Betreuungsgeldstudie_Instrumentatilisierung_010814

„Betreuungsgeld-Studie“:

Forscher beklagen politische Instrumentalisierung ihrer Arbeit

– Chef des Deutschen Jugendinstituts (DJI) leistet ihr aber weiter Vorschub

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HBF-AKTUELL Tübingen 01. August 2014, erstellt 13:55 Uhr

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Die vermeintliche Betreuungsgeld-Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI, München) und der Universität Dortmund hat diese Woche für heftige polit-mediale Erregung gesorgt (vgl. HBF 28.07.14). Inzwischen haben beide Institute die in den Medien kursierende Schockzahl von 54% „krippen-bildungsverweigernden Risikoeltern“ zurückgenommen. Die Universität Dortmund distanzierte sich zudem gestern ausdrücklich davon, wie die nichtgeprüfte Entwurfsfassung der Presse zugespielt worden war (HPL). Keinesfalls sei es die Absicht gewesen, sich mit einer Stellungnahme in den politischen Meinungsstreit einzumischen. Das bekräftigte gestern auch Thomas Rauschenbach (HPL), der Chef des Deutschen Jugendinstituts (DJI, München) – um einen Atemzug später das Gegenteil vorzuführen (HPL). Ein mögliches Mißverständnis räumt zudem der Blick in die jetzt autorisierte Teil-Veröffentlichung aus (HPL).

Nicht weniger verblüffend, ist die höchst eigenwillige Einschätzung des DJI-Chefs zur Betreuungsqualität in den Krippen des Landes (HPL), die sich offenkundig auf eine vollständig faktenfreie Basis stützt (vgl. z.B. HBF-Themen-Archiv und HPL). Ob Herr Rauschenbach sich und sein Institut damit für die Ende 2015 anstehende Evaluation des Betreuungsgeldes bei Bundesfamilienministerin Manuela (SPD) besonders qualifiziert? Ein überraschungsfreier Befund dürfte in jedem Fall gesichert sein (vgl. dazu z.B. HBF 01.10.13).

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Zum Thema siehe auch:

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Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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