Vermögens-Ungleichheit_280214b


Wachsende Vermögens-ungleichheit in Deutschland:

Verzicht auf Kinder macht (materiell) reicher

HBF-AKTUELL, Tübingen 28. Februar 2014, erstellt 19:00 Uhr

°

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Pressemitteilung vom 26.02.2014

°

VERMÖGEN IN DEUTSCHLAND:

Durchschnittlich 83.000 Euro für jeden – aber höchst ungleich verteilt

(…)

Frauen, Ostdeutsche, junge Menschen und ELTERN haben weniger Vermögen

°

Die Vermögen von Männern liegen den SOEP-Daten zufolge mit durchschnittlich 97.000 Euro rund 27.000 Euro höher als die der Frauen. Besonders gering fiel das Vermögen von Alleinerziehenden aus: Alleinerziehende mit zwei Kinder verfügten im Schnitt über ein Nettovermögen von 21.000 Euro, mit einem Kind lag es bei 35.000 Euro. Aber auch wenn die Eltern zusammenleben, sinkt das Vermögen mit steigender Kinderzahl: Ehepaare ohne Kinder besaßen durchschnittlich 108.000 Euro, mit einem Kind waren es durchschnittlich 63.000 Euro, mit zwei Kindern etwas mehr als 50.000 Euro, bei drei oder mehr Kindern sinkt es auf im Schnitt 44.000 Euro. Das höchste Pro-Kopf-Vermögen weisen alleinlebende Männer im Alter von 60 Jahren auf (150.000 Euro).

°

Weitere Einzelheiten bei HBF-Premium

°

Zum Thema siehe auch:

   

Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

Schreibe einen Kommentar