Bertelsmann Stiftung mit Horizonterweiterung:

Kitas und Ganztagsschulen sind nicht genug

Familienpolitik nicht auf Armenhilfe beschränken

/ Bemerkenswerte Konsequenzen einer neuen Gesamtanalyse

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HBF-AKTUELL, Tübingen, 15. Januar 2014, erstellt 14:58 Uhr  

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Mit ihren zahlreichen bildungs- und familienpolitischen Studien hat sich die Bertelsmann Stiftung in der Vergangenheit als strikte Befürworterin des Konzepts „Mehr öffentliche Infrastruktur, statt mehr Geld für Familien“ profiliert. Dementsprechend betonte sie nur die „Chancen“ des Krippen- und Ganztagsschul-Ausbaus (vgl. z.B. HBF 2008) und kritisierte die finanzielle Entlastung von Familien wie etwa durch das Betreuungsgeld aufs Heftigste (vgl. z.B. HBF 2012). In einer aktuellen Expertenanalyse zu den Entwicklungstrends bei Familien (HPL) rückt die Stiftung jetzt von dieser einseitigen Betrachtung ab. Statt der bislang dominierenden Sicht von Erwachsenen (Eltern und Arbeitgebern) sollte künftig die Frage nach den Bedürfnissen der Kinder (mit)berücksichtigt werden (HPL). Aus diesem Blinkwinkel heraus verweist die Stiftung auf eine Reihe von Defiziten der „modernisierten“ Bildungs- und Familienpolitik (HPL). Bemerkenswert sind schließlich die politischen Forderungen (HPL), die die Bertelmänner/frauen daraus ableiten. Sie zeugen von einer beachtlichen Horizonterweiterung, die in der öffentlichen Debatte neue und dringend notwendige Akzente setzen könnte.  

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HBF-Volltext-Version

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Zum Thema siehe auch:

  • HBF-Themen-Archiv „Kinderbetreuung/Qualität“ (HPL)

  • HBF-Themen-Archiv „Familienentlastung/förderung“ (HPL)

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