Elterngeld Plus_Illusionen_180614

Elterngeld Plus:

Schön ausgedacht – aber an der Wirklichkeit vorbei!

/ Neue Daten verstärken Zweifel am schwarz-roten „Modernisierungskurs“

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HBF-AKTUELL Tübingen 18. Juni 2014, erstellt 16:43 Uhr

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„Familien brauchen Zeit füreinander“ – so konstatiert das schwarz-rote Regierungsbündnis in seinem Koalitionsvertrag (HPL). Deshalb hat das Bundeskabinett unlängst das Elterngeld Plus samt „Partnerschaftsbonus“ auf den Weg gebracht (vgl. HBF 2014), das junge Mütter ermuntern soll, sich dem Arbeitsmarkt früher und umfangreicher als bisher zur Verfügung zu stellen (siehe dazu auch die Kritik des Verbands Kinderreicher Familien). Demographiepolitisch sei dies ein bedeutsamer Beitrag zur Fachkräftesicherung (HPL). Das erweiterte Elterngeld soll zudem nicht nur zur Verbesserung von (1.) Beruf und (2.) Familie beitragen (HPL), sondern auch ein Partnerschaftsmodell fördern, daß sich 60 % der jungen Paar wünschen, aber nur zu 14% leben würden (HPL). Die handfesten Gründe dafür kann man allerdings (wieder) neuen Daten entnehmen, die dieser Tage veröffentlicht worden sind (HPL). Dementsprechend dürfte es politisch nicht ganz unwillkommen sein, wenn die voraussichtliche „Erfolgs“-Bilanz des Elterngeld Plus-Programms wohl erst nach der nächsten Bundestagswahl 2017 vorliegen dürfte (HPL).

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Zum Thema siehe auch:

  • HBF-Themen-Archiv „Elterngeld / Betreuungsgeld / Elternzeit“ (HPL)

  • HBF-Themen-Archiv „Arbeitsmarkt- statt Familienpolitik“ (HPL)

  • HBF-Themen-Archiv „Keine Zeit…für Kinder“  (HPL)

  • HBF-Themen-Archiv „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ (HPL)

 

 

 

Veröffentlicht von admin

Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit

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