Konjunkturschock:
Wer NUR „AUF SICHT FÄHRT“, landet nicht bloß bei der
Familienpolitik in der SACKGASSE
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HBF-Aktuell, Tübingen 10. Oktober 2014, erstellt 15:30 Uhr, Stand 19:40 Uhr
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Der Absturz des Konjunkturklimas (HPL) hat die „führenden“ Wirtschaftsforschungsinstitute des Landes „überrascht“. Deshalb müssen sie jetzt ihre Wachstumsprognose für 2014 gegenüber dem Frühjahr um mehr als 30% nach unten korrigieren (HPL). Entgegen ihrem Selbstverständnis werden die Forscher/innen damit wider an die grundlegende Erkenntnis liberaler Vordenker in der Nachkriegszeit erinnert: Die Wirtschaft lebt von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen kann (vgl. dazu z.B. HBF 2003). Das bekommt auch die Bundesregierung zu spüren, die mit ihrem politischen Rezept, nur „auf Sicht zu fahren“, offenkundig diese Rahmenbedingungen entscheidend vernachlässigt hat (HPL). Im Bereich der Familienpolitik hat sich dieser minimalistische Ansatz ja bislang als wenig erfolgreich erwiesen (vgl. zuletzt HBF 08.10.14 und HPL). Allerdings sind auch hier weiterhin keine Korrekturen zu erwarten, da die „Forscher-Elite“ – völlig unbelastet von Selbstzweifeln – der schwarz-roten Koalition ausdrücklich in diesem Bereich den Rücken stärkt (HPL). °

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Zum Thema siehe auch:
  • HBF-Themen-Archiv „Arbeitsmarkt / Konjunktur / Haushalte“
    (HPL)

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