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SCHLUSS MIT GRATIS!
RHEIN ZEITUNG verlangt jetzt Geld für`s Internetangebot
 
HBF-Aktuell/LESE-Tip, Tübingen 30.01.15, erstellt 11:45 Uhr

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Kommentar:
SCHLUSS MIT GRATIS – Eine Zeitenwende
Bislang war unser Internet-Auftritt Rhein-Zeitung.de auf die Schaffung von Reichweite ausgelegt. Künftig richten wir unser digitales Angebot konsequent auf unsere Kunden aus. Unser Redakteur und Leiter Digitales, Marcus Schwarze, kommentiert.
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(..) Heute lesen Sie von einer Zeitenwende: Künftig richtet sich Rhein-Zeitung.de vollends auf den zahlenden Abonnenten und Käufer aus. Bislang waren zwei Artikel im Monat für jedermann kostenlos erhältlich. Das entfällt künftig.
Das ist nicht nur für uns Medienschaffende etwas Gravierendes. Für unsere Leser im Netz entsteht zunächst einmal die Notwendigkeit der Registrierung. Noch ein Kennwort mehr. Doch haben wir das wohlüberlegt. Wir beenden damit das jahrzehntelange Experiment im Web, mit stets kostenlos angebotenen Inhalten ein neues Medium finanzieren zu wollen. Werbung allein kann auf Dauer nur dazu beitragen.
Unser Schritt ist durchaus vergleichbar mit der Erfindung des E-Papers im Jahr 2001: Damals programmierten kluge Köpfe für diese Zeitung als erste weltweit eine Darstellung, die das Große groß und das Kleine klein auf einer zeitungsähnlichen digitalen Fläche einordnete. (…)
Das vollständige Angebot unserer Informationen aber kann auf Dauer nicht kostenlos sein. Wir machen kein Hehl daraus, dass auch in der neuen Lesewelt journalistische Leistungen und eine Haltung ihren Wert haben; und dass wir neben dem journalistischen und logistischen Handwerk auch zuverlässig wirtschaften. In einem Markt, der digital ist und sich jede Woche mit immer neuen Akteuren und Mechanismen verändert, gilt es die Stellschrauben hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zu entdecken, einzubauen und zu justieren. (…)
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