014 (22.05.14)
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INHALT
Familien- und Gesellschaftspolitik – Österreich und International:
(….)
 
D / Familienwahlrecht als Ausweg aus der gerontokratischen Falle? – Familienministerium bestätigt beim DFV-Jubiläum Diskussionsbereitschaft
 
HBF-Aktuell, 19.5.2014 – Bundesfamilienministerin Manuela (SPD) ist zur Diskussion über das Familienwahlrecht bereit. Das bestätigte ihre parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (SPD) am 16. Mai in Karlsruhe beim 90. Jubiläum des Deutschen Familienverbandes….
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siehe dazu:


Der Spiegel 12.05.2014, Nr.20
Der rasante Kita-Ausbau geht zulasten der Qualität
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siehe dazu:

F.A.Z., Mittwoch, den 07.05.2014

ANLEITUNG ZUM WENIGERSEIN
Ob man, wie die Schweiz, den Zuzug begrenzen will oder darauf hofft, dass Einwanderung die demographischen Probleme löst – die europäischen Länder sollten damit rechnen, dass ihre Bevölkerung schrumpft. Das wird schwer genug.
Von Reiner Klingholz*

 

* Reiner Klingholz ist Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

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siehe dazu:


ATKearney 361grad 28. April 2014

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FAMILIENPOLITIK ALS WIRTSCHAFTSPOLITIK – KEINE ZEIT MEHR FÜR FAMILIE

Birgit Kelle

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Eltern sollen sehr früh und am besten in Vollzeit wieder zurück in den Job. Dabei werden sie regelrecht von der Politik auf den Arbeitsmarkt gedrängt, weil es finanziell für die meisten keine Alternative gibt, sagt Birgit Kelle. Dabei wollten viele Eltern gar nicht so schnell wieder arbeiten, wie zahlreiche Studien behaupten. Eltern wünschen sich vor allem eines, sagt unsere Kolumnistin: Mehr Zeit für die Familie. (…)
 
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siehe dazu:

Die Welt 24.04.14

Gastkommentar

Mehr Zeit für die Familie

Die 35-Stunden-Woche ist eine zeitgemäße Reaktion auf unsere Bedürfnisse

Von Carola Reimann

 

(….)

Die Autorin ist stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

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siehe dazu:

  • 35-Stunden-Woche für Eltern: Kein Beitrag zur Familienfreundlichkeit! – Neue Regierungsstudie dokumentiert die Fakten (HBF 24.04.14)

Schwarzwälder-Bote, 12.04.14

Freudenstadt

Familien wollen vor allem eines: Zeit

Podiumsdiskussion: Nicht nur Krippenplätze und Ganztagsschule machen eine Kommune interessant und lebenswert

 

Den Impulsvortrag hielt Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen.

Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Petra Haubold Freudenstadt.

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Das Bündnis für soziale Gerechtigkeit lud unter dem Motto "Brennpunkt Familie" zahlreiche Interessierte zu einer Veranstaltung in den Kienbergsaal ein. Die Lebensbedingungen für Familien und der demografische Wandel waren Schwerpunktthemen für Referent Kostas Petropulos. (…) Als Gastredner machte Kostas Petropulos, Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, den Auftakt mit seinem Impulsreferat über die Lebens-, Arbeits- und die finanzielle Situation der heutigen Familie in Deutschland. (…) die "schrumpf-alternde" Bevölkerung brauche Fachkräfte. Seit 1970 sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen (…) um 28 Prozent zurückgegangen. Wer sich als Region behaupten wolle, müsse heute um junge Menschen kämpfen, erklärte der Redner.

(…) Die wirtschaftliche Situation sei nicht unbedingt verantwortlich für den Geburtenrückgang im Land, vielmehr gehe es um die gesellschaftliche Akzeptanz von Kindern, sagte Landrat Klaus Michael Rückert. Um junge Familien in die Region zu bekommen, müssten natürlich auch Breitband- und Straßeninfrastruktur stimmen, genauso wie die gesundheitliche Versorgung, so Rückert. (….)

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siehe dazu:

  • Kommunen im demographischen Abstiegskampf: Familienpolitik von unten als Rettung? – Impulsreferat von Kostas Petropulos in Freudenstadt (Ba-Wü) 10.04.14 (HBF 09.04.14)

  • Hauptsache Arbeit! – Das Patenrezept gegen Landflucht und Kinderarmut? / Fakten zu einem politischen Denkfehler (HBF 11.04.14)

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Handelsblatt vom 03.04.2014

PISA

OHNE VERSTAND

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Bevor wir uns gewohnheitsmäßig selbst kasteien, sollten wir kurz mal nachdenken, fordert Norbert Häring.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eine neue Pisa-Rangliste veröffentlicht, diesmal zur Problemlösungsfähigkeit von 15-Jährigen im Alttag. Wie die Pawlow'schen Hunde sind wir wieder darauf angesprungen. Deutschland lag nur knapp über dem Durchschnitt der Industrieländer und enttäuschte nicht näher beschriebene Erwartungen. Daraus folgern Leitmedien unter anderem, dass die verkürzte Schulzeit ein Fehler war und dass die Schulpolitik die Lehrpläne entstauben muss. Weil Jungen besser abschnitten als Mädchen, sollen wir beide Geschlechter gleichermaßen zu Spitzenleistungen anspornen.

Wer in die Studie des Industrieländerklubs schaut, fängt an, sich zu wundern. (….)

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siehe dazu:

Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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