Vorbild_Oesterreich_040414

 

Lernen von den Nachbarn:

Das Schrumpf-Altern „generationengerecht gestalten“ oder

seine Ursachen angehen?

/ Österreich will dem „Modell Deutschland“ (lieber) nicht folgen

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HBF-AKTUELL Tübingen 04. April 2014, erstellt 14:58 Uhr

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Der anhaltende Streit um das schwarz-roten Rentenpaket aus „Mütterrente“ und „Rente mit 63“ ist ein Kampf um die Deutungshoheit bei der Gerechtigkeitsfrage: Die Bevölkerung soll sich zwischen „geschenkt“, „verdient“ oder „weiterer Treibstoff für den Generationenkrieg“ entscheiden (HPL) – und hat ihr Urteil längst gefällt (vgl. HBF 2014a). Nur noch vereinzelt fragen sich Redaktionen, ob es tatsächlich genügt, die immer heftigeren Verteilungskämpfe einer schrumpf-alternden Gesellschaft lediglich politisch zu „gestalten“ oder besser bei deren tiefreichenden Ursachen anzusetzen (HPL und HBF 2014b). Überraschenderweise ist diese Außenseiterposition in unserem Nachbarland Österreich nicht nur offizielle Regierungslinie, sondern sogar Konsens in der öffentlichen Debatte. Das zeigt etwa die Reaktion auf eine aktuelle Demographiestudie (HPL), die zudem höchst aufschlußreiche Erkenntnisse zur Lage in Deutschland liefert (HPL) – Erkenntnisse, die hierzulande kaum noch statistisch erhoben werden.

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Zum Thema siehe auch:

  • HBF-Themen-Archiv „Rentenlage/Reformen“ (HPL)
  • HBF-Themen-Archiv „Generationenverhältnis/Konflikt“ (HPL)
  • HBF-Vortrag zum vermeintlichen „Generationenkonflikt“ in SWR2 (HPL)

Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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