Leistungsgerechtigkeit_und_sozialer_Zusammenhalt_171114

LEISTUNGSGERECHTIGKEIT als unverzichtbarer
SOZIALER KITT einer Gesellschaft?
– Es gibt eine politische „ALTERNATIVE“

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HBF-Aktuell, Tübingen 17. November 2014, erstellt 15:00 Uhr, Stand 20:13 Uhr
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Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländern der Welt wollen ihre Wirtschaftsleistung bis 2018 um zusätzlich 2 Billionen Dollar steigern, wie sie am Wochenende auf dem G20-Gipfel in Australien angekündigt haben (HPL). Damit soll auch die soziale Ungleichheit verringert werden, die selbst in den Industriestaaten ein gesellschaftspolitisch bedenkliches Ausmaß erreicht hat. Gerade die fortschreitende Erosion der Mittelschicht läßt sogar etablierte internationale Wirtschaftsorganisationen vor den Folgen warnen (HPL). Im Kern diskreditiert diese Entwicklung das zentrale Prinzip der Leistungsgerechtigkeit, dessen langjährige Mißachtung nach Ansicht von Experten vor allem in Deutschland ebenfalls maßgeblich zum anhaltenden Nachwuchsschwund beiträgt (vgl. dazu z.B. HBF 2003).
Politische Beobachter sind sich allerdings darin einig, daß weder die G20-Runde (HPL) noch die Bundesregierung (HPL) es besonders eilig damit haben, hier grundlegende Korrekturen anzustreben (HPL). Tatsächlich, so kristallisiert sich dieser Tage immer deutlicher heraus, scheinen die Regierungen versucht, den bedrohten inneren Zusammenhalt der Industriegesellschaften auf andere Weise festigen zu wollen (HPL). Eine Strategie, bei der mit höchstem Risiko gespielt wird (HPL).

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Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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